26. Minute – Sturmlauf von Podolski – Flanke auf Schweinsteiger, der den Ball mit dem rechten Außenrist am türkischen Torwart vorbei ins Netz kickt. Ein Super Tor!
Wenn Kommunikation so gut funktioniert – macht sich kaum einer Gedanken, wer denn nun für diesen Erfolg letztendlich verwantwortlich ist. Hauptsache, das Leder ist im Kasten. Doch, wie schnell wären die 82 Millionen Fussballexperten vor den deutschen Bildschirmen auf dem Analysetrip, wenn Bastian den Ball nicht mehr erwischt hätte? Woran lag´s? Hatte Podolski (wieder mal!?) zu ungenau abgespielt? Was Schweinsteiger zu langsam?
… was mich auf die Frage bringt: Wer trägt die Verantwortung für eine (miß-)gelungene Kommunikation? Der Sender oder der Empfänger?
Im NLP (Neurolinguistisches Programmieren) gibt es dazu einige – wie ich meine – recht nützliche Vorannahmen (Axiome), wie z.B.
- „Die Bedeutung meiner Kommunikation liegt in der Reaktion, die ich darauf erhalte.“
meint: Weder das, was ich gemeint habe, noch das was ich gesagt habe, zählt, sondern das, wie mein Gesprächspartner auf das von mir Gesagte reagiert.
- „Wenn das, was du tust, nicht funktionier, tue etwas anderes.„
- etc.
Daraus könnte man ableiten, die Verantwortung läge primär in den Händen des Senders. Er – der Sender – muss dafür sorgen, dass er „richtig“ verstanden wird.
Doch inwieweit habe ich als Sender überhaupt Einfluss darauf, wie mein Gegenüber mich versteht – mit welchem „Ohr“ er das Gesagte hört?
Ist z.B. der Empfänger – wie mir neulich passiert ist – in einem recht „resourcearmen Zustand“ (genervt, etwas empfindlich) und nimmt das von mir Gesagte „persönlich“, liegt es dann in meiner Verantwortung? Kann ich Verantwortung für etwas übernehmen, auf das ich keinen direkten Einfluss habe?
Und darüberhinaus: Bin ich verantwortlich für den vielleicht etwas zerbrechlichen Gemütszustand meines Gegenübers?
Kurzum: Ja, ich glaube, dass wir als Sender für unsere Nachrichten verantwortlich sind – verantwortlich z.B dafür, die Nachricht möglichst eindeutig und kongruent zu senden und auch dafür uns darüber bewusst zu sein, mit welchen (eventl. verdeckten) Intentionen wir etwas sagen.
Doch wir können nicht für die Reaktion des anderen verantwortlich sein, da sich diese (zunächst einmal) unserem Einfluss entziehen.
Ja, ich glaube aber auch, dass wir als Empfänger einer Nachricht verantwortlich sind, nämlich dafür, klar zu unterscheiden, was an dieser empfangenen Nachricht mehr mit uns selbst zu tun hat, als mit dem Sender. Wenn ich z.B. momentan seelisch nicht gerade sehr stabil bin und deshalb dazu neige, Worte auf die Goldwaage zu legen oder überall etwas paranoid das Gras der Beziehungsbene zu hören – dann liegt dies in meiner Verantwortung als Empfänger.
Wir – mein Gesprächspartner und ich, mit dem die Kommunikation in den letzten Tagen nicht ganz so reibungslos funktionierte, haben uns auf alle Fälle entschlossen, dass wir beide als Empfänger mindestens genauso viel Verantwortung übernehmen, denn als Sender.
Meint konkret: Wir unterstellen dem jeweils anderen immer eine grundlegend positive Intention und stellen uns im Falle eines Gefühls á la „Ich fühle mich angegriffen, verletzt o.ä.“ selbst die Frage, inwieweit dieses viel mehr mit uns selbst zu tun hat.
Beispiel: A hat Zahnweh und erzählt es B. B meint, A solle auf alle Fälle sofort zum Zahnarzt gehen, worauf sich A bevormundet fühlt. Doch nach kurzer verbaler Eruption und darauf folgendem Anflug von rationaler Einsicht gesteht A ein, dass dieses Gefühl wohl eher mit einer grundlegenden Aversion gegen Arztbesuche zu tun hat, als mit dem gutgemeinten Ratschlag von B.
Kommunikation ist eben ein gar lustig Ding… und letzendlich spricht heute morgen kaum noch jemand über all die Fehlpässe von gestern abend, oder? ;-))
Lernerfahrungen 2008
in ChangeEin berühmter Mann – ich glaube es war Tom Peters – hat einmal gesagt: „Frage dich nach jedem Jahr, was du gelernt hast, denn ein Jahr, ohne etwas gelernt zu haben, ist ein verlorenes Jahr“. Da stellt sich mir die Frage: „Wann ist Lernen eigentlich Lernen?“
Wyatt Woodsmall, einer meiner Lehrer meinte vor kurzem: „Lernen ist nur Lernen, wenn es mit Verhaltensänderung einher geht. Lernen ohne Verhaltensänderung ist kein echtes Lernen.“
Und vielleicht hat er ja damit nicht ganz unrecht. Wenn ich so auf die letzten Monate zurückblicke, gab es da sicherlich eine Menge kleine und grössere Erkenntnisse und „Aha-Erlebnisse“, von denen viele jedoch auf rein intellektuellem Niveau „stecken bleiben“ – mein Verhalten habe ich – trotz besseren Wissens nicht geändert – also „nichts gelernt;-)
All diese „Pseudo-Lernerfahrungen“ kann ich mir also leider nicht als Guthaben verbuchen.
Nachdem ich die letzten Tage etwas nachgedacht habe, … und das war mühevoller, als ich dachte, stiess ich – Gott sei Dank – doch auf wenigstens zwei „echte Lernerfahrungen:
Als ich im Frühjahr begann mich intensiv mit dem sog. „traditionellen Bogenschiessen“ zu beschäftigen, als einer Art des Bogenschiessens, in der man in keinerlei Weise versucht zu zielen, war das schlichtweg paradox für mich. Wie kann man in Gottes Namen einen Pfeil ins Ziel schiessen, ohne zu zielen? Gegenfarge: Wie schaffst du es, mit deinem Finger eine bestimmte Taste deiner Tastatur zu treffen? Wie machst du es, ein zerknülltes Papier in einen 2 m entfernten Papierkorb zu werfen? Und die Golfspieler unter Euch: Wie macht ihr es, einen Golfball in ein 3 m entferntes Loch zu putten? All das funktioniert (meistens), auch ohne Zielen „Kimm und Korn“, oder?
Nachdem ich es im Herbst dann schaffte, neun von zehn Pfeilen auf eine Distanz von 25 m in ein bierdeckelgrosses Ziel zu befördern, begann ich nachzudenken: Wie mache ich das eigentlich und gilt dies auch für Lebenssituationen außerhalb des Bogenschiessens?
Ich glaube ja! Wie viele Menschen habe ich in diesem Jahr getroffen, die nachweislich Ziele getroffen (=erreicht) haben, ohne zu zielen, z.B. ein neues Produkt erfolgreich auf dem Markt plaziert- trotz starker Konkurrenz oder einen neuen Mitarbeiter eingestellt, der sich zum absoluten „Shooting Star“ entwickelt hat.
.. und letztendlich denkt einmal an unser Privatleben: Haben wir den Partner oder die Partnerin unseres Lebens getroffen, weil wir an jenem Abend mit dem klaren Ziel aus dem Haus gegangen sind: Heute möchte ich Mr. oder Mrs. Right kennenlernen? Wohl eher nicht, oder?
Bitte versteht mich nicht falsch: Dies soll kein Plädoyer gegen traditionelle Ziele sein, doch ich glaube, dass das Zielen „über Kimme und Korn“ seine Grenzen hat bzw. mehr oder weniger klare Umgebungsparameter, in denen es funktioniert. Darüberhinaus gibt es m.E. nach eine Menge Kontexte, in denen eher andere Aspekte zu tragen kommen könnten, wie Intuition oder beim Bogenschiessen eine überragende Hand-Auge-Koordination.
Ich – auf alle Fälle – weiss nun, wozu ich mir im nächsten Jahr konkrete Ziele und Pläne mache … und wo ich eher auf meine „Hand-Auge-Koordination“ setze;-)
… ein Satz, der mich schon seit Jahren begleitet. Nicht selten habe ich es dieses Jahr erlebt, wie grandios Menschen sich bestimmte Dinge (sei es z.B. ein Mitarbeiter oder die eigene finanzielle Lage) schönreden können. Manchmal glaube ich: Je intelligenter Menschen sind, desto cleverer und plausibler können sie sich selbst „ein X für ein U vormachen“. Das mag ja prinzipiell kein Nachteil sein – im NLP nennen wir eine konstruktive Abart davon „Reframing“, doch meist ist der erste Schritt zu einer wirklichen Veränderung die Einsicht darin, wie die Dinge „wirklich“ liegen. Die Gestalt-Therapeuten nennen dies: „Nimm an, was ist!“ Das kann ganz schön unbequem sein, das kann soagr richtig hart sein, weil man sich u.U. eingestehen muss, in der Vergangenheit Fehlentscheidungen getroffen zu haben. Und dazu gehört vor allen Dingen Mut.
* … der Mut, die Ketten lang gehegter Vorannahmen, „wie die Dinge doch bitte sein mögen“, zu sprengen.
* … der Mut, aufzuhören, sich Dinge schönzureden, nur weil es bequem ist oder man anderen Menschen nicht weh tun möchte.
* … der Mut, mehr auf die Weisheit der eigenen Gefühle zu hören und sich einzugestehen, dass nicht alles auf dieser Welt rational erklärbar ist.
Ich kennen meinen IQ-Quotienten nicht, aber ich bin recht froh darüber, in diesem Jahr den Mut gehabt zu haben, manche Dinge getan zu haben und zu anderen „nein“ gesagt zu haben.
Ich bin schon sehr gespannt, welche Lernerfahrungen 2009 auf mich warte.. und wie ich mir im Dezember 2009 die Frage beantworte:
„Was hast du dieses Jahr gelernt, das dein Verhalten wirklich verändert hat?
I h r /Euer
Hans-Jürgen Walter
Echochrome – Vorsicht Suchtpotenzial!
in VideosO.K. damals vor 30 Jahren hatte mich das erste Spiel am Bildschirm, bei dem man mittels zwei kleiner Balken und einen Leuchtpunkt eine Art Mix zwischen Tennis und Billard spielen konnte schon für ein paar Stunden fasziniert – aber dann war lange Zeit Pause – weder konnte ich mich für PacMan noch SuperMario, noch irgendwelche Rollenspiele erwärmen.
Bis – ja bis am letzten Wochenende einer meiner Teilnehmer am NLP-Practitioner von einem Spiel auf der Sony PSP (Playstation Portable) erzählte, bei dem die wundersamen Grafiken und optischen Täuschungen von M.C. Escher nun plötzlich „Wirklichkeit“ geworden sind – ein Spiel namens „Echochrome“ – Wir googelten noch in der Kaffeepause und fanden tatsächlich einen Youtube-Video zu „Echochrome“. Und was ich da sah – war der Hit: In „Echochrome“ konnte man nicht nur in den MERKwürdigen Treppen von Herrn Escher herumspazieren, sondern man konnte das was eigentlich nicht sein kann – Realität werden lassen.
Während uns im „normalen Leben“ unser Gehirn Wahrheiten vorspiegelt, die gar nicht da sind (Wirklichkeit 2. Ordnung), kann mit mit „Echochrome“ nun Dinge, die es nicht gibt, Wirklichkeit werden lassen. Klingt abgefahren – ist es auch.
Mein Tipp: Wenn man das konstruktivistische Spiel mit ambivalenten Realitäten mag, sollte man bei Gelegenheit mal im nächsten SpielShop vorbeigehen und sich „Echochrome“ zeigen lassen, bzw. selbst Hand anlegen, um…
Die 5 Gesetze der Perspektive zu entdecken:
Hier ein kurzer Video zu „Echochrome“:
[youtube PgLKz8lxZw8]
NLP SommerCamp 2009
in AllgemeinWie und wo…
Aber das sollte keine – oftmals übliche Abendwerbeveranstaltung sein, sondern ein solides Intensivseminar, in dem die NLP-Basiswerkzeuge und -modelle vermittelt und auch geübt werden können … und das Ganze bitte in entspannter lockerer Athmosphäre und… zu einem fairen Preis.
Das war die Geburtsstunde unseres NLP-Sommercamps, das wir in den letzten beiden Jahren mit über 100 begeisterten Teilnehmern durchführten.
7 Tage NLP intensiv erfahren
und das zu einem Preis von € 777.- inklusive offiziellem INLPTA-Zertifikat.
Und auch 2009 wird es wieder von uns ein NLP-SommerCamp geben. Der Termin und das Trainerteam steht und ab heute haben wir einen besonders günstigen „Early-Bird“ (Frühbuchertarif) von nur ‚Ǩ 700.-.
Termin: 4. – 11. Juli 2009
Ort: FerienCamp Ober-Seemen (nahe Frankfurt/Main)
Mehr Informationen und Anmeldung
auf unserer NLP-Sommercamp-Webseite: www.nlp-sommer-camp.de
NLP-Sommercamp 2008
in AllgemeinDie Idee war auch wie im letzten Jahr: Wir wollen mit diesem Camp Menschen, die Möglichkeit geben, einmal en bloc einen soliden Überblick über NLP zu geben – bevor sie sich für eine Ausbildung entscheiden. Und ich denke, das ist uns auch dieses Jahr wieder gelungen.
Natürlich hatte auch ich nach dem furiosen Start der Camp-Idee im letzten Jahr so meine Sorge, ob sich das noch irgendwie toppen liess. Aber warum toppen? Das NLP-Sommercamp 2008 war einfach anders – andere Teilnehmer – andere Trainer – ein anderes Rahmenprogramm und – Gott sei Dank – war uns auch Petrus in diesem Jahr anders gesonnen. Und so kamen auch letzte Woche eine Menge hochmotivierter Teilnehmer aus Deutschland, ?ñsterreich und sogar Hong Kong am Vogelsberg zusammen, um zu erleben, wie wir NLP verstehen.
Herzlichen Dank auch an unsere Gastreferenten Torsten Zilcher (NLP und Gestalttherapie), Stefan Lapenat (Die Motivstrukturanalyse) und Nicola Fritze mit Ihrem tollen Vortrag über Motivation, die mehr als ihren Teil dazu beitrugen, auch die Abendveranstaltungen zu einem Highlight zu machen. Und das alles wäre nicht möglich gewesen ohne mein Trainer-Team: Ute, Bärbel und Simone. Auch Euch drein vielen Dank.
Nachdem am Samstag sich die letzten Teilnehmer (teilweise nur schwer) von unserem Camp verabschieden konnten und wir Trainer uns bei einer letzten Tasse Kaffee zusammenfanden, stand es fest: Auch 2009 wird es wieder ein NLP-Sommercamp am Vogelsberg mit uns geben. (Ich denke, in ein oder zwei Wochen werden wir den Termin fixiert haben.)
Fehlpass … oder wo liegt die Verantwortung für eine gelungene Kommunikation
in Kommunikation, NLPWenn Kommunikation so gut funktioniert – macht sich kaum einer Gedanken, wer denn nun für diesen Erfolg letztendlich verwantwortlich ist. Hauptsache, das Leder ist im Kasten. Doch, wie schnell wären die 82 Millionen Fussballexperten vor den deutschen Bildschirmen auf dem Analysetrip, wenn Bastian den Ball nicht mehr erwischt hätte? Woran lag´s? Hatte Podolski (wieder mal!?) zu ungenau abgespielt? Was Schweinsteiger zu langsam?
… was mich auf die Frage bringt: Wer trägt die Verantwortung für eine (miß-)gelungene Kommunikation? Der Sender oder der Empfänger?
Im NLP (Neurolinguistisches Programmieren) gibt es dazu einige – wie ich meine – recht nützliche Vorannahmen (Axiome), wie z.B.
meint: Weder das, was ich gemeint habe, noch das was ich gesagt habe, zählt, sondern das, wie mein Gesprächspartner auf das von mir Gesagte reagiert.
Daraus könnte man ableiten, die Verantwortung läge primär in den Händen des Senders. Er – der Sender – muss dafür sorgen, dass er „richtig“ verstanden wird.
Doch inwieweit habe ich als Sender überhaupt Einfluss darauf, wie mein Gegenüber mich versteht – mit welchem „Ohr“ er das Gesagte hört?
Ist z.B. der Empfänger – wie mir neulich passiert ist – in einem recht „resourcearmen Zustand“ (genervt, etwas empfindlich) und nimmt das von mir Gesagte „persönlich“, liegt es dann in meiner Verantwortung? Kann ich Verantwortung für etwas übernehmen, auf das ich keinen direkten Einfluss habe?
Und darüberhinaus: Bin ich verantwortlich für den vielleicht etwas zerbrechlichen Gemütszustand meines Gegenübers?
Kurzum: Ja, ich glaube, dass wir als Sender für unsere Nachrichten verantwortlich sind – verantwortlich z.B dafür, die Nachricht möglichst eindeutig und kongruent zu senden und auch dafür uns darüber bewusst zu sein, mit welchen (eventl. verdeckten) Intentionen wir etwas sagen.
Doch wir können nicht für die Reaktion des anderen verantwortlich sein, da sich diese (zunächst einmal) unserem Einfluss entziehen.
Ja, ich glaube aber auch, dass wir als Empfänger einer Nachricht verantwortlich sind, nämlich dafür, klar zu unterscheiden, was an dieser empfangenen Nachricht mehr mit uns selbst zu tun hat, als mit dem Sender. Wenn ich z.B. momentan seelisch nicht gerade sehr stabil bin und deshalb dazu neige, Worte auf die Goldwaage zu legen oder überall etwas paranoid das Gras der Beziehungsbene zu hören – dann liegt dies in meiner Verantwortung als Empfänger.
Wir – mein Gesprächspartner und ich, mit dem die Kommunikation in den letzten Tagen nicht ganz so reibungslos funktionierte, haben uns auf alle Fälle entschlossen, dass wir beide als Empfänger mindestens genauso viel Verantwortung übernehmen, denn als Sender.
Meint konkret: Wir unterstellen dem jeweils anderen immer eine grundlegend positive Intention und stellen uns im Falle eines Gefühls á la „Ich fühle mich angegriffen, verletzt o.ä.“ selbst die Frage, inwieweit dieses viel mehr mit uns selbst zu tun hat.
Beispiel: A hat Zahnweh und erzählt es B. B meint, A solle auf alle Fälle sofort zum Zahnarzt gehen, worauf sich A bevormundet fühlt. Doch nach kurzer verbaler Eruption und darauf folgendem Anflug von rationaler Einsicht gesteht A ein, dass dieses Gefühl wohl eher mit einer grundlegenden Aversion gegen Arztbesuche zu tun hat, als mit dem gutgemeinten Ratschlag von B.
Kommunikation ist eben ein gar lustig Ding… und letzendlich spricht heute morgen kaum noch jemand über all die Fehlpässe von gestern abend, oder? ;-))
Das 1. Abenteuer Leben life Meeting
in AllgemeinAls ich im März 2005 meinen ersten Podcast online stellte, hatte ich keinen blassen Schimmer, was einmal daraus entstehen würde: Ein Hörportal, auf dem über 15 Trainer und Coaches mittlerweile fast 500 Sendungen produziert haben – Sendungen die weilweise von über 10.000 Hörern gehört wurden. Und … diese 15 Menschen arbeiten nun teilweise schon über 2 Jahre miteinander, ohne sich ein einziges Mal life gesehen zu haben;-)
Das war für mich Grund genug, einmal zu einem „AbenteuerLeben-Podcaster-Life-Meeting“ einzuladen um zusammen mit den Kollegen sich nicht nur endlich einmal persönlich kennen zu lernen, sondern auch zusammen über mögliche Zukünfte von unserem Edutainment-Portal „www.dasabenteuerleben.de“ zu diskutieren.
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Leistungsbeurteilung von Mitarbeitern oder die Unmessbarkeit subjektiver Kriterien
in Leadership… doch wie sah es in der Praxis aus?
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Neue NLP-Master-Ausbildung 08/09
in Allgemeinwurde umgehend der Wunsch nach einer Ausbildung zum NLP-Master laut;-)
Nach unseren Erfahrungen mit der letzten Practitioner-Ausbildungsgruppe haben wir auch die kommende Master-Ausbildung nochmals nach unserem neuen „IN-VIVO“-Konzept überarbeitet.
Im Detail heisst dies:
Hier die brandneuen Termine für die kommende 15-tägige NLP-Master-Ausbildung nach den Richtlinien der International NLP Trainer Association (INLPTA)
Inhalte und Themen in der Master-Ausbildung:
Momentaner Anmeldestand: 10 Teilnehmer (max.: 15 Teilnehmer)
Mehr Informationen zum Inhalt der NLP-Master-Ausbildung
Das Abenteuer Stimme
in Podcasts‚ÄûDie Stimme … eines Menschens ist sein zweites Gesicht – sagte einmal Gerard Bauer. Und ich denke er hat recht damit. Wohl kaum ein anderes Ausdrucksmittel spiegelt so stark unser eigenes Befinden wieder wie die Stimme – und wenn die Augen der Spiegel unserer Seele sind, dann ist die Stimme vielleicht der Spiegel unseres Gemüts.¬†
Viele Stimm- und Persönlichkeitsprofis werden mir zustimmen, wenn ich behaupte – dass unsere Stimmqualitäten untrennbar mit unserer Persönlichkeit verbunden ist – ändert sich das eine – wird das andere nicht lange auf sich warten lassen.
Der zweite – und vielleicht für viele von Ihnen auch der offensichtlichere – ist der, wie wir mit unserer Stimme wirken. Stimmen können nerven und Stimmen können verzaubern.
Und es mag sein, dass Rufus Beck mit seiner Aussage: ‚ÄûDie Stimme ist viel grösser als die visuelle Erscheinung eines Menschens‚Äú ins Schwarze getroffen hat.
Dies alles ist – so meine ich – Grund genug – sich einmal etwas intensiver der eigenen Stimme zu widmen und wo ginge das besser als hier auf unserem Hörportal ‚ÄûDas Abenteuer leben.‚Äú
Insoweit starten wir heute das neue Abenteuer Stimme und ich freue mich sehr, dafür die bekannte Stimmtrainerin Eva Loschky aus München in unserem Abenteurer-Team gewonnen zu haben.
Wie immer starten wir das neue Abenteuer mit einem Interview, in dem ich Ihnen Eva Loschky vorstellen möchte.
 
[audio:http://abenteuer-stimme.podspot.de/files/ast000_interview_080525.mp3]
 
 
22 neue zertifizierte NLP-Practitioner *** neues didaktisches Konzept
in AllgemeinVor einigen Tagen haben wir unsere 14. NLP-Practitioner-Ausbildung abgeschlossen und sind recht stolz darauf, auch 22 neue Practitioner nach bestandener Prüfung zertifizieren zu können.
Nachdem wir Trainer uns am vergangenen Samstag zu einem Abschlussmeeting und Debriefing zusammen gesetzt hatten, hier ein paar unserer Eindrücke aus dieser Ausbildung:
Nachdem viele unserer angehenden Practitioner bereits beim Sommercamp 2007 sieben Tage lang NLP-Luft geschnuppert hatten und dementsprechend hoch motiviert waren,
wollten wir auch mit einer neuen Didaktik an den Start gehen.
Schon in unseren Meetings lange vor Start der Ausbildung waren wir uns in einem Punkt einig: Klassische NLP-Ausbildungen haben gewisse Nachteile:
vorbereitet, die dann zu Beginn jedes Themenblocks präsentiert wurde.
Wenn angehende NLP-Practitioner unter ihres gleichen trainieren, stellen wir schon seit geraumer Zeit folgendes Phänomen fest: Erstens entsteht je nach Sympathie schnell ein grosser „will-to-please“ gegenüber dem Trainingspartner, der zwar gut gemeint ist, jedoch wirkliche Lernerfolge eher behindert. Und zweitens kennen die jeweiligen Übungspartner ja die Hintergründe der Übung, da ja beide in der Ausbildung sitzen. D.h. dies macht Lernen zwar im ersten Schritt eher einfach (… da der Übungspartner B aushelfen kann, wenn Partner A nicht mehr weiter weiss – letzendlich ist dieses Übungssetting jedoch eher realitäts- und praxisfremd.
mit „No-Know-Bodies“ beherrschen.
beruflichen Umfeld die gelernten Techniken am „unwissenden Objekt;-“ zu trainieren. Dies werden wir in den Übungsgruppen dadurch fortsetzen, dass wir dazu ausgewählte „no-Know-Bodies“ als Übungspartner einladen.
Bisher teilten wir die Practitioner-Ausbildung in x Wochenendblöcke auf. Dieses Mal experimentierten wir – auch auf Wunsch der Teilnehmer – mit nur drei Blöcken ?° 5 Tagen.
Unser Resum?©e: Natürlich ist es – aus Sicht der Teilnehmer – nicht einfach, sich 5 Tage frei zu nehmen, aber es spricht aus unserer Erfahrung viel für diese Aufteilung:
Natürlich ist eine Ausbildungsgruppe von 22 Teilnehmern nicht durch einen Trainer handelbar. Auch in der Vergangenheit habe ich ab 12 Teilnehmern mit Co-Trainern zusammengearbeitet, die inebesondere die Übungen betreut haben.
Dieses Mal standen jedoch 4 Trainer abwechselnd alleine oder im Team auf der Bühne – und dies hatte sowohl für uns Trainer, als auch für die Teilnehmer eine weitaus höhere Qualität:
Zusammenfassung: Es war ein toller Kurs – an dieser Stelle auch nochmals meinen herzlichen Dank an meine Trainerkollegen Ute, Bärbel und Andreas, die es mir leicht gemacht haben, noch ein gutes Stück mehr loszulassen und ich freue mich sehr darauf, viele der Practitioner im Herbst auch beim NLP-Master-Kurs wieder begrüssen zu können.