Spiegelneuronen – überschätzte Tausendsassa?

SpiegelneuronenAls 2005 das Buch “Warum ich fühle, was du fühlst” von Joachim Bauer erschien, ging ein Ruck durch die NLP-Gemeinde, denn mit Entdeckung der sogenannten “Spiegelneuronen” konnten Modelle wie Empathie,¬† Pacing, Rapport und Kalibrieren nun endlich auch wissenschaftlich erklärt werden.
Was sind Spiegelneuronen?  Vor gut zehn Jahren entdeckten Forscher bei Affen Gehirnzellen, die sowohl bei eigenen als auch bei beobachteten Bewegungen aktiv werden.

Doch es gibt nun auch skeptische Stimmen, die diese Vermutungen für übertrieben und unbelegt halten ‚Äì und sogar bezweifeln, dass es Spiegelneuronen im engeren Sinn überhaupt gibt.

Quelle: www.wissenschaft.de
Link: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/hintergrund/284562.html

… und was heisst das nun? Das Empathie, Rapport, Pacing oder Kalibrieren nicht funktionierten kann, weil es nicht funktionieren darf? Unsinn! Für mich heisst das lediglich, dass wir (NLP¬¥ler) unseren Enthusiasmus etwas zügeln sollten, was die “Sehnsucht” betrifft, NLP durch Erkenntnisse¬† der modernen Gehirnfosrchung zu belegen.

NLP-Talk life: NLP und Intuition (Video)

Hans-Jürgen Walter & Dr. Andreas Zeuch lifeVor ein paar Tagen traf ich mich mit Dr. Andreas Zeuch, um einen neuen Podcast zum Thema “Intuition und Sprache” zu unserer Sendereihe “NLP meets Intuition” zu produzieren. Der Podcast ist nun seit gestern auf unserem Kanal www.das-abenteuer-kommunikation.de zu hören (zum Podcast: NLP-Talk:Intuition und Sprache”) Und aus “Spaß an der Freud” ließen wir zusätzlich die Videokamera bei unserem Gespräch mitlaufen, um Ihnen auch einmal einen kurzen visuellen Eindruck zu vermitteln.

Hier ein kurzer Videoauschnitt (7:30 min) unseres Gesprächs:

Weiterlesen

SC-Collegtage Herbst 2007 – meine Eindrücke

Am vergangenen Wochenende fanden zum 45. Mal die Collegtage des Schmidt-Collegs in Bayreuth statt. Gastredner waren unter anderem Manfred Maus, Gründer der OBI Baumärkte, Prof. Dr. Dieter Strecker, und Sigmund Gottlieb, Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens. Für mich auf alle Fälle wieder ein Grund, mich dort zwei Tage umzusehen, einigen interessanten Vorträge zu lauschen und viele interessante Kontakte zu knüpfen.

Hier nur einige Eindrücke in Kürze:

Weiterlesen

Wie man innere Konflikte vermeidet

Einmal getroffene Entscheidungen prägen die Wahrnehmung

Wer sich einmal zwischen zwei gleichwertigen Dingen entschieden hat, dem erscheint im Nachhinein die verschmähte Variante oft weniger gut als zuvor. Das schließen amerikanische Forscher aus Versuchen mit Kleinkindern und Affen. Durch dieses Verhalten wird vermieden, dass Menschen noch lange damit hadern, etwas eigentlich Gleichwertiges nicht erhalten zu können, erklären die Forscher. Da Kleinkinder und Affen dieses Verhalten gleichermaßen zeigen, müsse es schon früh in der menschlichen Evolution entstanden sein

Quelle: www.wissenschaft.de

Link zum Artikel 

Der Freitag als Wirtschaftsfaktor

Der Freitag spielt in deutschen Unternehmen eine nicht zu unterschätzende Rolle: je nach Branchengepflogenheiten geht es spätestens ab dem Mittag etwas lockerer zu. Die amerikanische Unternehmenskultur weitet diesen Umstand auch auf die Kleiderordnung aus und nennt es casual oder freaky friday. Dabei muss niemand den Freitag als freien Tag missverstehen. Den Grundcharakter richtig verstanden kann dieser halbe Tag unternehmerisch viel bewegen: die Fassade fällt, Inhalte kommen pur, komplexe Zusammenhänge werden auf den Punkt gebracht, es wird Tacheles geredet. Wer diese urdeutsche Angewohnheit nicht nur als weichen Übergang ins Wochenende versteht, sondern die Tradition und die Zeit nutzt, um interne Prozesse zu steuern und Probleme im passenden Rahmen anzusprechen, für den liegt eine echte Chance in jedem fünften Wochentag. Freitage können zum echten Wirtschaftsfaktor werden, immerhin machen sie 20 Prozent unserer produktiven Zeit aus.

Das SchmidtColleg greift diese informelle aber informative Atmosphäre des Freitagnachmittags auf, um den bekannten Seminarrahmen mit interessanten Gesprächsmomenten zu erweitern. Einmal im Quartal laden wir deshalb zum Podium ein: Vorträge, persönlicher Gedankenaustausch und Diskussionen in großer Runde wechseln sich ab und ergänzen Inhalte, vertiefen Ansichten. Unsere erfahrenen Coaches bieten hierbei immer auch Raum für Gespräche unter vier Augen. Ein echtes FührungsEnergie-Training für Unternehmer und Führungskräfte.

SchmidtColleg – UnternehmerFreitag
Das Schwerpunkt-Thema: Jahreszielplanung

Termin: Freitag, 2. November 2007

Ort: Montabaur

Preis: € 290.- zzgl. MwSt./Person

Das Programm:

  • 13.30 Uhr: Hermann Scherer “Verkaufen im Verdrängungswettbewerb”
  • 15.00 Uhr: Georg Schneider: “Der Jahreszielplan als Orientierungsinstrument in schwierigen Märkten”
  • 16.30 Uhr: Hans-Jürgen Walter: “Nur WERTvolle Ziele schaffen wirkliches Engagement”
    Wie können Sie sicherstellen, dass vereinbarte Ziele von Ihren Mitarbeitern engagiert mitgetragen werden? Warum sollte jedes Ihrer Ziele mit den höchsten Werten Ihres Unternehmen verknüpft sein? Wieso ist es wichtig, zwischen der gelebten realen Kultur Ihres Unternehmens und der gewünschten Philosophie klar zu unterscheiden? Auf diese Fragen wird Hans-Jürgen Walter im Rahmen dieses Vortrages klare Antworten geben und aufzeigen, wie eine aktive Arbeit an den Werten des Unternehmens die Energie Ihrer Mitarbeiter für die vereinbarten Ziele freisetzt.
  • 18.00 Uhr: Monika Matschnig: “Lassen Sie Ihre Leistungen 2008 besser sichtbar werden”

Anmeldung hier

Pixar Lifted – oder die grosse Prüfung

Pixar-LogoNa, wenn man mir böse wollte, könnte man meinen, dass ich doch mittlerweile dem Zeichentrick-Alter sicher entwachsen sein müsste?! Dies möchte ich hier einmal heftigst dementieren – auf alle Fälle, was die Kurzfilme von Pixar betrifft.

Hier einmal etwas Amüsantes für den Samstag abend – und ich hoffe, Sie können dabei ebenso schmunzeln bis heftigst lachen wie ich, als ich ihn gestern abend das erste Mal gesehen habe.

Weiterlesen

NLP in brasilianischen Amtsstuben?!

Teatro de Amazon, BrasilienEs gibt Dinge, die mich interessieren… und eben auch andere. Und… Grammatik gehörte lange Zeit nicht unbedingt zur ersten Kategorie. Doch der Mensch ist wandelbar und dank NLP fallen heute diverse grammatikalische Anektoten, wie die unten stehende, nicht gar so unbeachtet durch meine Relevanzfilter.

Sollten Sie in der Schule Latein gehabt haben, dann können Sie sich vielleicht noch dunkel daran erinnern: An das “Gerundium” – also “das, was ausgeführt werden muss”. Grammatikalisch ausgedrückt, wird das Gerundium zu eben selbem durch die Substantivierung eines Verbes. Zu gut Deutsch: aus dem Verb “prüfen” wird “die Prüfung”, aus “entschuldigen” wird “die Entschuldigung” usw.

Und sind sind Sie doch einmal ehrlich, so ein Substantiv kommt doch gleich ganz anders daher – irgendwie weitaus imposanter als so ein mickriges Verblein.

Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum das Substantivieren (wir NLP¬¥ler nennen es übrigens “Nominalisieren) schon vor langer Zeit nicht nur Einzug in deutsche Amtsstuben gehalten hat, sondern sich auch im Unternehmens-Deutsch grosser Beliebtheit erfreut – es macht einfach etwas her.

Kostenzusageübernahmeerklärung, Bereitstellungsantrag, Rechtsbehelfsbelehrung

Weiterlesen

Elevator Pitch Vol. 1

Stellen Sie sich vor: Sie haben eine tolle Idee oder Produkt. Nun will es der Zufall, dass Sie mit einem potenziellen Interessenten zusammen in einem Aufzug (engl. “Elevator“) stehen und nun die einzigartige Gelegenheit haben, diesem Ihre (Produkt-) Idee präsentieren zu können. Allerdings: Sie haben dazu maximal 120 Sekunden Zeit – solange wie der Aufzug vom Erdgeschoss in den 8. Stock benötigt – das ist der “Elevator-Pitch

Wollen Sie es gleich einmal hier versuchen?

Das einzige, was Sie dazu benötigen, ist:

  • 120 sec Zeit und
  • eine möglichst konkrete Idee, ein Produkt oder eine Dienstleistung.

Sind Sie soweit? Dann schauen Sie kurz auf Ihre Uhr oder starten den folgenden Film:

[QUICKTIME http://www.visionintoaction.de/Video/120sec.mov 120 160]

Na? Sind Sie zufrieden?
Unumwunden – der Elevator-Pitch will trainiert werden. Die wenigsten Menschen schaffen so etwas aus dem Stegreif heraus. Wissen müssen Sie dazu relativ wenig – Übung macht den Meister.

Hier zur Ilustration noch ein Video, den ich bei YouTube gefunden habe, und der relativ gut erklärt, um was es beim Elevator Pitch im Kern geht:

  1. KURZ: Sie haben nur 120 Sekunden Zeit.
  2. VERST?ÑNDLICH: Benutzen Sie einfache Worte und einfache Satzstrukturen (Hauptsätze-Hauptsätze-Haupsätze)
  3. L?ñSUNGSORIENTIERT: Beschreiben Sie, wie Sie mit z.B. Ihrem Produkt ein ganz konkretes Problem Ihrer Zielgruppe lösen. (… und keine Produktbschreibung oder -merkmale)

Weiterlesen

Daten, Information und Wissen

Wie schlampig gehen wir doch oft mit Alltags-Begrifflichkeiten um? Auch mir ging gestern abend wieder einganzer Kronleuchter auf, als ich in dem Buch von Andreas Zeuch ” Management von Nichtwissen in Unternehmen” etwas herumschmökerte.

Können Sie mir auf Anhieb erklären, was der Unterschied zwischen

  • Daten
  • Information und
  • Wissen

ist? Natürlich hatte ich ein (Sprach-)gefühl zu jedem dieser Wort, doch um einiges klarer wurde es mir, als Andreas eine – mir sehr eingängige – Formulierung von Helmut Willke beschreibt:

Weiterlesen

Mit Sprache malen

Maufactum

Kennen Sie Thomas Hoof? Nein? Sollten Sie aber. Thomas Hoof war 19 Jahre lang Chef von “manufactum” – Sie wissen schon: “Es gibt sie noch, die guten Sachen.” Und ebenso von wirklicher Güte ist das Stück Papier namens “Hausnachrichten”, das Herr Hoof als “katalogbegleitendes Kleinmedium” verfasst. Und zwar in Form und Inhalt.

Weiterlesen