PenCast Nr. 2: NLP – der menschliche Modellierungsprozess

Zunächst einmal vielen Dank für das nette Feedback auf meinen ersten PenCast. Das hat mich doch sofort motiviert – trotz Erkältung 😉 – heute einen zweiten PenCast zu produzieren.
(Ein PenCast ist eine Art “VideoPräsentation”, bei der Sie mir über die Schulter schauen können, während ich Ihnen das Modell auf einem einzigen Blatt Papier erläutere.)

Heute geht es um eine Zeichnung, die meine NLP-Ausbildungsteilnehmer immer wieder zu Gesicht bekommen. Schon im allerersten NLP-Practitioner-Block erläutere ich sie, denn sie legt für mich die Grundlage für viele Techniken und Modelle im NLP – der menschliche Modellierungsprozess oder “Wie kreieren Menschen ihre subjektive Wirklichkeit?

Mit diesem Modell lässt relativ einfach erklären…

  • auf welcher Grundlage NLP beruht (…wie ich es verstehe)
  • warum NLP sich als Kunst von der Veränderung innerer Landkarten versteht
  • warum es nicht darum gehen kann, Recht zu haben, sondern darum “mentale Landkarten” abzugleichen
  • was man im NLP unter “Kalibrieren” versteht.
  • welche Zusammenhänge zwischen unserem Denken, unserem Fühlen, unseren Verhalten, unserer Physiologie und der “Realität”

Einsamkeit in Zeiten von Twitter und Co.?!

Gerade gelesen und für MERKwürdig befunden:

Viele Menschen glauben, dass “Alleine-sein” ein grundsätzliches menschliches Bedürfnis ist und dies zu leugnen, eher ungesund für Körper und Geist sei.
Dr. Ester Buchholz, eine Psychoanalytikerin und klinische Psychologin beschäftigte sich in ihren Studien sehr intensiv mit dem was sie “alonetime” nannte. Dr. Buchholz war der Ansicht, dass unsere Gesellschaft Einsamkeit und “Alleine-Sein” (Alonetime) unter- und den Kontakt zu anderen Menschen überbewertet. Sie war der Überzeugung, dass Zeiten der Einsamkeit wichtig seien, wenn wir Zugang zu uns und unserem wirklichen kreativen Potenzial herstellen wollten. “Wirklich kreative Lösungen erfordern “alonetime“.

I h r  Credo (das mich in Zeiten von Twitter, Facebook und Konsorten nachdenklich stimmt):

Einsamkeit

Quellen:

Mein Kommentar: Es geht nicht um das bipolare “Entweder-oder” sondern meines Erachtens vielmehr um eine Balance im “Sowohl-als-auch”.
vielleicht ?° la “Ich mag Twitter… und ich mag es, alleine mit der Harley oder meinem Hund unterwegs zu sein.”

Der Fluch des Wissens oder die Magie der Einfachkeit

Die zehn Gebote haben 279 Wörter. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung hat 300 und die EG-Verordung über den Import von Karamellbonbons 25.911 Wörter.

  • Könnten Sie mir in 3 Minuten erklären, mit was genau Sie Ihre Brötchen verdienen?
  • Könnten Sie mir auf der Rückseite einer Papierserviette demonstrieren, welchen Nutzen das Unternehmen bietet, für das Sie momentan arbeiten?

Ja? Gratulation! (… vergessen Sie diesen Artikel und gehen Sie einen Kaffee trinken.)

Nein? Dann nehme ich an, dass Sie Experte auf Ihrem Gebiet sind. Ein Fachmann oder eine Fachfrau, die sich jahrelang mit der Materie auseinandergesetzt hat. Experten lieben Details, sind fasziniert von den vielfältigen Nuancen und komplexen Zusammenhängen ihres Fachgebietes – sei es Marketing, Finanzen, Human Ressources oder auch eine mikroinvasive Karies-Therapie.

Experten leiden unter dem “Fluch des Wissens“, d.h., sie haben vergessen wie es ist, nichts über dieses Gebiet zu wissen.

Das ist nicht schlimm und tut auch nicht besonders weh – solange man unter seines gleichen bleibt – im geschützten “Experten-Biotop”.
Ich weiss von was ich spreche, denn ich komme gerade von einer Fachtagung für “Kommunikationsexperten”;-)

Doch leider verdienen wir mit Experten meist nicht unser Geld, nicht Experten suchen unseren Rat oder erhoffen sich von uns Lösungen, sondern Laien – also Menschen, die nicht (soviel?!) wissen, wie wir und… die nicht dem Fluch des Wissens unterliegen.

  • zum Beispiel der Kunde, der einfach nur wissen möchte, wie wir sein Problem lösen oder
  • zum Beispiel der Mitarbeiter, der zu gerne verstehen möchte, was die eindrucksvoll formulierten Unternehmensphilosophie denn konkret für seinen Alltag bedeuten oder
  • der Patient, der nur allzu gerne verstehen würde, was sein gesundheitliches Problem ist.

Wie können Sie beginnen, dem Fluch des Wissens zu entkommen?

  1. Machen Sie das, was Sie sagen einfacher! So einfach als möglich, aber nicht einfacher!
  2. Verabschieden Sie sich von dem Zwang zur Vollständigkeit und Perfektion.
    Genauigkeit bis zur Nutzlosigkeit ist ein Symptom des “Fluch des Wissens”.
  3. Reduzieren Sie auf das Wesentliche!
    Herb Kelleher, CEO bei Southwest Airlines: “Ich kann Ihnen in 30 Sekunden erklären, wie man diese Fluglinie führt! Und das geht so:” Wir sind DIE Billigfluglinie. Wenn Sie das einmal verstanden haben, können Sie jede Entscheidung in diesem Unternehmen so gut treffen wie ich.”
  4. Arbeiten Sie mit Geschichten, Metaphern und Analogien!
    NLP = “das Schweizer Offiziermesser für die Kommunikation”
    Der Film “Alien” war “Der Weiße Hai” in einem Raumschiff – der Film “Speed” mit Sandra Bullock war “Stirb langsam” in einem Bus.

Sie möchten mehr über die Magie der Einfachkeit erfahren?

Dann lade ich Sie herzlich ein zu unserem 3-tägigen Workshop “PräsentationsKompetenz
am 19. – 21. Juni 2009.

Twitter-Micro-Training: 99 Strategien, um flexibler zu werden

Frage: “Was ist der stärkste Klebstoff der Welt?
Antwort: “Unsere Gewohnheiten!

KomfortzoneGerade in Zeiten, die vielen Menschen als nicht gerade leicht erscheinen, ist es wichtig, flexibel zu bleiben und auch einmal neue Dinge zu wagen, bzw. Dinge anders zu tun. #

Denn: “Wenn Du das tust, was du schon immer getan hast, wirst Du das bekommen, was Du schon immer bekommen hast!” (NLP-Axiom)

Aber da “wir nicht sehen, was wir nicht sehen“, ist das gar nicht so leicht,¬† die liebgewonnen mentalen Trampelpfade einmal zu verlassen und sich durch die Büsche des Unbekannten zu schlagen. Dabei geht es nicht um die grossen Veränderungen im Leben, sondern um die 1.000 kleinen Routinen:

  • Ich trinke meinen Kaffee immer mit Milch!
    “Wehe es ist keine Milch da!”
  • Ich fahre immer die gleiche Strecke ins Büro!
    “Mist – da ist heute eine Baustelle!”
  • Ich kaufe immer beim gleichen Bäcker mein Sandwich!
    “Ohh nein, der hat Urlaub!”

Was?! …¬† und das soll ich ändern? Warum in Gottes Namen sollte ich das tun?
(Merken Sie, wie man an in diesen Denkrinnen klebt? 😉)

Tun Sie mal etwas anderes oder tun Sie die Dinge, die Sie täglich tun ein klein wenig anders. Nur so zum Spaß!
Ihr Benefit: Sie werden binnen kürzester Zeit (ca. 8-14 Tage) feststellen, dass Sie gelassener werden, wenn einmal etwas nicht so kommt, wie Sie es erwartet haben – einmal abgesehen davon, dass Wissenschaftler festgestellt haben wollen, dass Alzheimer-Patienten u.a. eines gemeinsam haben: Sie haben sich seit langem nicht mehr mit etwas Neuem beschäftigt (Quelle: Vera F. Birkenbihl)

Also: Willkommen beim Abenteuer Flexibilität!

Aber… wie soll man das nun konkret angehen? Vielleicht haben Sie ja spontan Ideen, mit welchen kleinen täglichen Routinen Sie einmal “auf Zeit” brechen könnten? Und falls nicht, habe ich für Sie in den nächsten Tagen und Wochen eine Art “Micro-Training” zusammengebastelt, das ich über “Twitter” publiziere.

  • Was ist das Micro-Training “99 Strategien, um noch flexibler zu werden”?
    Ich werde ab heute jeden Tag ein oder zwei leicht realisierbare Tipps geben, wie Sie erfolgreich Ihre bisherige Komfortzone verlassen können.
    Diese Tipps werde ich über mein “Twitter” veröffentlichen.
  • Wie komme ich an dieses Micro-Training?
    Der einfachste Weg:¬† Sie schauen regelmässig auf meine Twitter-Seite: www.twitter.com/changeworx
    Der bequemste Weg: Sie holen sich für Ihr Mobiltelefon oder Ihr iPhone einen Twitter-Client (z.B. ceTwit für winmobile Handys), und dann bekommen Sie meine Tipps direkt auf Ihr Handy/iPhone.
  • Woher stammen all diese MERK-würdigen Tipps?
    Diese sind den Köpfen meiner ehemaligen NLP-Ausbildungsteilnehmer entsprungen (Vielen Dank an Katrin, Gregor, Annette, Marc, Gabriele, Gerhard, Luca, Bärbel, Petra, Daniela!!!)

Und nun geht es los! Viel Spaß dabei!

Was man von Rednern so alles lernen kann … PräsentationsKompetenz

Am letzten Wochenende war ich Gast auf einem Management-Kongress, den ich seit vielen Jahren regelmässig besuche.

Es mag daran liegen, dass ich mich momentan intensiv mit Vortrags- und Präsentationstechnik beschäftige – auf jeden Fall hatte ich manchmal wirklich Schwierigkeiten den Inhalten zu folgen, da ich so auf die Art und Weise des Vortrages konzentriert war.

Hier einmal ein paar kurze erste Erkenntnissen aus diesen beiden Tagen:

Weiterlesen

Wieviel Lampenfieber darf es denn bitte sein?

LampenfieberMan nennt es ‚ÄûFracksausen‚Äú, ‚ÄûMuffesausen‚Äú, ‚ÄûMir geht die Düse‚Äú oder noch besser ‚Äû…der A… auf Grundeis‚Äú. Gemeint ist das ängstliche bis panische Gefühl vor einer wichtigen Entscheidung, einem wichtigen Treffen oder einem öffentlichen Auftritt: Lampenfieber.

Dabei spielt es gar keine Rolle vor wievielen Menschen wir uns darstellen. Ob beim ersten Rendezvous, beim Vorstellungsgespräch oder einer Präsentation, wir stehen im Fokus uns wichtiger Personen. Treffen kann es schlichtweg jeden von uns egal ob Redner, Politiker, Schauspieler, Musiker oder Normalbürger. Die Ursache liegt in unserem Gehirn, genauer gesagt an unserer Steuerzentrale, dem Hypothalamus. Durch dieses ‚Äûim Fokus stehen‚Äú löst der Hypothalamus eine evolutionsbiologisch sinnvolle Flucht/Angriffs-Reaktion aus was wiederum zur Folge hat, dass unsere Nebennierenrinde die Hormone Adrenalin und Noradrenalin produziert.

Dezember 2006
Das alles weiß ich – trotzdem – in etwas mehr als einer Woche ist mein erster Vortrag über ‚Äûenergetische Therapien‚Äú, es werden rund 30 Personen erwartet. Seit ein paar Tagen merke ich (trotz des Themas ;-))) den Stress in mir unaufhörlich ansteigen und die Erinnerung an eine Prüfung vor 5 Jahren, die ich wegen eines ‚ÄûBlack-outs‚Äú vergeigt habe, drängt in mein Bewusstsein. Um jetzt meinen Zustand zu beschreiben würde ich die ‚ÄûGrundeis-Variante‚Äú benutzen.

‚ÄûAber Lampenfieber gehört doch dazu.‚Äú, sagt eine Freundin der ich mein Leid klage. Stimmt! Positives Lampenfieber mobilisiert alle unsere Kräfte und lässt uns hellwach und hochkonzentriert sein.

Wenn aber Stresspegel weiter ansteigt, unser Erregungsniveau (Aufgeregtheit) also über einen für uns optimalen Bereich Yerkes-Dodson-Gesetzhinausgeht, hat das Auswirkungen auf unser Denken, Verhalten und unsere Wahrnehmung.(siehe Abb. Yerkes-Dodson-Gesetz).

Befürchtungen und ?Ñngste nehmen immer mehr Raum ein. In meinem Gehirnkino läuft jetzt der Film ‚ÄûDie Frau mit dem Blackout‚Äú oder ‚ÄûWie das Stresshormon Cortisol das Abrufen von Wissen aus dem Gedächtnis blockiert‚Äú. Jetzt reicht¬¥s, mein Leidensdruck ist nun groß genug. Ich nehme die Herausforderung an.

Im Gespräch mit einer befreundeten Kollegin finden wir heraus, dass sich mein persönliches Lampenfieber-Profil aus verschiedenen ?Ñngsten (Angst vor Black-out, Angst Fehler zu machen oder den roten Faden zu verlieren…) kombiniert mit einem saftigen Glaubensatz über mich und die Welt zusammensetzt. Nach dieser Analyse gehe ich zuerst ganz gezielt an die Auflösung der verschiedenen ?Ñngste, bevor ich mich über meinen selbstwertzerstörenden Glaubenssatz hermache. Das Vakuum das dieser hinterlässt fülle ich mit einer positven Affirmation. Die Werkzeuge dazu sind mir ja bekannt – es sind Techniken aus der energetischen Psychologie. (->Energetische Psychologie)

Walk your talk ;-))

Mit der EFT-Klopftechnik aus der EP, kann man sehr schnell und vor allem effektiv emotionale Blockaden auflösen, damit die eigene Energie wieder frei fliessen kann. Unmittelbar vor dem Auftritt gönnt man sich noch eine Turboentspannung, ebenfalls aus der EP. Diese Techniken kann jeder erlernen und bei sich selbst anwenden. Mit diesem Set aus wirklich hilfreichen Techniken ist man unabhängig und hat zudem noch die Sicherheit, auch direkt vor einem Auftritt sich in Balance zu bringen. Oder wenn man so möchte, die richtige Dosis an positivem Lampenfieber einzustellen wenn¬¥s vor einem Vortrag mal wieder heißt: ‚ÄûWieviel Lampenfieber darf¬¥s denn bitte sein?

Und wie diese effektive Technik in der Praxis funktioniert zeigen wir Ihnen gerne in unserem Workshop “PräsentationsKompetenz” oder bei einem persönlichen Coaching.

Bildnachweis: http://secretgeek.net/ydlaw.asp

Fehlpass … oder wo liegt die Verantwortung für eine gelungene Kommunikation

Fussball26. Minute – Sturmlauf von Podolski – Flanke auf Schweinsteiger, der den Ball mit dem rechten Außenrist am türkischen Torwart vorbei ins Netz kickt. Ein Super Tor!

Wenn Kommunikation so gut funktioniert – macht sich kaum einer Gedanken, wer denn nun für diesen Erfolg letztendlich verwantwortlich ist. Hauptsache, das Leder ist im Kasten. Doch, wie schnell wären die 82 Millionen Fussballexperten vor den deutschen Bildschirmen auf dem Analysetrip, wenn Bastian den Ball nicht mehr erwischt hätte? Woran lag´s? Hatte Podolski (wieder mal!?) zu ungenau abgespielt? Was Schweinsteiger zu langsam?

… was mich auf die Frage bringt: Wer trägt die Verantwortung für eine (miß-)gelungene Kommunikation? Der Sender oder der Empfänger?

Im NLP (Neurolinguistisches Programmieren) gibt es dazu einige – wie ich meine – recht nützliche Vorannahmen (Axiome), wie z.B.

  • Die Bedeutung meiner Kommunikation liegt in der Reaktion, die ich darauf erhalte.
    meint: Weder das, was ich gemeint habe, noch das was ich gesagt habe, zählt, sondern das, wie mein Gesprächspartner auf das von mir Gesagte reagiert.
  • Wenn das, was du tust, nicht funktionier, tue etwas anderes.
  • etc.

Daraus könnte man ableiten, die Verantwortung läge primär in den Händen des Senders. Er – der Sender – muss dafür sorgen, dass er “richtig” verstanden wird.
Doch inwieweit habe ich als Sender überhaupt Einfluss darauf, wie mein Gegenüber mich versteht – mit welchem “Ohr” er das Gesagte hört?
Ist z.B. der Empfänger – wie mir neulich passiert ist – in einem recht “resourcearmen Zustand” (genervt, etwas empfindlich) und nimmt das von mir Gesagte “persönlich”, liegt es dann in meiner Verantwortung? Kann ich Verantwortung für etwas übernehmen, auf das ich keinen direkten Einfluss habe?
Und darüberhinaus: Bin ich verantwortlich für den vielleicht etwas zerbrechlichen Gemütszustand meines Gegenübers?

Kurzum: Ja, ich glaube, dass wir als Sender für unsere Nachrichten verantwortlich sind – verantwortlich z.B dafür, die Nachricht möglichst eindeutig und kongruent zu senden und auch dafür uns darüber bewusst zu sein, mit welchen (eventl. verdeckten) Intentionen wir etwas sagen.
Doch wir können nicht für die Reaktion des anderen verantwortlich sein, da sich diese (zunächst einmal) unserem Einfluss entziehen.
Ja, ich glaube aber auch, dass wir als Empfänger einer Nachricht verantwortlich sind, nämlich dafür, klar zu unterscheiden, was an dieser empfangenen Nachricht mehr mit uns selbst zu tun hat, als mit dem Sender. Wenn ich z.B. momentan seelisch nicht gerade sehr stabil bin und deshalb dazu neige, Worte auf die Goldwaage zu legen oder überall etwas paranoid das Gras der Beziehungsbene zu hören – dann liegt dies in meiner Verantwortung als Empfänger.

Wir – mein Gesprächspartner und ich, mit dem die Kommunikation in den letzten Tagen nicht ganz so reibungslos funktionierte, haben uns auf alle Fälle entschlossen, dass wir beide als Empfänger mindestens genauso viel Verantwortung übernehmen, denn als Sender.

Meint konkret: Wir unterstellen dem jeweils anderen immer eine grundlegend positive Intention und stellen uns im Falle eines Gefühls á la “Ich fühle mich angegriffen, verletzt o.ä.” selbst die Frage, inwieweit dieses viel mehr mit uns selbst zu tun hat.
Beispiel: A hat Zahnweh und erzählt es B. B meint, A solle auf alle Fälle sofort zum Zahnarzt gehen, worauf sich A bevormundet fühlt. Doch nach kurzer verbaler Eruption und darauf folgendem Anflug von rationaler Einsicht gesteht A ein, dass dieses Gefühl wohl eher mit einer grundlegenden Aversion gegen Arztbesuche zu tun hat, als mit dem gutgemeinten Ratschlag von B.
Kommunikation ist eben ein gar lustig Ding… und letzendlich spricht heute morgen kaum noch jemand über all die Fehlpässe von gestern abend, oder? ;-))

Irrwege der Sprache … oder heute schon gelacht?

Nachdem ich gestern ein nicht ganz unkompliziertes 6-Stunden Coaching hinter mich gebracht habe, flatterte mir heute morgen eine Mail auf den Schreibtisch, die mich recht schnell wieder auf die humorvolle Seite des Lebens brachte. Hier ein Ausschnitt:

Ohrloch

… und wer über die Irrwege der Sprache noch mehr lachen möchte, wird hier fündig.

Daten, Information und Wissen

Wie schlampig gehen wir doch oft mit Alltags-Begrifflichkeiten um? Auch mir ging gestern abend wieder einganzer Kronleuchter auf, als ich in dem Buch von Andreas Zeuch ” Management von Nichtwissen in Unternehmen” etwas herumschmökerte.

Können Sie mir auf Anhieb erklären, was der Unterschied zwischen

  • Daten
  • Information und
  • Wissen

ist? Natürlich hatte ich ein (Sprach-)gefühl zu jedem dieser Wort, doch um einiges klarer wurde es mir, als Andreas eine – mir sehr eingängige – Formulierung von Helmut Willke beschreibt:

Weiterlesen

Mit Sprache malen

Maufactum

Kennen Sie Thomas Hoof? Nein? Sollten Sie aber. Thomas Hoof war 19 Jahre lang Chef von “manufactum” – Sie wissen schon: “Es gibt sie noch, die guten Sachen.” Und ebenso von wirklicher Güte ist das Stück Papier namens “Hausnachrichten”, das Herr Hoof als “katalogbegleitendes Kleinmedium” verfasst. Und zwar in Form und Inhalt.

Weiterlesen