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Die zwei Wege, um (unerwünschtes) Verhalten zu ändern

in Change, Kommunikation, Podcasts

© Andy Dean - Fotolia.comHeute ist mein zweiter Hörbeitrag zum Thema „Wie verändere ich unerwünschtes Verhalten bei anderen Menschen?“ auf Sendung gegangen.

Worum es geht da?

Wenn wir versuchen, bei anderen Menschen (Partner, Kollegen, Kinder) unerwünschtes Verhalten nachhaltig zu verändern, stehen uns zwei grundsätzlich unterschiedliche Wege zur Verfügung:

 

  1. Der innere Weg über die Einstellung
    Bei diesem Weg appellieren wir an den Anderen und versuchen seine Einstellung und  seine Überzeugung zu einem bestimmten Verhalten zu verändern – in der Hoffnung, dass sich damit auch sein Verhalten ändert.
  2. Der direkte äussere Weg über das direkt wahrnehmbare Verhalten
    Auf diesem Wege kritisieren wir direkt und zeitnah das unerwünschte Verhalten

Beide Wege habe ich in meinem Podcast etwas näher beleuchtet – Vor- und Nachteile erforscht und versucht, eine Antwort auf die Fragen zu finden: Welcher Weg ist effektiver und wirkt nachhaltiger?

Hören Sie doch einmal hinein (18:25 min):
[haiku url=“http://hjwalter.podspot.de/files/ak072_menschenbeeinflussen2_111021.mp3″ title = „Die Losada-Rate*]

NEU: Sie möchten in Ruhe den Inhalt dieser Sendung nachlesen? Gerne! Hier gibt es die  kompletten Sendetexte zum Nachlesen.

Falls Ihnen gefallen hat, was Sie da gehört haben – abonnieren Sie doch einfach mein „Das Abenteuer NLP & Kommunikation“. Am einfachsten geht dies über iTunes.
Podcastkanal „Das Abenteuer NLP & Kommunikation“ abonnieren.

Übrigens: Weitere 987 !!! interessante und (meist) kostenlose Hörsendungen von mir und 25 Kollegen finden Sie auf unserem Edutainment-Portal „Das Abenteuer Leben.de

https://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/10/change1.jpg 919 1382 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2011-10-21 17:42:322013-02-09 13:28:18Die zwei Wege, um (unerwünschtes) Verhalten zu ändern

Einfluss oder Manipulation – Wo liegen die Grenzen?

in Kommunikation, Podcasts

Kommunikation lässt sich kaum nur  auf die Weitergabe von Informationen zu reduzieren. Wir kommunizieren sehr oft, um andere Menschen zu etwas zu bewegen: Ihr Verhalten zu ändern, anders über bestimmte Dinge zu denken oder auch, Menschen dazu zu bringen, sich anders zu fühlen. Und sei es nur die banale Kommunikation eines gelungenen Witzes, der einen anderen Menschen dazu bringt, zu Lachen, sprich: seinen inneren Gefühlszustand zu ändern.

Kurzum: Wir kommunizieren (auch;-), um andere Menschen zu beeinflussen. Und kaum nimmt so man mancher dieses Wort „Beeinflussung“ in den Mund, sprechen andere bereits von Manipulation.

Aus diesem Grund habe ich gestern eine neue Podcast-Reihe (=kostenlose Hörsendungen) begonnen, in denen ich mit dem Thema „Kommunikation & Beeinflussung“ etwas näher beschäftige. Die erste Sendung ist seit gestern online und darin geht es um „Wie kann ich zwischen positivem Einfluss und negativer Manipulation unterschieden?“

Viel Spaß beim Reinhören und über Feedback freue ich mich.

[audio:http://hjwalter.podspot.de/files/ak071_menschenbeeinflussen1_110917.mp3]

NEU: Ab dieser Sendung werde ich auch den kompletten Sendetexte zum Nachlesen zur Verfügung stellen.

Übrigens: Weitere 950 !!! interessante und (meist) kostenlose Hörsendungen von mir und 25 Kollegen finden Sie auf unserem Edutainment-Portal „Das Abenteuer Leben.de)

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2011-09-18 12:08:482014-06-07 14:00:06Einfluss oder Manipulation – Wo liegen die Grenzen?

Körpersprache im NLP und anderswo

in Kommunikation, NLP, Wissenschaft

Dein Körper spricht so laut, ich verstehe nicht, was Du sagst.

Der Wunsch, die Gedanken und Gefühle unserer Mitmenschen „lesen“ zu können, ist so alt wie die Menschheit selbst und hat bis heute nichts an seiner Faszination verloren. Auch wenn diese Fähigkeit heutzutage nicht ganz so überlebensnotwendig ist, als vor  ca. 600.000 Jahren der homo heidelbergensis durch die dunklen Wälder des Kraichgaus streifte und bei einem Zusammentreffen mit einem fremden Artgenossen möglichst schnell entscheiden musste: „Freund oder Feind?“ Dennoch wünschten sich auch heute noch die meisten homo sapiens, sie könnten erkennen:

  • ob der nette Gebrauchtwagenhändler tatsächlich die Wahrheit sagt?
  • ob die Partnerin wirklich nur eine freundschaftliche Beziehung mit dem neuen jungen Assistenten pflegt?
  • ob der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle wirklich so kompetent ist, wie er vorgibt?

Weiterlesen

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2011-05-10 12:11:162022-03-20 12:26:11Körpersprache im NLP und anderswo

Das 3-Gänge Menü zum Probleme lösen

in Design-Thinking, Kommunikation

Kaum etwas kann so tiefenentspannend sein, wie ein leicht abgedunkelter Raum, eine monotone Rednerstimme und dazu das regelmässige Aufflackern von textüberladenen Power-Point-Folien. Wer alternativ zu Letzerem einmal  etwas anders ausprobieren möchte, dem sei „PREZI“ empfohlen. Nicht nur dass ich mit dieser „Browser-basierten“ Software den Zuschauern immer wieder den „Überblick“ geben kann, wo wir uns in der Präsentation gerade befinden – mit Hilfe eines guten Grafikers kann damit Ihre Präsentation schnell zu einem kleinen Kunstwerk avancieren… wie die folgende Präsentation von Livia Janoch und Balazs Turai, die ich ins Deutsche übersetzt habe.

Mehr darüber auf www.prezi.com

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2011-04-06 09:53:372014-02-15 17:08:37Das 3-Gänge Menü zum Probleme lösen

Management By Talking Around

in Kommunikation

Ich bin mir nicht sicher, aber glaube, dass es Tom Peters das erste Mal propagiert hat: „Liebe Führungskräfte, nehmt Euch Zeit, geht immer wieder durch die Büros und Produktionsstätten Eures Unternehmens und … sprecht mit Euren Leuten – ohne Agenda – einfach so.“ – „Management by Walking around“ – eben!

Das mag bei 20 oder 30 Mitarbeitern ja noch angehen, aber was ist, wenn der tägliche „Walk around“ langsam Marathonausmaße annimmt?

Wie wäre es dann mit einem „Talk around“ – wie es zum Beispiel im Otto Versand in Hamburg seit einiger Zeit Usus ist.

  • Der Vorstand als „Märchenonkel“
    Da gibt es zum Beispiel den Mini-Event „Der Vorstand liest.“ Da sitzen Vorstände in einer gemütlich gestalteten Ecke der Hauptverwaltung und lesen Passagen aus ihren Lieblingsbüchern vor. Und nicht nur das: Sie begründen, warum Sie ausgerechnet dieses Buch lesen und diskutieren mit den anwesenden Teilnehmer über die Inhalte.
    Ziel des Events ist es laut Sirka Laudon, der Leiterin der Personalentwicklung und Personalmarketing bei Otto, Berührungsängste zwischen den Chefs und den Mitarbeitern abzubauen und miteinander ins Gespräch zu kommen. (aus: Zeitschrift „Impulse 9/2010).
  • „Blind Lunch“
    Als weitere Möglichkeit, sich auch außerhalb der eigenen Abteilung besser zu vernetzen und wertvolle Kontakte zu knüpfen hat der Otto Versand so. „Blind Lunches“ eingeführt. Wer Lust hat, kann mit unbekannten Kollegen oder Chefs Mittag essen gehen, die ihm per Losverfahren zugeteilt werden.

Ob „Walking“ oder „Talking“ – es gibt unzählige Möglichkeiten, über die man als Unternehmer oder Führungskraft mit anderen Menschen (… nicht nur mit dem eigenen Team) in Kontakt kommen kann, wenn man ein klein wenig kreativ ist und vielleicht auch die eine oder andere (konventionelle) Regel über Bord wirft.
So hat ein mir nicht unbekannter Chef einer Werbeagentur das Ritual eines gemeinsamen (aber nicht verbindlichen) Frühstücks eingeführt. Ein Kollege bringt ein paar Tüten Brötchen mit und man trifft sich einmal die Woche zu einem gemeinsamen Frühstück. Sein Resumee: „In diesen 30 min werden oft Dinge besprochen, die weitaus wichtiger sind, als so manches Meeting.“

Um Ihnen noch eine letzte Anregung zu geben: Als ich vor 5 Jahren unser Edutainment-Portal „Das Abenteuer Leben“ gründete, gehörte ein lieber Freund und seines Zeichens Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens zu den ersten Hörern.
Unser Podcast-Portal hat ihn dermaßen inspiriert, dass er kurze Zeit darauf seinen eigenes „Unternehmens-Radio“ aus der Taufe hob. In regelmässigen Abständen nahm er mit einem mobilen Aufnahmegerät kurze Audio-Clips mit Themen auf, die ihn bewegten und speiste diese für alle Mitarbeiter ins Intranet ein – die Leute waren begeistert.

In der Hoffnung, Sie mit diesem Artikel auf ein paar neue und MERKwürdige Ideen gebracht zu haben…

I h r

0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2011-04-05 13:35:412013-12-20 18:44:04Management By Talking Around

Wie betoniere ich meine mentalen Denkrinnen – schnell und effektiv?

in Kommunikation, NLP, Persönlichkeit

Immer wieder stolpere ich in Seminaren, Coachings oder im ganz normalen Alltag darüber, wie Menschen sich selbst Grenzen auferlegen oder unnötig begrenzen.
Einerseits durch Ihr Denken andererseits auch durch ihre ganz persönliche Verwendung von Sprache. Oder wie es der Ludwig Wittgenstein einmal formulierte:

„Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.“

Hier ein paar Gedankensplitter darüber

  • … wie Worte zu ihren Bedeutungen kommen.
  • … wie wir mit Sprache uns unnötig begrenzen.
  • … wie wir mit 4 einfachen Regeln garantiert dafür sorgen, das die Grenzen unserer Welt erhalten bleibt. (Vorsicht: Ironie!)

Weiterlesen

0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2010-12-05 18:30:532013-10-26 13:30:19Wie betoniere ich meine mentalen Denkrinnen – schnell und effektiv?

Von MERKwürdigen Amateuren und anderen Dilettanten

in Kommunikation

Meine Leser oder Seminarteilnehmer wundern sich hin und wieder darüber, wie ich manche Worte verwende. z.B. das harmlose Wörtchen „merkwürdig„.
Mit „merkwürdig“ bezeichnet man ja heute im täglichen Sprachgebrauch etwas Seltsames, Komisches. Wenn ich dann von einem „MERKwürdigen Kommunikationsmodell“ spreche oder schreibe, dann verwende ich dieses Wort allerdings im ursprünglichen Wortsinn von „es ist würdig, sich zu merken“ – eben MERK-würdig.

Warum tue ich das?

Worte sind per se „Bedeutungs-Container„, das heisst, es sind leere Behälter, denen wir dann beim Lesen oder Hören Bedeutung verleihen – unsere Bedeutung –  nicht die Bedeutung. Man könnte auch sagen, Worte funktionieren wie „Erfahrungs-Anker„, d.h. ich (Sie auch!) lesen oder hören ein Wort und dieses Wort zieht „wie ein Anker“ unsere dazugehörende Erfahrung hervor.
Dies gilt respektive für abstrakte Substantive, Verben und Adverbien.
Wenn ich also z.B. das Wort „Freund“ höre, ziehen zeitgleich und unbewusst eine ganze Reihe von realen (oder konstruierten) Erfahrungen vor meinem geistigen Auge vorbei. Und damit verleihe ich diesem Wort „Freund“ Bedeutung. Aber – es sind meine Erfahrungen, meine Anker und meine Bedeutung.

Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.
Ludwig Wittgenstein

Ich spiele gerne mit Bedeutungen, um meine Leser, Hörer oder Teilnehmer dazu anzuregen (oder auch: wertschätzend provozieren), darüber nach zu denken, was das ein Wort für sie bedeutet.
Und eine Möglichkeit, sich frech über die alltägliche Bedeutung eines Wortes hinweg zu setzen, ist es nach dem URsprünglichen Wort-Sinn zu forschen.

Hier noch zwei MERKwürdige Beispiele:

  • „Du Amateur!“… meist abwertend oder geringschätzend gemeint, wird dieses Wort meist für Situationen benutzt, in denen etwas schief läuft oder jemand einen Fehler gemacht hat.
    Im besten Falle gilt es als Entschuldigung für ein Mißgeschick. In beiden Fällen ist „Amateur“ nicht gerade eine Prädikatsauszeichnung.
    Schade eigentlich, denn im „Amateur“ steckt jede Menge Leidenschaft und Liebe, wenn man auf den Ursprung des Wortes schaut –  ausgehend vom lat.: „amator“ = Liebhaber über das italienische „amabile“ bis zum heutigen eigentlich französischen „Amateur“. Was soll bitte an einem Menschen, der etwas aus Liebe macht, falsch sein?
    Kinder spielen aus Liebe zum Spiel – bis sie auf eine Institution namens Schule treffen, in dem das Spiel (meist) aufhört und dem Ernst des Lebens Platz machen muss.
    Dann wenn der Ernst seine (Hochschul-)Reife errungen hat, versuchen Eltern dilettantisch (siehe unten „Du Dilettant“)  und amateurhaft Ihren Kindern wieder BeGEISTerung für eine BeRUFung nahezubringen.
  • „Du Dilettant!“ … zielt in eine ähnliche Richtung und meint heutzutage die stümperhafte, oberflächliche und unfachmännische Ausführung einer Arbeit.
    Der Ursprung dieses Wortes ist jedoch ein ganz anderer. Der stammt nämlich von dem italienischen „dilettare„, was sich wiederum aus dem lateinischen Wort „delectare“ ableitet und soviel wie „erfreuen“ heisst.
    Ja, der „Dilettant“ erfreut sich seiner Arbeit, übt sie seiner selbst willen aus (… im Gegensatz zum Professionellen, der eine Arbeit verrichtet, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
    Ursprünglich galt der Begriff (nach Wikipedia) dem nicht ausgebildeten Künstler und dem Kunstliebhaber und war keineswegs abwertend gemeint, sondern diente im 18. Jahrhundert dazu, die Tätigkeiten der Adeligen von denen derjenigen abzugrenzen, die sie zur Beschaffung ihres täglichen Brotes verrichten mussten.
    Hier einige mehr oder weniger berühmte Dilettanten:

    • Der Buchdrucker Benjamin Franklin erfand den Blitzableiter.
    • Der Pastor Robert Stirling erfand den Stirling-Motor.
    • Der Kaufmann Heinrich Schliemann entdeckte Troja.
    • Der Patentamtssachbearbeiter Albert Einstein entwickelte in seiner Freizeit die Relativitätstheorie.

Liebe MERKwürdige Amateure,
lasst uns weiterhin mit Passion und Liebe und voller intrinsischer Motivation mit unseren täglichen Aufgaben spielen. Vielleicht stecken wir ja den einen oder anderen „Professionellen“, der (nur) das tut, was er tut, um seine täglichen Brötchen zu verDIENEN.

PS. Sollte Ihnen noch das eine oder andere MERKwürdige Wort geläufig sein, dessen Bedeutung wir im Laufe der Zeit verändert (-gewaltig?!) haben – dann freue ich mich von Ihnen zu lesen.

0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2010-10-28 14:11:042013-10-26 13:31:14Von MERKwürdigen Amateuren und anderen Dilettanten

Fallstricke in Meetings

in Kommunikation, Leadership

Immer wieder erlebe ich, dass Menschen in Meetings über folgende drei Fallstricke stolpern.

Die Konsequenz: Konfusion unter den Teilnehmern, unnötige Zeitverschwendung und keine prägnanten Ergebnisse.

  1. Unklarer Rahmen
    Der Leiter des Meetings ist sich selbst nicht sicher, ob er
    a) nur über bestimmte Sachverhalte informieren will oder
    b) darüberhinaus auch die Teilnehmer in einen Entscheidungsprozess mit einbeziehen möchte.
  2. Vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen
    Wenn das assoziative Gehirn so richtig losslegt, kann sich die Agenda verabschieden. Man „surft“
    lustig vom TOP 1 über TOP 5 zurück zu TOP 3.
  3. Vieles wird doppelt und dreifach gesagt.
    Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, wie oft, das, was bereits gesagt wurde, von manchen Teilnehmern
    nochmals aufgenommen und verbalisiert wird. Reicht es nicht aus, wenn etwas Relevantes 1x gesagt wird?

PS. Die Präsentation in diesem Beitrag wurde übrigens mit www.prezi.com erstellt, einer, wie ich finde recht erfrischene non-lineare Alternative zu „Powerpoint“ oder „Keynote“.
Probieren Sie es doch einfach einmal aus.

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2010-09-24 16:22:532013-12-20 18:45:13Fallstricke in Meetings

Neue Studie: 50% aller E-Mails werden falsch interpretiert

in Kommunikation

mailHin und wieder erhält man E-Mails, bei denen man sich fragt: „Wie meint er das eigentlich?“
Ironisch oder ernst? Ist das spaßig gemeint oder eher als subtiler Angriff?

In einem persönlichen Gespräch von Angesicht zu Angesicht, fällt es  meist leicht, subtilen Humor oder Ironie zu erkennen.
Da stehen uns zusätzlich zu dem Inhalt noch Stimme und Körpersprache als zusätzliche Informationsquellen zur Verfügung.
Aber bereits am Telefon fällt ein Kanal – die Körpersprache – weg und in E-Mails …. sind wir selbst des Tones beraubt, der bekanntlich die Musik macht.

Kein Wunder also, dass Nicholas Epley, Professor an der Universität von Chicago, in einer Studie folgendes feststellt:
Menschen interpretierten über 50% aller Nachrichten in E-Mails … falsch!
(… ein Wunder, dass die Welt noch steht, oder?) … Das meine ich übrigens ironisch.

Die 5 Haupt-Ursachen für Mißverständnisse in E-Mails:

  1. Viele E-Mails werden (zu) schnell geschrieben. Es bedarf weitaus mehr DenkZeit, um möglichst unmissverständliche Nachrichten zu produzieren.
  2. Positiv gemeinte Botschaften in E-Mails werden vom Empfänger eher neutral aufgenommen.
  3. Neutrale Botschaften werden gar als tendenziell negativ interpretiert.
  4. Amüsant-witzig gemeinte Aussagen werden vom Empfänger einer E-Mail weitaus weniger witzig interpretiert.
  5. Ursprünglich kleine Differenzen eskalieren im E-Mail Verkehr schneller als am Telefon oder im persönlichen Gespräch.

Tipps zur 1-deutigeren E-Mail-Kommunikation:

  1. Auch wenn Mails schnell geschrieben sind, nehmen Sie sich mehr Zeit, möglichst 1-deutig zu formulieren.
    (…. wohlwissend dass Sprache nur eine Annäherung der Realität sein kann, es also niemals eine 100%ige -Eindeutigkeitgeben kann.)
  2. Schreiben Sie in einem betont positiven „Ton“ – wenn Sie neutral ankommen möchten.
    (… denn schon ein eher neutral gemeinter Tonfall wird vom Empfänger als tendentiell negativ interpretiert.)
  3. Lesen Sie Ihre E-Mails vor dem Absenden nochmals aus der „Du-Position“ des Empfängers.
    (… denn wenn es einen Schlüssel zum Erfolg gibt, dann den folgenden: „Betrache die Welt aus den Augen des Anderen!“)
  4. Tragen Sie niemals Meinungsdifferenzen über E-Mails aus!
    (… denn gerade wenn es kniffelig wird, kommt es auf jedes noch so kleine Kommunikationssignal an, die Mails nicht bieten können.)
  5. Entwickeln Sie ein (noch) besseres Sprachgefühl, um eventuelle kommunikative „Stolpersteine“ in Ihrer eigenen „Schreibe“ zu entdecken
    zum Beispiel durch das NLP-Meta-Modell der Sprache mit dem Sie u.a.  trainieren können, sich …

    • als „Sender“  präziser und 1-deutiger auszudrücken – auch in E-Mails.
    • als „Empfänger“ genauer zu hinterfragen, was der andere mit seinen Worten meint.

Erklärung für alle „noch-Nicht-NLP´ler“: Was ist das Meta-Modell der Sprache?

Das Meta-Modell der Sprache ist …

  • ein Modell über Sprache, das erklärt, wie Menschen mittels Sprache ihr Modell der Welt beschreiben.
  • eine Fragetechnik mit über 20 Fragetypen, mit deren Hilfe man Kommunikation präziser und verständlicher gestalten kann.

Das Meta-Modell der Sprache ist Bestandteil unserer NLP-Practitioner-Ausbildung und wird dort im 2. Block, dem „NLP-Talker“, ausführlich erklärt und trainiert.
Dazu habe ich Ihnen einen meiner Podcasts zum Thema „NLP Meta-Modell der Sprache“ zum Anhören bereitgestellt und  zusätzlich noch ein 34-seitiges E-Book. Beides finden Sie hier.

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2010-08-04 09:44:522013-10-25 17:00:32Neue Studie: 50% aller E-Mails werden falsch interpretiert

AK067 “Sleight of mouth” – verbales Aikido mit NLP

in Kommunikation, Leadership, NLP

Sleight-of-mouthIn meinem aktuellen Podcast habe ich mich einmal etwas aus dem Fenster gelegt… und plaudere über ein NLP-Thema, das nicht ganz so bekannt ist: „Sleight of mouth“ oder auch „Punch-Reframing“ genannt – 14 Sprachmuster, mit denen man schnell und elegant unadäquate Aussagen schlagfertig entkräften kann oder irrationale Glaubenssätze mit nur einem Satz ins Wanken bringen kann.

Mehr darüber erfahren Sie in meinen aktuellen Podcast:

 

Podcast: Sleight of mouth – verbales Aikido auf NLP Art

Hier eine Übersicht über die 14 Sleight-of-mouth-Muster in Form eines MindMaps.
Download: [download id=“8010″]

Die „Sleight of mouth“ Sprachmuster sind Bestandteil unserer NLP-Business-Master-Ausbildung.

https://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2010/07/Sleight-of-mouth.jpeg 931 1491 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2010-07-18 17:43:092018-04-04 11:15:48AK067 “Sleight of mouth” – verbales Aikido mit NLP
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Herzlich willkommen

Ich bin Hans-Jürgen Walter. Seit über 20 Jahren fasziniert mich die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren.  Gerne teile ich hier mit Ihnen spannende Gedanken, pragmatische Methoden und erkenntnisreiche Modelle, die ich als Coach, Führungskräftetrainer, Ehemann und Vater zum Thema Kommunikation und Persönlichkeit in meinem Alltag erlebe.

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