Wohlfühlen beginnt im Kopf (Video)

Stadtapotheke BuchenDeutschland eine Dienstleistungswüste? Vielleicht?! Jedoch mittlerweile mit vielen wunderbaren Oasen, in denen es nicht nur Spaß macht einzukaufen, sondern wo man sich mehr als Freund denn als Kunde fühlt. Beispiel gefällig? Die Stadtapotheke in Buchen, in der Anette Balkenhol das Einkaufen wirklich zum Erlebnis macht. Und nicht nur das – alljährlich lädt Frau Balkenhol alle Freunde und Kunden zu einem Abendveranstaltung ein, bei der ich dieses Jahr die Freude hatte, der Referent sein zu dürfen. Vor knapp 300 TeilnehmerInnen sprach ich über eine Stunde lang über das Thema “Wohlfühlen begint im Kopf”.

Hier ein kleiner Videoausschnitt daraus:

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Online-Brainstorming mit dem MindMeister

MindmeisterNeues Mindmap-Online-Tool getestet – der Mindmeister
Seitdem ich 1995 das Buch “DenkZeichnen” geschrieben habe, gehört die Mindmapping-Methode für mich einfach zum täglichen Hand- sorry Denkwerkzeug.
Und das sowohl auf dem Papier als auch via PC. Ganz gleich ob ich ein neues Seminar konzipiere, Ideen sammle oder unseren Familienurlaub plane – Mindmapping ist dabei.

Irgendwann gab es dann auch einmal beim Marktführer “MindManager” eine Möglichkeit, zusammen mit anderen im Internet an einem Mindmap zu arbeiten. Leider scheint diese Option mittlerweile abhanden gekommen zu sein – wenigstens in meiner Mac-Version. Eigentlich schade, denn das war toll. Mehrere Teilnehmer konnten ortsunabhängig im Internet an einem MindMap arbeiten, korrigieren, ergänzen, Notizen hinzufügen etc.

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SC-Collegtage Herbst 2007 – meine Eindrücke

Am vergangenen Wochenende fanden zum 45. Mal die Collegtage des Schmidt-Collegs in Bayreuth statt. Gastredner waren unter anderem Manfred Maus, Gründer der OBI Baumärkte, Prof. Dr. Dieter Strecker, und Sigmund Gottlieb, Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens. Für mich auf alle Fälle wieder ein Grund, mich dort zwei Tage umzusehen, einigen interessanten Vorträge zu lauschen und viele interessante Kontakte zu knüpfen.

Hier nur einige Eindrücke in Kürze:

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Der Freitag als Wirtschaftsfaktor

Der Freitag spielt in deutschen Unternehmen eine nicht zu unterschätzende Rolle: je nach Branchengepflogenheiten geht es spätestens ab dem Mittag etwas lockerer zu. Die amerikanische Unternehmenskultur weitet diesen Umstand auch auf die Kleiderordnung aus und nennt es casual oder freaky friday. Dabei muss niemand den Freitag als freien Tag missverstehen. Den Grundcharakter richtig verstanden kann dieser halbe Tag unternehmerisch viel bewegen: die Fassade fällt, Inhalte kommen pur, komplexe Zusammenhänge werden auf den Punkt gebracht, es wird Tacheles geredet. Wer diese urdeutsche Angewohnheit nicht nur als weichen Übergang ins Wochenende versteht, sondern die Tradition und die Zeit nutzt, um interne Prozesse zu steuern und Probleme im passenden Rahmen anzusprechen, für den liegt eine echte Chance in jedem fünften Wochentag. Freitage können zum echten Wirtschaftsfaktor werden, immerhin machen sie 20 Prozent unserer produktiven Zeit aus.

Das SchmidtColleg greift diese informelle aber informative Atmosphäre des Freitagnachmittags auf, um den bekannten Seminarrahmen mit interessanten Gesprächsmomenten zu erweitern. Einmal im Quartal laden wir deshalb zum Podium ein: Vorträge, persönlicher Gedankenaustausch und Diskussionen in großer Runde wechseln sich ab und ergänzen Inhalte, vertiefen Ansichten. Unsere erfahrenen Coaches bieten hierbei immer auch Raum für Gespräche unter vier Augen. Ein echtes FührungsEnergie-Training für Unternehmer und Führungskräfte.

SchmidtColleg – UnternehmerFreitag
Das Schwerpunkt-Thema: Jahreszielplanung

Termin: Freitag, 2. November 2007

Ort: Montabaur

Preis: € 290.- zzgl. MwSt./Person

Das Programm:

  • 13.30 Uhr: Hermann Scherer “Verkaufen im Verdrängungswettbewerb”
  • 15.00 Uhr: Georg Schneider: “Der Jahreszielplan als Orientierungsinstrument in schwierigen Märkten”
  • 16.30 Uhr: Hans-Jürgen Walter: “Nur WERTvolle Ziele schaffen wirkliches Engagement”
    Wie können Sie sicherstellen, dass vereinbarte Ziele von Ihren Mitarbeitern engagiert mitgetragen werden? Warum sollte jedes Ihrer Ziele mit den höchsten Werten Ihres Unternehmen verknüpft sein? Wieso ist es wichtig, zwischen der gelebten realen Kultur Ihres Unternehmens und der gewünschten Philosophie klar zu unterscheiden? Auf diese Fragen wird Hans-Jürgen Walter im Rahmen dieses Vortrages klare Antworten geben und aufzeigen, wie eine aktive Arbeit an den Werten des Unternehmens die Energie Ihrer Mitarbeiter für die vereinbarten Ziele freisetzt.
  • 18.00 Uhr: Monika Matschnig: “Lassen Sie Ihre Leistungen 2008 besser sichtbar werden”

Anmeldung hier

Wiederholung schafft Meinung

  1. Sage, was du gleich sagen willst!
  2. Sage es!
  3. Wiederhole, was du gesagt hast!
    … wenn deine Rede in den Köpfen deiner Zuhörer bleiben soll.

http://s15.photobucket.com/albums/a386/vjunn/macworld-keynote07.jpg… lautet der Dreisatz, den ich in meinen NLP-Rhetorik-Seminaren immer wieder trainieren lasse. Ein interessantes Phänomen dabei ist, dass die Teilnehmer meist recht grosse Schwierigkeiten haben, diese einfache aber wirksame in die Tat umzusetzen. Eine Ursache: Je mehr man selbst Fachmann/Fachfrau des Themas ist desto “kindischer” kommt man sich vor, das gleiche 3x zu wiederholen.

Dennoch belegen neueste Studien die Wirksamkeit der Wiederholung. Wissenschaft.de zitiert eine Studie von Kimberly Weaver:

“Menschen lassen sich besonders dann von einer Meinung überzeugen, wenn sie diese mehrmals hören. Dabei ist es egal, ob mehrere Personen diese Auffassung teilen oder ob immer wieder die gleiche Person die Meinung äußert. Das haben amerikanische Wissenschaftler in Tests mit über tausend Freiwilligen herausgefunden. Demnach erhöht das Wiederholen einer Meinung die eigene Glaubwürdigkeit und die Zuhörer bewerten den Standpunkt als allgemein bekannt, auch wenn dieser es in Wirklichkeit nicht ist. Die Studie zeige, wie Menschen eine Meinungsäußerung bewerten und wie leicht eigene Eindrücke beeinflusst werden können, berichten die Forscher.”
Quelle: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/278257.htm

Orginalquelle:
Kimberlee Weaver (Polytechnisches Institut von Virginia, Blacksburg) et al.:
Journal of Personality and Social Psychology, Bd. 92, S. 821

Was ist professionelle Intuition?

Dr. Andreas ZeuchIntuition? Jeder hat sie – kaum jemand kann sie wirklich greifen – manchmal gereicht sie uns zum Nutzen und mannchmal führt sie uns in die Irre.
Was professionelle Intuition ist und wie Sie Ihnen im Berufsleben nützlich sein kann, beschreibt Ihnen hier unser Kollege und Intuitionsxperte Dr. Andreas Zeuch:

Definition: Was ist “Professionelle Intuition”?
Professionelle Intuition umfasst die Steuerung von Kognitionen, Emotionen und Verhalten im beruflichen Kontext, die sich aus intuitiven Prozessen ergibt.

Nutzen: Was bringt Intuition im Berufshandeln?
Entscheidungshilfe
Entscheidungen sollen durchaus überlegt sein. Es gehört zu jeder Profession, eine gründliche Problemanalyse und Auswertung der vorhandenen Daten und Informationen vorzunehmen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Es gibt aber auch immer wieder Entscheidungszwang unter Unsicherheit: Zum Zeitpunkt der Entscheidungsfindung reichen die Daten nicht aus, sind im Übermaß vorhanden oder widersprechen sich, so dass eine rein rationale Entscheidung nicht gefällt werden kann.

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Blink! Die Macht des Moments

Blink!

Malcolm Gladwell? Malcolm Gladwell?
Den kenne ich doch, dachte ich kürzlich, als ich beim Suchen nach neuer Lektüre über den Namen stolperte. Genau! Da war doch vor ein paar Jahren dieses bemerkenswerte Büchlein namens “Tipping Point“. Schon damals hat mit die “Schreibe” von Mr. Gladwell recht gut gefallen – locker, unterhaltsam und doch mit Tiefgang.

Und nun zu “Blink”! – Um was geht es hier: Ich würde sagen im Kernpunkt um das, was wir “Intuition” nennen – also diese Phänomen, das uns binnen 1-2 Sekunden oftmals mehr über eine Sache oder einen Menschen verrät, als man in wochenlangen Studien herausfinden können.

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