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Erste Begegnungen mit dem profilingvalues (1)

in Allgemein, Coaching, Werte

Auf den Punkt gebracht: 

In diesem (… und den folgenden) Artikeln möchte ich Euch von meinen persönlichen Erlebnissen mit einem faszinierenden Instrument namens „profilingvalues“ und dem dahinterliegenden Wertemodell berichten.

HINWEIS: Dieser Artikel ist eher für LeserInnen gedacht, die gerne hinter die Kulissen meiner Arbeit schauen und denen es Spaß macht, sich auch einmal mit eher abstrakten Themen auseinander zu setzen. Allen Pragmatikern unter Ihnen, die sich  für die Umsetzung in die Praxis interessieren möchte ich die folgende Seite empfehlen: Das profilingvalues

Werte … ein supraleitendes Thema?!

Mein Freund Stephan Magnus spricht hin und wieder von „supraleitenden Themen„, Themen also, die ohne grossen Widerstand unabhängig von Zeit und Raum viele Menschen immer wieder in ihren Bann ziehen.

Eines meiner supraleitenden Themen seit Jahren sind „Werte“.
Wohl einerseits, da Werte in der innerpsychischen Gemengenlage von Verhaltensweisen, Einstellungen, Überzeugungen, Motive und Glaubenssätze eine recht zentrale Rolle einzunehmen scheinen und gegenüber vielen anderen dieser Konstruktionen relativ stabil durch die Zeit sind.
Andererseits aber auch, da die Werte eines Menschens so vielfältigen Einfluss auf unseren Alltag haben: Wofür kann ich mich motivieren – wofür nicht? Zu wem fühle ich mich hingezogen – zu wem nicht? In welcher Unternehmenskultur fühle ich mich wirklich wohl?

Wenn ich mir die Bücher zu diesem Thema in meinem Schrank anschaue, dann kann man diese rund 2.500 Seiten ganz grob in zwei Kategorien teilen:

  1. Bücher, deren Autoren den Eindruck erwecken, sie seien im Besitz des „richtigen“ Wertesets und sie wüssten, was die Welt, Unternehmen, Familien oder der Mensch ans sich gerade bräuchten. Vielleicht liegt es an meinen Werten, aber vieles davon kommt mir – bei aller inhärenter Konsistenz – allzu dogmatisch, oft anmassend und meist recht viel zu pessimistisch („Werteverfall“) vor.
  2. Bücher, deren Autoren – oftmals sehr  faszinierende – neue Modelle geschaffen haben, wie man „Werte“ betrachten kann. Hier sei z.B. Das „Graves-Modell“ des amerikanischen Psychologen Claire Graves genannt, oder die Weiterentwicklung daraus, das „Spiral Synamics“ von Don Beck.

Was ich in beiden „Regalen“ bisher etwas vermisst habe, ist ein Werteansatz, der a) genügend Tiefgang bietet b) auf der Grundlage einer nachvollziehbaren Philosophie basiert, c) mir bitte nicht vorschreibt, welche Werte ich haben sollte und d) mir darüberhinaus ein praktisches Werkzeug liefert, das mich bei der persönlichen Entwicklung meiner Werte (… und der meiner Coachees) unterstützt.

Nun könnt Ihr mir gerne einen tendenziell perfektionistischen Ansatz unterstellen 😉 … aber ich momentan das Gefühl, dass ich sehr nahe daran bin, diesen Ansatz gefunden zu haben.

Erste Berührung – erste Irritationen

Als ich vor ca. einem Jahr über zwei gute Freunde von profilingvalues hörte, war ich zunächst einmal irritiert.

Vielleicht kennt Ihr das: Du glaubst über ein bestimmtes Thema recht gut Bescheid zu wissen und versuchst unbewusst, jede neue Information, die du zu diesem Thema erfährst nun irgendwie in deine bisherige Auffassung einzuordnen. Wenn dir das gelingt, dann hast du zwar nicht wirklich etwas gelernt, fühlst Dich aber ob der inneren Konsistenz weiterhin gut.
Meine beiden Freunde schafften es irgendwie (lieben Dank an Ulla und Martin), diese Psychodynamik („confirmation Pias“) bei mir auszuhebeln und  mich so in den Bann zu ziehen. Ja sie erreichten sogar, dass mich die Irritation über das, was die beiden über Werte und das profilingvalues erzählten, eher noch neugieriger machte.

Was mich zunächst so irritiert hat, war folgendes:

Wenn man mit Menschen über Werte spricht, denkt man meist automatisch an solche Begriff wie Freundschaft, Ehrlichkeit, Freiheit, Loyalität etc..

Relativ abstrakte Begriffe also, mit denen jeder Mensch zwar etwas anfangen kann, denen jeder Mensch aber auch höchst unterschiedliche Bedeutungen zuweist. Was für den einen schon „Freundschaft“ ist, muss dem anderen noch lange nicht genügen.

Werte im landläufigen Sinne sind also eine Art „sozialer Konstrukte“, die verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Erfüllungskriterien (Wann genau ist dieser Wert für mich existent?) belegen. Und das machte die Arbeit mit Werten z.B. Im Coaching oder auch bei der Erarbeitung einer Unternehmenskultur nicht immer ganz einfach;-)

Der Werteansatz von Dr. Robert S. Hartmann

Und nun hörte ich, dass der geistige Urvater des profilingvalues, Dr. Robert S. Hartmann (1910-1973), einen völlig anderen Ansatz verfolgte: Er beschäftige sich nicht mit Werten im Sinne von Nominalisierungen und sozialen Konstrukten, sondern ging zurück zu dem Verb „werten“ im Sinne von „etwas Bedeutung geben„.

(Wir NLP´ler würden sagen: „Er entnominalisierte das Substantiv „Wert“ und führte es wieder zurück auf das ursprüngliche Verb „werten“. Damit löste er die eingefrorene Starrheit des „Wertes“ auf und gab ihm wieder seine ursprüngliche Dynamik zurück in Form der Tätigkeit „werten“)

Was dem  einen oder anderen Leser nun vielleicht wie eine sprachliche Spitzfindigkeit vorkommt, bekommt eine weitaus grössere Tragweite, wenn man sich den Ansatz von Robert S. Hartmann genauer anschaut:

Das persönliche Wertemodell eines Menschens entsteht durch den millionenfachen Vorgangs des Wertens.

Dies erläutert Dr. Ulrich Vogel, der das profilingvalues auf der Grundlage der Erkenntnisse von Hartmann entwickelt hat sinngemäss so:

Wenn wir uns das Talent-Portfolio eines Kleinkindes anschauen, das – so nehmen wir an – eine sehr hohe Begabung im zwischenmenschlichen Bereich aufweist und nehmen weiterhin an an, dass dieses Kind von Anfang an in einer Umgebung aufwächst, wo es dieses Talent auch anwenden kann. Dann beginnt dieses Kind bereits im frühkindlichen Stadium sehr genau zu werten, denn es gibt den Dingen und Menschen um sich herum unterschiedliche Bedeutung. Zum Beispiel dadurch, dass es in einem Raum, in dem es menschen und Dinge gibt, sich in aller Regel eher auf die Menschen zugeht und nicht zuerst zu den Bauklötzen. In der Tendenz erlangen Menschen für dieses Kind eine höhere Bedeutung als Gegenstände.  […] dieses letztendlich viele millionenfache Werten baut das einzigartige Wertesystem eines Menschen auf.
(Quelle: Dr. Ulrich Vogel, Anwenderhandbuch, S. 52ff)

Mein erstes Resümee (Stand: Juni 2012)

Langsam aber sicher wurde mir – nach anfänglichen Stadien der Verwirrung (… die bekanntermassen eine guet Vorstufe für wirkliches Verstehen sein soll;-) klar, was mich an dem Instrument und dem Denkansatz des profilingvalues so fasziniert:

  • Werte werden nicht als starre Eigenschaften verstanden, sondern der Prozess des Wertens im Sinne von „Bedeutung geben“ steht im Vordergrund.
  • Das Wertesystem eines Menschens wird nicht „Holzschnitt-artig“ auf einige – letzendlich doch nicht wirklich greifbare – soziale Konstrukte reduziert, sondern dem Umstand Rechnung getragen, dass jeder Mensch ein absolut einzigartiges Wertesystem besitzt
  • Dieses Wertesystem (=Vorgang des Wertens als Tätigkeit) kann trotz seiner Komplexität mit dem profilingvalues greifbar gemacht werden.

[… wird fortgesetzt] 

Autor: Hans-Jürgen Walter

Credits:
photo credit: otherthings via photopin cc

https://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2013/06/pv-blog1-titel.jpg 522 889 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2013-06-16 15:10:572013-06-27 09:34:59Erste Begegnungen mit dem profilingvalues (1)

Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit

in Allgemein, Persönlichkeit

… dieser Satz von Erich Kästner (… hin und wieder auch mal „anderen“ Psychotherapeuten wie Richard Bandler et al. zugeschrieben), kam mir spontan in den Sinn, als ich heute auf einen Link von „Spiegel online“ gestossen wurde:“Wie Kriegskinder ihr Trauma vererben„.

Unter anderem heisst es da aus einer noch unveröffentlichen Studie von Michael Ermann (Leiter der Abteilung Psychotherapie und Psychosomatik an der Psychatrischen Uniklinik München):

  • Kriegskinder leiden unter den Erlebnissen des 2. Weltkrieges noch heute stärker als bisher angenommen,
  • Sie haben das unverarbeitete Trauma an die nächste Generation weitergegeben.

Und nun? Was wissen wir jetzt? Ist dieses „vererbte Kriegstrauma“ etwa Mitursache der ?Ñngste, die die heutigen Nachkriegsenkel an den Tag legen?
Und falls „Ja“, was wäre zu tun?

Hier meine persönliche Meinung in Form von einigen Glaubenssätzen (beliefs), die ich für durchaus „viabel“ halte:

  1. ¬†Es kann nicht darum gehen, unseren Eltern Schuld zuzuweisen – Sie haben- wie alle Eltern, das Beste gegeben, das ihnen möglich war – und das war in den allermeisten Fällen eine ganze Menge.
  2. Sollten wir Nachkriegsenkel wirklich etwas an unverarbeiteten Traumata von unseren Eltern (psychologisch) übernommen haben, ist es an uns, dies für uns zu klären. (Unsere Eltern haben mit Ihrem „Päckchen“ schon genug zu tragen!)
  3. Selbst wenn es so sein sollte, dass traumatische Erlebnisse auch genetisch das Erbgut verändern können, ist es m.E. wiederum an dem aktuellen Erbgutträger, damit zu leben und das Bestmögliche daraus zu machen.
  4. M.E. sind es weniger die tatsächlich stattgefundenen Phänomene, die uns heute Probleme bereiten, sondern vielmehr die Bedeutung, die wir heute den damaligen Umständen zuweisen… denn…

… Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit und …
… nie zu früh für eine glückliche Zukunft.

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2009-02-28 14:48:422013-10-25 17:11:15Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit

NLP SommerCamp 2009

in Allgemein

Wie und wo…

  • … kann ich professionelles NLP intensiv kennenlernen – und zwar zu einem günstigen Einstiegspreis?
  • … kann ich einen entspannten Urlaub mit effizienter Weiterbildung verbinden?
  • … kann ich erfahren, was NLP eigentlich ist und ob das zu mir passt?

NLP-SommercampNachdem ich auf dem 2005 von mir gegründeten Edutainment-Portal „Das Abenteuer Leben“ die ersten 50 Sendungen über NLP veröffentlicht habe, fragten immer mehr meiner Hörer nach einer günstigen Einstiegsvariante in das NLP.

Aber das sollte keine – oftmals übliche Abendwerbeveranstaltung sein, sondern ein solides Intensivseminar, in dem die NLP-Basiswerkzeuge und -modelle vermittelt und auch geübt werden können … und das Ganze bitte in entspannter lockerer Athmosphäre und… zu einem fairen Preis.

Das war die Geburtsstunde unseres NLP-Sommercamps, das wir in den letzten beiden Jahren mit über 100 begeisterten Teilnehmern durchführten.

7 Tage NLP intensiv erfahren

… 7 der effektivsten NLP-Basiswerkzeuge kennen- und nutzen lernen

… 7 erfahrene Trainer als Modelle erleben

und das zu einem Preis von € 777.- inklusive offiziellem INLPTA-Zertifikat.

Und auch 2009 wird es wieder von uns ein NLP-SommerCamp geben. Der Termin und das Trainerteam steht und ab heute haben wir einen besonders günstigen „Early-Bird“ (Frühbuchertarif) von nur ‚Ǩ 700.-.

Termin: 4. – 11. Juli 2009

Ort: FerienCamp Ober-Seemen (nahe Frankfurt/Main)

Mehr Informationen und Anmeldung
auf unserer NLP-Sommercamp-Webseite: www.nlp-sommer-camp.de

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2008-09-29 11:45:512014-06-07 12:53:25NLP SommerCamp 2009

NLP-Sommercamp 2008

in Allgemein

NLP-Sommercamp20087 Tage NLP life… Das war nun zum zweiten Mal unser NLP-Sommercamp am Vogelsberg.
Die Idee war auch wie im letzten Jahr: Wir wollen mit diesem Camp Menschen, die Möglichkeit geben, einmal en bloc einen soliden Überblick über NLP zu geben – bevor sie sich für eine Ausbildung entscheiden. Und ich denke, das ist uns auch dieses Jahr wieder gelungen.
Natürlich hatte auch ich nach dem furiosen Start der Camp-Idee im letzten Jahr so meine Sorge, ob sich das noch irgendwie toppen liess. Aber warum toppen? Das NLP-Sommercamp 2008 war einfach anders – andere Teilnehmer – andere Trainer – ein anderes Rahmenprogramm und – Gott sei Dank – war uns auch Petrus in diesem Jahr anders gesonnen. Und so kamen auch letzte Woche eine Menge hochmotivierter Teilnehmer aus Deutschland, ?ñsterreich und sogar Hong Kong am Vogelsberg zusammen, um zu erleben, wie wir NLP verstehen.

Herzlichen Dank auch an unsere Gastreferenten Torsten Zilcher (NLP und Gestalttherapie), Stefan Lapenat (Die Motivstrukturanalyse) und Nicola Fritze mit Ihrem tollen Vortrag über Motivation, die mehr als ihren Teil dazu beitrugen, auch die Abendveranstaltungen zu einem Highlight zu machen. Und das alles wäre nicht möglich gewesen ohne mein Trainer-Team: Ute, Bärbel und Simone. Auch Euch drein vielen Dank.

Nachdem am Samstag sich die letzten Teilnehmer (teilweise nur schwer) von unserem Camp verabschieden konnten und wir Trainer uns bei einer letzten Tasse Kaffee zusammenfanden, stand es fest: Auch 2009 wird es wieder ein NLP-Sommercamp am Vogelsberg mit uns geben. (Ich denke, in ein oder zwei Wochen werden wir den Termin fixiert haben.)

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2008-07-07 18:34:252008-07-07 18:34:25NLP-Sommercamp 2008

Das 1. Abenteuer Leben life Meeting

in Allgemein

Als ich im März 2005 meinen ersten Podcast online stellte, hatte ich keinen blassen Schimmer, was einmal daraus entstehen würde: Ein Hörportal, auf dem über 15 Trainer und Coaches mittlerweile fast 500 Sendungen produziert haben – Sendungen die weilweise von über 10.000 Hörern gehört wurden. Und … diese 15 Menschen arbeiten nun teilweise schon über 2 Jahre miteinander, ohne sich ein einziges Mal life gesehen zu haben;-)

Abenteuer Life-Meeting in Bammenta
Das war für mich Grund genug, einmal zu einem „AbenteuerLeben-Podcaster-Life-Meeting“ einzuladen um zusammen mit den Kollegen sich nicht nur endlich einmal persönlich kennen zu lernen, sondern auch zusammen über mögliche Zukünfte von unserem Edutainment-Portal „www.dasabenteuerleben.de“ zu diskutieren.

Weiterlesen

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2008-06-20 09:40:342014-06-07 12:53:26Das 1. Abenteuer Leben life Meeting

Neue NLP-Master-Ausbildung 08/09

in Allgemein

NLP ist...Nachdem vor einigen Tagen 22 Teilnehmer ihre NLP-Practitioner-Ausbildung abgeschlossen haben (Wir gratulieren herzlichst!),
wurde umgehend der Wunsch nach einer Ausbildung zum NLP-Master laut;-)

Nach unseren Erfahrungen mit der letzten Practitioner-Ausbildungsgruppe haben wir auch die kommende Master-Ausbildung nochmals nach unserem neuen „IN-VIVO“-Konzept überarbeitet.

Im Detail heisst dies:

  1. drei kompakte Blöcke ?° 5 Tage
  2. fakultative Übungs-Wochenende zwischen den Blöcken
    • Übungswochenende 1: Fr./Sa. 19./20. Sept. 2008
    • Übungswochenende 2: Fr./Sa. 16./17. Januar 2009
    • Übungswochenende + Prüfungsvorbereitungskurs 3: Fr.-So. 24. – 26. April 2009
  3. noch intensivere Betreuung der Teilnehmer via Forum und anderen e-learning-Techniken zwischen den Blöcken

Hier die brandneuen Termine für die kommende 15-tägige NLP-Master-Ausbildung nach den Richtlinien der International NLP Trainer Association (INLPTA)

  • Block 1: Mi., 19. – So., 23. November 2008
  • Block 2: Di., 10. – Sa. 14. Februar 2009
  • Block 3: Mi., 20. – So., 25. Mai 2009

Inhalte und Themen in der Master-Ausbildung:

  • intensive Beschäftigung mit den eigenen Werten und Glaubenssätzen
  • fortgeschrittene Sprachmuster wie z.B. Sleight of mouth
  • Time-Line-Strategien
  • Milton-Modell & Story-Telling-quality
  • Modelling

Momentaner Anmeldestand: 10 Teilnehmer (max.: 15 Teilnehmer)

Mehr Informationen zum Inhalt der NLP-Master-Ausbildung

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2008-05-26 11:45:122014-06-07 12:53:26Neue NLP-Master-Ausbildung 08/09

22 neue zertifizierte NLP-Practitioner *** neues didaktisches Konzept

in Allgemein

Vor einigen Tagen haben wir unsere 14. NLP-Practitioner-Ausbildung abgeschlossen und sind recht stolz darauf, auch 22 neue Practitioner nach bestandener Prüfung zertifizieren zu können.

Nachdem wir Trainer uns am vergangenen Samstag zu einem Abschlussmeeting und Debriefing zusammen gesetzt hatten, hier ein paar unserer Eindrücke aus dieser Ausbildung:

  • Unser neues didaktisches Konzept ging auf.
    Nachdem viele unserer angehenden Practitioner bereits beim Sommercamp 2007 sieben Tage lang NLP-Luft geschnuppert hatten und dementsprechend hoch motiviert waren,
    wollten wir auch mit einer neuen Didaktik an den Start gehen.
    Schon in unseren Meetings lange vor Start der Ausbildung waren wir uns in einem Punkt einig: Klassische NLP-Ausbildungen haben gewisse Nachteile:

    • Nachteil 1: Es wird (zu)viel Zeit im Präsenztraining darauf ver(sch)wendet, Wissen zu lehren – Zeit, die man weitaus besser zum einüben von Techniken und Formaten benutzen könnte.
      • Unser Ziel: Die Teilnehmer kommen bereits in den 1. Block und wissen über die Themeninhalte zu 75% Bescheid.
      • Unsere Massnahmen: Durch strukturierte „Hausaufgaben“-VOR den Ausbildungsblocks haben die Teilnehmer ein Grossteil der NLP-Themen in Form von Präsentationen
        vorbereitet, die dann zu Beginn jedes Themenblocks präsentiert wurde.
      • Das Resultat: 9 von 10 Präsentationen verdienten das Prädikat „gut bis „sehr gut“ – Wir Trainer mussten nur in Ausnahmefällen korrigieren oder ergänzen. … und die restlichen Teilnehmer waren begeistert von dieser Art der Einbeziehung.
    • Nachteil 2: „Gleich und gleich – das lernt sich gut, aber praxisfremd.“
      Wenn angehende NLP-Practitioner unter ihres gleichen trainieren, stellen wir schon seit geraumer Zeit folgendes Phänomen fest: Erstens entsteht je nach Sympathie schnell ein grosser „will-to-please“ gegenüber dem Trainingspartner, der zwar gut gemeint ist, jedoch wirkliche Lernerfolge eher behindert. Und zweitens kennen die jeweiligen Übungspartner ja die Hintergründe der Übung, da ja beide in der Ausbildung sitzen. D.h. dies macht Lernen zwar im ersten Schritt eher einfach (… da der Übungspartner B aushelfen kann, wenn Partner A nicht mehr weiter weiss – letzendlich ist dieses Übungssetting jedoch eher realitäts- und praxisfremd.

      • Unser Ziel: Unsere Teilnehmer sollen Kommunikationstechniken gleichermassen gut mit „Know-Bodies“ = Menschen mit gleichem Kenntnisstand“ UND
        mit „No-Know-Bodies“ beherrschen.
      • Unsere Massnahmen: Hier haben wir begonnen, sogenannte „in-vivo“-Übungen zu entwickeln, mit denen die angehenden NLP-Practitioner in ihrem privaten und
        beruflichen Umfeld die gelernten Techniken am „unwissenden Objekt;-“ zu trainieren. Dies werden wir in den Übungsgruppen dadurch fortsetzen, dass wir dazu ausgewählte „no-Know-Bodies“ als Übungspartner einladen.
  • Neue Zeiteinteilung 3 mal 5 Tage Blöcke
    Bisher teilten wir die Practitioner-Ausbildung in x Wochenendblöcke auf. Dieses Mal experimentierten wir – auch auf Wunsch der Teilnehmer – mit nur drei Blöcken ?° 5 Tagen.
    Unser Resum?©e: Natürlich ist es – aus Sicht der Teilnehmer – nicht einfach, sich 5 Tage frei zu nehmen, aber es spricht aus unserer Erfahrung viel für diese Aufteilung:

    • bei einem 5 -Tages-Block rentiert sich auch (fast) die weiteste Anfahrt – und wenn – wie bei V.I.A. die Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum kommen – ist es dann möglich, eine wirklich lern-ideale Location (Seminarhotel) zu suchen, ohne Rücksicht auf den georgrafischen Standort zu nehmen
    • die Lernintensität ist weitaus höher als bei Wochenend-Blöcken. Momentan würde ich sagen:
      • Lernintensität extrem gering: 1 Tages-Block
      • Lernintensität gering: 2-Tages-Block
      • Lernintensität gut: 3 oder 4 Tages-Blöcke
      • Lernintensität optimal: 5 Tages-Block
      • alle, was länger als 5 Tage dauert ist seitens der Aufnahmekapazität und der Stoffintegration wieder eher suboptimal.
  • Trainer- und Co-Trainer-Team mit 4 Trainern
    Natürlich ist eine Ausbildungsgruppe von 22 Teilnehmern nicht durch einen Trainer handelbar. Auch in der Vergangenheit habe ich ab 12 Teilnehmern mit Co-Trainern zusammengearbeitet, die inebesondere die Übungen betreut haben.
    Dieses Mal standen jedoch 4 Trainer abwechselnd alleine oder im Team auf der Bühne – und dies hatte sowohl für uns Trainer, als auch für die Teilnehmer eine weitaus höhere Qualität:

    • aus Trainersicht: Jeder von uns konnte sich dieses Mal auf einige wenige Spezialthemen konzentrieren und dort weitaus tiefer einsteigen als sonst.
    • aus Teilnehmersicht: Nicht nur dass dieses Konzept weitaus abwechslungsreicher (Stil, Stimme, didaktisches Konzept) war, die Teilnehmer hatten somit auch vier ganz unterschiedliche Modelle zur Verfügung.

Zusammenfassung: Es war ein toller Kurs – an dieser Stelle auch nochmals meinen herzlichen Dank an meine Trainerkollegen Ute, Bärbel und Andreas, die es mir leicht gemacht haben, noch ein gutes Stück mehr loszulassen und ich freue mich sehr darauf, viele der Practitioner im Herbst auch beim NLP-Master-Kurs wieder begrüssen zu können.

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2008-05-24 13:36:112008-05-24 13:36:1122 neue zertifizierte NLP-Practitioner *** neues didaktisches Konzept

Das NLP-SommerCamp 2008 – Welcome Early-Birds

in Allgemein

6 Grad Celsius, Nebelschwaden und Schmuddelwetter… eben ein typischer November.

Grund genug für ein paar Tage in die Sonne zu flüchten… oder aber eben sonnige Pläne für das Jahr 2008 zu schmieden?!

Hawaii? Mallorca? …oder doch lieber Ober-Seemen? Ober-Seemen?

Ja, Sie haben richtig gelesen. Ober-Seemen ist ein kleines verträumtes Dörfchen am Fusse des Vogelberges (Nähe Frankfurt/Main).
Dort werden sich vom 28. Juni bis zum 5. Juli 2008 – wie schon einmal in diesem Jahr – 60 neugierige Menschen mit 7 Trainern treffen, um 7 Tage NLP life und pur zu erleben… und diese Woche NLP gibt es für lediglich ‚Ǩ 777.- zzgl. MwSt.
Dafür bekommen Sie:

* 7 Tage NLP pur
* viele zusätzliche Abend-Events
* 7 Übernachtungen und Vollpension
* offizielle NLP-Diploma (INLPTA)

Und für alle Schnellentschlossenen gibt es zudem bis zum 15. Januar 08 den Early-Bird-Tarif von ‚Ǩ 652,94 zzgl. MwSt.

Mehr Informationen über das NLP-Sommercamp 2008

Zur Anmeldung

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2007-12-12 17:03:042007-12-12 17:03:04Das NLP-SommerCamp 2008 – Welcome Early-Birds

Fluchen fördert den Teamgeist

in Allgemein

SchimpfebDass es psychohygienisch nicht ratsam ist, allen ?Ñrger in sich hineinzufressen, weiss jedes Kind, doch nun haben Wissenschaftler von der University of Anglia in Norwich nachgewiesen: Fluchen und Schimpfen – sofern dies nicht verletztend gebraucht wird – fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mannschaft. Prof. Yehuda Baruch erklärt: “ … denn dann könne der entsprechende Kollege eher er selbst sein, was zu einem offeneren und ehrlicheren Miteinander beitragen kann. Ganz abgesehen davon, dass Fluchen und Schimpfen dabei helfen, aufgestauten Stress abzubauen.

Prof. Baruch und seine Kollegen empfehlen deshalb eine eher tolerantere Führungskultur, die auch Raum lässt für die derbere Seite im Wesen vieler Mitarbeiter. Dies bedeute aber nicht, dass Schimpfwörter nun hemmungslos gebraucht werden sollten. Absolutes „No-Go“ sei nach wie vor: Persönliche Beleidigungen oder Kraftausdrücke in Anwesenheit von Kunden und Führungskräften.

Quelle: www.new-worxs.de 

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2007-11-20 09:11:542007-11-20 09:11:54Fluchen fördert den Teamgeist

Balanced Leading – Führen lernen mit Pferden

in Allgemein

Hans-Jürgen und Na, ja um ehrlich zu sein… meine Erfahrungen mit Pferden sind derer nicht viele und die, die ich habe nicht gerade die allerbesten. Umso überraschter war ich von mir selbst, als wir (Ute und ich) vor ein paar Wochen die Einladung von zwei Trainer-Kollegen bekamen: „Hättet Ihr nicht einmal Interesse, an einem Workshop „Führen mit Pferden“ teilzunehmen?“.

Nicht dass ich es nicht mit Tieren hätte … immerhin wuseln bei uns zu Hause diverse Kaninchen, Meerschweinchen und ein 3 Monate alter Golden Retriever durchs Gelände. Aber vor Pferden hatte ich schon immer einen „Heidenrespekt“.

Doch irgendwie siegte dann doch die Neugierde und Ute und ich machten uns am vergangenen Samstag auf, um uns diesen Workshop einmal anzusehen. Vorab kann ich sagen: Es war eine grossartige Erfahrung: Stellen Sie sich vor, sie sind in einer recht übersichtlichen Reithalle mit vier sehr temperamentvollen Vierbeinern alleine, Ihre einzigen Hilfsmittel sind ein kleines Fähnchen und vier Hullahupp-Reifen. Nun besteht Ihre Aufgabe darin, zunächst die Pferde geschlossen im Kreis laufen zu lassen, dann jedem Pferd einen der Reifen um den Hals zu hängen, die kleine Herde dann wiederum im Kreis laufen zu lassen um ihnen zum Schluß die Reifen wieder vom Hals zu nehmen.

Ute mitten in der Herde

Schon bei dieser ersten Aufgabe scheint es wirklich so zu sein, dass jedes der Pferde spürt, wie unsicher oder sicher, wie klar die Führung ist. Jeder der vierbeinigen Coaches wollte individuell „geführt“ werden – während der eine uns eher schnell Vorschussvertrauen schenke, brauchte der andere eher seine Zeit, um Vertrauen zu uns zu gewinnen. Es war fast so, als hielten uns die Pferde permanent einen Spiegel unserer eigenen Führungsstärken und -schwächen vor, zweideutige Anweisungen wurden einfach ignoriert und mit Druck bewegte sich mal gar nichts (… Wenn 500 kg Muskeln und Sehnen nicht wollen – tut sich gar nichts;-)

Kurzum: Dieser Tag mit unseren vier merkwürdigen Coaches hat jeden von uns sehr, sehr nachdenklich gemacht und ich komme – mit zwei Tagen Abstand – zu der Überzeugung, dass jede Führungskraft, die ihre Aufgabe verantwortungsvoll wahrnehmen möchte, diese sechs Stunden einmal investieren sollte.

Sollten Sie einmal Lust haben, Ihre Führungsqualitäten von einem vierbeinigen Coach kritisch unter die Lupe nehmen zu lassen oder Ihren Führungskräften einmal auf MERKwürdige Art und Weise Feedback zu ihren Führungsstärken und Schwächen zu geben- melden Sie sich bei mir. Ich organisiere gerne für Sie ein Treffen.

http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png 0 0 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2007-11-19 11:27:442007-11-19 11:27:44Balanced Leading – Führen lernen mit Pferden
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Herzlich willkommen

Ich bin Hans-Jürgen Walter. Seit über 20 Jahren fasziniert mich die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren.  Gerne teile ich hier mit Ihnen spannende Gedanken, pragmatische Methoden und erkenntnisreiche Modelle, die ich als Coach, Führungskräftetrainer, Ehemann und Vater zum Thema Kommunikation und Persönlichkeit in meinem Alltag erlebe.

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