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Wieviel Lampenfieber darf es denn bitte sein?

in Emotionsmanagement, Präsentationstraining

Man nennt es „Fracksausen„, „Muffensausen„, „Mir geht die Düse„‚ oder noch besser ‚ „Mir geht der A… auf Grundeis„. Gemeint ist das ängstliche bis panische Gefühl vor einer wichtigen Entscheidung, einem wichtigen Treffen oder einem öffentlichen Auftritt: Lampenfieber.

Dabei spielt es gar keine Rolle vor wievielen Menschen wir uns darstellen. Ob beim ersten Rendezvous, beim Vorstellungsgespräch oder einer Präsentation, wir stehen im Fokus uns wichtiger Personen.

Treffen kann es schlichtweg jeden von uns – egal ob Redner, Politiker, Schauspieler, Musiker oder Normalbürger. Die Ursache liegt in unserem Gehirn, genauer gesagt an unserer Steuerzentrale, dem Hypothalamus. Durch dieses „im Fokus stehen“ löst der Hypothalamus eine evolutionsbiologisch sinnvolle Flucht/Angriffs-Reaktion aus was wiederum zur Folge hat, dass unsere Nebennierenrinde die Hormone Adrenalin und Noradrenalin produziert.

Dezember 2006
Das alles weiß ich – trotzdem – in etwas mehr als einer Woche ist mein erster Vortrag über „Energetische Therapien“. Es werden rund 30 Personen erwartet. Seit ein paar Tagen merke ich (trotz des Themas ;-))) den Stress in mir unaufhörlich ansteigen und die Erinnerung an eine Prüfung vor 5 Jahren, die ich wegen eines Blacl-outs vergeigt habe, drängt in mein Bewusstsein. Um jetzt meinen Zustand zu beschreiben würde ich die „Grundeis-Variante“ benutzen.

„Aber Lampenfieber gehört doch dazu.“, sagt eine Freundin der ich mein Leid klage. Stimmt! Positives Lampenfieber mobilisiert alle unsere Kräfte und lässt uns hellwach und hochkonzentriert sein.

Wenn aber Stresspegel weiter ansteigt, unser Erregungsniveau (Aufgeregtheit) also über einen für uns optimalen Bereich hinausgeht, hat das Auswirkungen auf unser Denken, Verhalten und unsere Wahrnehmung.

(siehe auch „Yerkes-Dodson-Gesetz„).

Befürchtungen und Ängste nehmen immer mehr Raum ein. In meinem Gehirnkino läuft jetzt der Film „Die Frau mit dem Blackout“oder „Wie das Stresshormon Cortisol das Abrufen von Wissen aus dem Gedächtnis blockiert“. Jetzt reicht es, mein Leidensdruck ist nun groß genug. Ich nehme die Herausforderung an.

Im Gespräch mit einer befreundeten Kollegin finden wir heraus, dass sich mein persönliches Lampenfieber-Profil aus verschiedenen Ängsten (Angst vor Black-out, Angst Fehler zu machen oder den roten Faden zu verlieren…) kombiniert mit einem saftigen Glaubensatz über mich und die Welt zusammensetzt. Nach dieser Analyse gehe ich zuerst ganz gezielt an die Auflösung der verschiedenen Ängste, bevor ich mich über meinen selbstwertzerstörenden Glaubenssatz hermache. Das Vakuum das dieser hinterlässt fülle ich mit einer positven Affirmation. Die Werkzeuge dazu sind mir ja bekannt – es sind Techniken aus der energetischen Psychologie. (->Energetische Psychologie)

Walk your talk ;-))

Mit der EFT-Klopftechnik aus der EP, kann man sehr schnell und vor allem effektiv emotionale Blockaden auflösen, damit die eigene Energie wieder frei fliessen kann. Unmittelbar vor dem Auftritt gönnt man sich noch eine Turboentspannung, ebenfalls aus der EP. Diese Techniken kann jeder erlernen und bei sich selbst anwenden. Mit diesem Set aus wirklich hilfreichen Techniken ist man unabhängig und hat zudem noch die Sicherheit, auch direkt vor einem Auftritt sich in Balance zu bringen. Oder wenn man so möchte, die richtige Dosis an positivem Lampenfieber einzustellen wenn es vor einem Vortrag mal wieder heißt: „Wieviel Lampenfieber darf es denn bitte sein?

(Autor: Simone Walter)

Und wie diese effektive Technik in der Praxis funktioniert zeigen wir Ihnen gerne bei einem persönlichen Coaching.

Schlagworte: Emotionsmanagement, Präsentation, Public Speaking, Rhetorik
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https://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2009/01/Artikelbild-Lampenfieber.png 939 956 Hans-Jürgen Walter http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2015/06/hjw-header-logo.png Hans-Jürgen Walter2009-01-22 11:39:502018-11-04 18:48:47Wieviel Lampenfieber darf es denn bitte sein?
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Ich bin Hans-Jürgen Walter. Seit über 20 Jahren fasziniert mich die Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren.  Gerne teile ich hier mit Ihnen spannende Gedanken, pragmatische Methoden und erkenntnisreiche Modelle, die ich als Coach, Führungskräftetrainer, Ehemann und Vater zum Thema Kommunikation und Persönlichkeit in meinem Alltag erlebe.

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