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	<title>via Hans J. Walter et friends &#187; Rhetorik</title>
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	<description>via Hans J. Walter et friends</description>
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		<title>Was man von Rednern so alles lernen kann &#8230; PräsentationsKompetenz</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 09:18:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HJWalter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>
		<category><![CDATA[Public Speaking]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende war ich Gast auf einem Management-Kongress, den ich seit vielen Jahren regelmässig besuche. Es mag daran liegen, dass ich mich momentan intensiv mit Vortrags- und Präsentationstechnik beschäftige &#8211; auf jeden Fall hatte ich manchmal wirklich Schwierigkeiten den Inhalten zu folgen, da ich so auf die Art und Weise des Vortrages konzentriert war. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Wochenende war ich Gast auf einem Management-Kongress, den ich seit vielen Jahren regelmässig besuche.</p>
<p>Es mag daran liegen, dass ich mich momentan intensiv mit Vortrags- und Präsentationstechnik beschäftige &#8211; auf jeden Fall hatte ich manchmal wirklich Schwierigkeiten den Inhalten zu folgen, da ich so auf die<strong> Art und Weise des Vortrages</strong> konzentriert war.</p>
<p>Hier einmal ein <strong>paar kurze erste Erkenntnissen</strong> aus diesen beiden Tagen:</p>
<p><span id="more-190"></span></p>
<ol>
<li><strong>Reduziere deinen Stoff auf das wirklich Wesentliche!</strong><br />
Dazu fällt mir besonders ein Redner ein, ein überaus erfolgreicher Unternehmer, der über seine Erfolgsrezepte plauderte.<br />
Toller Start und dieser Mann war wirklich mit viel Herzblut bei der Sache, aber irgendwann im 2. Drittel merkte ich, wie sich &#8211; nicht nur meine &#8211; Konzentration langsam aber sicher in Wohlgefallen auflöste und ich einen unbändigen Drang nach einem Cappuccino bekam.<br />
Warum? Weil der nette Mensch zu meinen glaubte, er müsse dem Publikum wirklich <em>alles</em> zeigen und <em>alles</em> sagen, was er an interessanten Dingen tut&#8230; und noch eine Folie&#8230; und noch etwas &#8220;Ganz Wichtiges&#8221;.<br />
Schade! Weniger wäre da wirklich mehr gewesen! Wie effektiv wäre dieser Vortrag gewesen, wenn er sich auf &#8211; sagen wir mal auf die 3 mal 3 wirklich wichtigsten Punkte reduziert hätte?<br />
<span style="text-decoration: underline;"><strong>Mein Tipp: </strong></span>Machen Sie sich immer bewusst: Niemand im Publikum bemerkt, was der Redner sagen wollte, aber nicht gesagt hat.</li>
<li><strong>Ein Vortrag ist kein Seminar!</strong><br />
Der 2. Redner: tolles Thema &#8211; toller Start. Aber dann kam die erste Powerpoint-Mini-Trance: Ca. 20 eher meditative Folien mit Musik unterlegt. Das Energielevel im Publikum fällt.<br />
Wenig später die 2. Einspielung: eine Audiosequenz in Form eines recht schlecht verständlichen Interviews. Das Publikum wird unruhig &#8211; die ersten stehen auf, sich ein Getränk zu holen.<br />
Dann ca. 15 min darauf eine Übung, in der man über 4 vom Redner gestellte Fragen nachdenken sollte, während der Redner auf &#8220;Stand-by&#8221; ging. Auch wenn sich der eine oder der andere die Mühe gemacht hat, sich mit den Fragen zu beschäftigen&#8230; die Energie sank weiter.<br />
<span style="text-decoration: underline;"><strong>Mein Tipp:</strong></span> Was in einem Seminar¬† passt (Audio-Einspielung, Denksportaufgabe u.ä.) muss bei einem Vortrag vor ca. 250 Menschen nicht auch passen. Je grösser die Gruppe, desto grösser das &#8220;<em>Gruppenträgheitsmoment</em>&#8221; und desto geringer die&#8221;<em>Response-Bereitschaft</em>&#8220;. Grosse Zuhörergruppen lehnen sich oftmals in Konsumhaltung zurück, wollen inspiriert und unterhalten werden. Jede längere (&gt; 20 sec) Passivitäts-Phase seitens des Redners senkt das Energieniveau.</li>
<li><strong>RedeErfolg = 1. wenig Stoff + 2. plausible Struktur + 3. klare Botschaft + 4. Leidenschaft + 5. Story Telling</strong><br />
Ja, das gab es auch zu erleben: Redner, die sich auf wenige Kernaussagen konzentrierten, z.B. der Dirigent und Produzent <em>Christian Gansch</em>.<br />
Eine seiner Kernaussagen: &#8220;<em>Ein Orchester ist kein chaotischer Künstlerhaufen, sondern ein absolut präziser Prozess.</em>&#8221;<br />
Bewunderswert mit welcher ausdrucksstarken Gestik und Mimik er dies Vortrug (Leidenschaft!) und durch einprägsame Geschichten belegte (Story Telling!)<br />
Dass letzteres nicht unbedingt das Erfolgsrezept per se ist, demonstrierte zum Schluß der Veranstaltung der Physiker und ehemalige Astronaut <em>Prof. Ulrich Walter</em>.<br />
Wirklich tolle Geschichten, die Sie zu erzählen hatten, Herr Professor, auch die Struktur Ihres Vortrages war völlig in Ordnung. Aber was war Ihre Botschaft???&#8230; darüber grübele ich heute noch.<br />
Nun gut &#8211; wollen wir nicht allzu streng sein &#8211; immerhin war mein Söhnchen völlig darüber begeistert, dass Papa ihm nun erzählen konnte, dass Astronauten die Schwerelosigkeit mit wilden Parabelflügen in einer umgebauten Boing trainieren;-)</li>
</ol>
<p><strong>Mein Resümee: </strong><br />
Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />
wenn ich diese Profi-Redner vom letzten Wochenende mit meinen Teilnehmern des letzten <strong><a title="PräsentationsKompetenz" href="http://www.visionintoaction.de/seminare-coaching/prasentieren-mit-nlp/presentation-skills1/">&#8220;PräsentationsKompetenz&#8221;-Workshop</a></strong> vergleiche, dann bin ich äusserst guter Dinge.<br />
Denn im direkten Vergleich zu den Profi-Rednern haben meine Teilnehmer durch die Bank gezeigt, dass es auch für jeden Amateur-Redner &#8211; der nur hin und wieder einmal eine kurze Präsentation vor einer weitaus kleineren Gruppe hält &#8211; durchaus möglich ist, ein recht hohes Redeniveau zu entwickeln.</p>
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