Feb 06

Dan Roam: The back of the napkinMomentan beschäftige ich mich ja recht intensiv mit dem Thema “Persönliches Wissensmanagement”. Dabei bemerke ich immer wieder, dass ich weitaus schneller einen Überblick bekomme, wenn Informationen grafisch aufbereitet sind. (… ohhh, wie bin ich glücklich darüber, dass all meine Files, Bookmarks und Ideen nicht in irgendwelchen Listen oder Datenbanken verschwinden, sondern sich mir täglich in der 3-dimensionalen Struktur von “Personal Brain” offenbaren;-)

Und so stiess ich in den letzten Tagen immer wieder auf eine Disziplin namens “Visual Thinking”. Nicht dass, das besonders neu wäre, man denke an die MindMaps von Tony Buzan oder an die Analograffitis von Vera F. Birkenbihl … ich selbst habe ja 1995 eines der ersten deutschsprachigen Bücher “DenkZeichnen” über MindMapping geschrieben…
… aber hier mal ein neuer – und wie ich finde – ziemlich genialer Ansatz, den Dan Roam in seinem brandneuen Buch “The back of the napkin” (=Die Rückseite der Papierserviette”) beschreibt:

Wie man mit Hilfe von Bildern Probleme löst und Ideen verkauft?

Was mir an diesem Ansatz besonders gut gefällt, ist, dass Dan Roam es mit seinem Ansatz des “Visual Thinking” vielleicht schafft, den uralten Glaubensatz ernster Geschäftsleute “Hey, Malen ist etwas für Kinder!” etwas an- wenn nicht sogar aufzulösen ;-)

Meine Wertung: absolut empfehlenswert!!!
Link zu Buch bei amazon.de

‚Ǩ 16,95 (momentan leider nur in Englisch – die deutsche Ausgabe soll laut Amazon.de Mitte Mai erscheinen unter dem Titel “Auf der Serviette erklärt“)

Hier noch ein kurzer Video, in dem Dan Roam sein neues Buch vorstellt:

[youtube ri8E8cNf2Bw]

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Mai 29

Halo-EffektIn Management, (Unternehmens-/Mitarbeiter-)Führung und Beratung werden immer wieder Fehler passieren. Warum? Weil wir es in diesen Kontexten vorrangig mit weichen Faktoren zu tun haben, z.B. “Wird dieser Bewerber in unserem Unternehmen die Leistung bringen, die wir von ihm erwarten?“, die wir interpretieren müssen.
Doch es gibt Fehler, die sich vermeiden lassen, wie Prof. Dr. Phil Rosenzweig in seinem neuen Buch “Der Halo-Effekt. Wie sich Manager täuschen lassen.” treffend beschreibt.

Hier einige wichtige Erkenntnise aus diesem äusserst lesenswerten Buch – gemischt mit meinen eigenen – eher empirischen Erfahrungen als Berater:

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Nov 20

SchimpfebDass es psychohygienisch nicht ratsam ist, allen ?Ñrger in sich hineinzufressen, weiss jedes Kind, doch nun haben Wissenschaftler von der University of Anglia in Norwich nachgewiesen: Fluchen und Schimpfen – sofern dies nicht verletztend gebraucht wird – fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mannschaft. Prof. Yehuda Baruch erklärt: ” … denn dann könne der entsprechende Kollege eher er selbst sein, was zu einem offeneren und ehrlicheren Miteinander beitragen kann. Ganz abgesehen davon, dass Fluchen und Schimpfen dabei helfen, aufgestauten Stress abzubauen.

Prof. Baruch und seine Kollegen empfehlen deshalb eine eher tolerantere Führungskultur, die auch Raum lässt für die derbere Seite im Wesen vieler Mitarbeiter. Dies bedeute aber nicht, dass Schimpfwörter nun hemmungslos gebraucht werden sollten. Absolutes “No-Go” sei nach wie vor: Persönliche Beleidigungen oder Kraftausdrücke in Anwesenheit von Kunden und Führungskräften.

Quelle: www.new-worxs.de 

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Okt 17

MindmeisterNeues Mindmap-Online-Tool getestet – der Mindmeister
Seitdem ich 1995 das Buch “DenkZeichnen” geschrieben habe, gehört die Mindmapping-Methode für mich einfach zum täglichen Hand- sorry Denkwerkzeug.
Und das sowohl auf dem Papier als auch via PC. Ganz gleich ob ich ein neues Seminar konzipiere, Ideen sammle oder unseren Familienurlaub plane – Mindmapping ist dabei.

Irgendwann gab es dann auch einmal beim Marktführer “MindManager” eine Möglichkeit, zusammen mit anderen im Internet an einem Mindmap zu arbeiten. Leider scheint diese Option mittlerweile abhanden gekommen zu sein – wenigstens in meiner Mac-Version. Eigentlich schade, denn das war toll. Mehrere Teilnehmer konnten ortsunabhängig im Internet an einem MindMap arbeiten, korrigieren, ergänzen, Notizen hinzufügen etc.

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Sep 29

Eine gute Frage ist die halbe Lösung

GabungiOb es darum geht, einen neuen Mitarbeiter einzustellen, die Reklamationsquote zu senken oder ein neues Projekt zu finanzieren… jeden Tag stellen sie sich uns und wollen gelöst werden: Probleme!
Doch so allgegenwärtig dieses Phänomen ist, so wenig Aufmerksamkeit wird der systematischen Lösung desselben gewidmet. Kaum eine Schule oder Universität hat uns gelehrt, wie man es anpackt. Und so bleibt uns meist nichts anderes als uns auf unserer Intuition (=”geronnene Erfahrung”) zu verlassen… und fühlen uns manchmal recht verlassen. “Stuck state” wie wir nlp¬¥ler sagen – man steckt fest und kommt nicht weiter. Je mehr man sich anstrengt, desto weniger geht…

Doch:
Systemisches nlp kann Ihnen eine ganze Reihe von ganz kreativen und praktischen Techniken und Lösungsstrategien anbieten, wie Sie Probleme jeder Art in Zukunft weitaus schneller und effektiver lösen können.

Heute möchte ich Ihnen eine Technik aus dem systemischen nlp vorstellen, die gleichermassen einfach wie wirkungsvoll ist, wenn es darum geht, an die Ursache eines Problems vorzustossen.

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