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Das 3-Gänge Menü zum Probleme lösen

Kaum etwas kann so tiefenentspannend sein, wie ein leicht abgedunkelter Raum, eine monotone Rednerstimme und dazu das regelmässige Aufflackern von textüberladenen Power-Point-Folien. Wer alternativ zu Letzerem einmal  etwas anders ausprobieren möchte, dem sei “PREZI” empfohlen. Nicht nur dass ich mit dieser “Browser-basierten” Software den Zuschauern immer wieder den “Überblick” geben kann, wo wir uns in der Präsentation gerade befinden – mit Hilfe eines guten Grafikers kann damit Ihre Präsentation schnell zu einem kleinen Kunstwerk avancieren… wie die folgende Präsentation von Livia Janoch und Balazs Turai, die ich ins Deutsche übersetzt habe.

Mehr darüber auf www.prezi.com

Neue Workshop-Termine 2010

Chart1Puhhh, manchmal beneide ich jene Kollegen, die “nur” firmeninterne Seminare geben: Akquise – Konzeption – Abschluss – Vorbereitung und Durchführung des Seminars… fertig!
Im Gegensatz dazu meine ich ja seit fast 20 Jahren, nicht nur Firmen-Workshops , sondern auch eine ganze Reihe von offenen Seminaren und Ausbildungen anbieten zu “müssen”, auch wenn dies für uns eine ganze Menge mehr Detailplanung (Termine festlegen, Hotels buchen etc.) erfordert.
Aber was heisst denn da “müssen“? Ich will das ja so 😉
Denn diese beiden ganz unterschiedlichen Trainings-Typen befruchten sich derart gegenseitig und bieten mir so unterschiedliche Lernerfahrungen, dass ich auch in Zukunft keinesfalls darauf verzichten möchte.

In diesem Sinne freue ich mich, Ihnen heute unsere offenen Termine für das nächste Jahr präsentieren zu können.
(… und noch vielmehr, all diese Workshops und Ausbildungen leiten zu dürfen😉

Hier die Termine unserer offenen Workshops und Ausbildungen 2010:
(alle Termine finden Sie auch chronologisch in unserem Seminarkalender oder hier als ics-Datei.)

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Die Zukunft des Schreibens – SmartPen Sneak Preview

Smartpen… meine Begeisterung über den “Pulse Smartpen” von Livescribe hält an – nicht nur dass ich jeden Tag neue Anwendungen für meinen Smartpen entdecke (… gestern abend habe ich mal schnell für meinen Junior ein interaktives Lernprogramm zum “Kleinen 1×1 entwickelt;-), sondern auch weil Livescribe nun ein SDK (Software-Developement-Kit) frei gegeben hat, mit dem nun freie Programmierer neue Applikationen für den Smartpen entwickeln können.

Und woran Livescribe selbst arbeitet… können Sie hier in einem kleinen Sneak Preview-Video sehen.

Ich bin gespannt… und hoffe, dass ich nicht lange der einzige (bisher erste?!) deutsche Pencast-Entwickler bleibe,….sondern dass es schon sehr bald viele weitere deutschsprachige Pencasts geben wird.

Und hier noch ein Beispiel dafür, wie in Zukunft “Mobiles Blogging” mit dem Smartpen aussehen könnte:

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SmartPen… Minority Report war gestern

Wie hast du denn diese PenCasts gemacht?

Nachdem meine beiden ersten PenCasts “on air” sind, bekomme ich fast stündlich eine Anfrage, wie ich denn das gemacht hätte. Die Antwort ist einfach: Mit dem Pulse SmartPen von LiveScribe.

Was macht also den Smartpen so smart?

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Der Fluch des Wissens oder die Magie der Einfachkeit

Die zehn Gebote haben 279 Wörter. Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung hat 300 und die EG-Verordung über den Import von Karamellbonbons 25.911 Wörter.

  • Könnten Sie mir in 3 Minuten erklären, mit was genau Sie Ihre Brötchen verdienen?
  • Könnten Sie mir auf der Rückseite einer Papierserviette demonstrieren, welchen Nutzen das Unternehmen bietet, für das Sie momentan arbeiten?

Ja? Gratulation! (… vergessen Sie diesen Artikel und gehen Sie einen Kaffee trinken.)

Nein? Dann nehme ich an, dass Sie Experte auf Ihrem Gebiet sind. Ein Fachmann oder eine Fachfrau, die sich jahrelang mit der Materie auseinandergesetzt hat. Experten lieben Details, sind fasziniert von den vielfältigen Nuancen und komplexen Zusammenhängen ihres Fachgebietes – sei es Marketing, Finanzen, Human Ressources oder auch eine mikroinvasive Karies-Therapie.

Experten leiden unter dem “Fluch des Wissens“, d.h., sie haben vergessen wie es ist, nichts über dieses Gebiet zu wissen.

Das ist nicht schlimm und tut auch nicht besonders weh – solange man unter seines gleichen bleibt – im geschützten “Experten-Biotop”.
Ich weiss von was ich spreche, denn ich komme gerade von einer Fachtagung für “Kommunikationsexperten”;-)

Doch leider verdienen wir mit Experten meist nicht unser Geld, nicht Experten suchen unseren Rat oder erhoffen sich von uns Lösungen, sondern Laien – also Menschen, die nicht (soviel?!) wissen, wie wir und… die nicht dem Fluch des Wissens unterliegen.

  • zum Beispiel der Kunde, der einfach nur wissen möchte, wie wir sein Problem lösen oder
  • zum Beispiel der Mitarbeiter, der zu gerne verstehen möchte, was die eindrucksvoll formulierten Unternehmensphilosophie denn konkret für seinen Alltag bedeuten oder
  • der Patient, der nur allzu gerne verstehen würde, was sein gesundheitliches Problem ist.

Wie können Sie beginnen, dem Fluch des Wissens zu entkommen?

  1. Machen Sie das, was Sie sagen einfacher! So einfach als möglich, aber nicht einfacher!
  2. Verabschieden Sie sich von dem Zwang zur Vollständigkeit und Perfektion.
    Genauigkeit bis zur Nutzlosigkeit ist ein Symptom des “Fluch des Wissens”.
  3. Reduzieren Sie auf das Wesentliche!
    Herb Kelleher, CEO bei Southwest Airlines: “Ich kann Ihnen in 30 Sekunden erklären, wie man diese Fluglinie führt! Und das geht so:” Wir sind DIE Billigfluglinie. Wenn Sie das einmal verstanden haben, können Sie jede Entscheidung in diesem Unternehmen so gut treffen wie ich.”
  4. Arbeiten Sie mit Geschichten, Metaphern und Analogien!
    NLP = “das Schweizer Offiziermesser für die Kommunikation”
    Der Film “Alien” war “Der Weiße Hai” in einem Raumschiff – der Film “Speed” mit Sandra Bullock war “Stirb langsam” in einem Bus.

Sie möchten mehr über die Magie der Einfachkeit erfahren?

Dann lade ich Sie herzlich ein zu unserem 3-tägigen Workshop “PräsentationsKompetenz
am 19. – 21. Juni 2009.

Das sollten Sie NICHT mit Powerpoint tun

Der amerikanische Comedian Don McMillan zeigt hier auf geniale Weise, was man mit einer Powerpoint-Präsentation NICHT machen sollte;-):

  1. Bringe Dein komplettes Redemanuskript auf Folie und lies es möglichst wortwörtlich ab!
  2. Ergötze Dich in Aufzählungen – dafür hat Microsoft ja schließlich die “Bullet-Points” geschaffen!
  3. Nutze all die herrlichen Hintergrund- und Schriftfarben – möglichst so, dass Sie keiner lesen kann.
  4. Versuche möglichst all deine Fakten auf eine Folie zu bekommen – das spart Platz und schont den Daumen (auf der Fernbedienung)!
  5. Spiele kreativ mit den Schriften, Menschen wollen Abwechslung.

Viel Spaß dabei .. und vielleicht die eine oder andere Erkenntnis?!;-)

Apropos: Im Juni gibt es den nächsten Workshop “PräsentationsKompetenz” – 100% Powerpoint-frei! (1)
und zum Jubiläums-Preis von nur ‚Ǩ 490.- ;-))

(1) Nein, ich habe überhaupt nichts gegen Powerpoint-Präsentationen, wenn sie “gehirn-freundlich” gemacht sind.

Was man von Rednern so alles lernen kann … PräsentationsKompetenz

Am letzten Wochenende war ich Gast auf einem Management-Kongress, den ich seit vielen Jahren regelmässig besuche.

Es mag daran liegen, dass ich mich momentan intensiv mit Vortrags- und Präsentationstechnik beschäftige – auf jeden Fall hatte ich manchmal wirklich Schwierigkeiten den Inhalten zu folgen, da ich so auf die Art und Weise des Vortrages konzentriert war.

Hier einmal ein paar kurze erste Erkenntnissen aus diesen beiden Tagen:

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Wieviel Lampenfieber darf es denn bitte sein?

LampenfieberMan nennt es ‚ÄûFracksausen‚Äú, ‚ÄûMuffesausen‚Äú, ‚ÄûMir geht die Düse‚Äú oder noch besser ‚Äû…der A… auf Grundeis‚Äú. Gemeint ist das ängstliche bis panische Gefühl vor einer wichtigen Entscheidung, einem wichtigen Treffen oder einem öffentlichen Auftritt: Lampenfieber.

Dabei spielt es gar keine Rolle vor wievielen Menschen wir uns darstellen. Ob beim ersten Rendezvous, beim Vorstellungsgespräch oder einer Präsentation, wir stehen im Fokus uns wichtiger Personen. Treffen kann es schlichtweg jeden von uns egal ob Redner, Politiker, Schauspieler, Musiker oder Normalbürger. Die Ursache liegt in unserem Gehirn, genauer gesagt an unserer Steuerzentrale, dem Hypothalamus. Durch dieses ‚Äûim Fokus stehen‚Äú löst der Hypothalamus eine evolutionsbiologisch sinnvolle Flucht/Angriffs-Reaktion aus was wiederum zur Folge hat, dass unsere Nebennierenrinde die Hormone Adrenalin und Noradrenalin produziert.

Dezember 2006
Das alles weiß ich – trotzdem – in etwas mehr als einer Woche ist mein erster Vortrag über ‚Äûenergetische Therapien‚Äú, es werden rund 30 Personen erwartet. Seit ein paar Tagen merke ich (trotz des Themas ;-))) den Stress in mir unaufhörlich ansteigen und die Erinnerung an eine Prüfung vor 5 Jahren, die ich wegen eines ‚ÄûBlack-outs‚Äú vergeigt habe, drängt in mein Bewusstsein. Um jetzt meinen Zustand zu beschreiben würde ich die ‚ÄûGrundeis-Variante‚Äú benutzen.

‚ÄûAber Lampenfieber gehört doch dazu.‚Äú, sagt eine Freundin der ich mein Leid klage. Stimmt! Positives Lampenfieber mobilisiert alle unsere Kräfte und lässt uns hellwach und hochkonzentriert sein.

Wenn aber Stresspegel weiter ansteigt, unser Erregungsniveau (Aufgeregtheit) also über einen für uns optimalen Bereich Yerkes-Dodson-Gesetzhinausgeht, hat das Auswirkungen auf unser Denken, Verhalten und unsere Wahrnehmung.(siehe Abb. Yerkes-Dodson-Gesetz).

Befürchtungen und ?Ñngste nehmen immer mehr Raum ein. In meinem Gehirnkino läuft jetzt der Film ‚ÄûDie Frau mit dem Blackout‚Äú oder ‚ÄûWie das Stresshormon Cortisol das Abrufen von Wissen aus dem Gedächtnis blockiert‚Äú. Jetzt reicht¬¥s, mein Leidensdruck ist nun groß genug. Ich nehme die Herausforderung an.

Im Gespräch mit einer befreundeten Kollegin finden wir heraus, dass sich mein persönliches Lampenfieber-Profil aus verschiedenen ?Ñngsten (Angst vor Black-out, Angst Fehler zu machen oder den roten Faden zu verlieren…) kombiniert mit einem saftigen Glaubensatz über mich und die Welt zusammensetzt. Nach dieser Analyse gehe ich zuerst ganz gezielt an die Auflösung der verschiedenen ?Ñngste, bevor ich mich über meinen selbstwertzerstörenden Glaubenssatz hermache. Das Vakuum das dieser hinterlässt fülle ich mit einer positven Affirmation. Die Werkzeuge dazu sind mir ja bekannt – es sind Techniken aus der energetischen Psychologie. (->Energetische Psychologie)

Walk your talk ;-))

Mit der EFT-Klopftechnik aus der EP, kann man sehr schnell und vor allem effektiv emotionale Blockaden auflösen, damit die eigene Energie wieder frei fliessen kann. Unmittelbar vor dem Auftritt gönnt man sich noch eine Turboentspannung, ebenfalls aus der EP. Diese Techniken kann jeder erlernen und bei sich selbst anwenden. Mit diesem Set aus wirklich hilfreichen Techniken ist man unabhängig und hat zudem noch die Sicherheit, auch direkt vor einem Auftritt sich in Balance zu bringen. Oder wenn man so möchte, die richtige Dosis an positivem Lampenfieber einzustellen wenn¬¥s vor einem Vortrag mal wieder heißt: ‚ÄûWieviel Lampenfieber darf¬¥s denn bitte sein?

Und wie diese effektive Technik in der Praxis funktioniert zeigen wir Ihnen gerne in unserem Workshop “PräsentationsKompetenz” oder bei einem persönlichen Coaching.

Bildnachweis: http://secretgeek.net/ydlaw.asp

Wie präsentiere ich "langweilige" Daten?

Hans RoslingEs gibt keine trockenen Themen – nur trockene Redner!” – ganz im Sinne dieses Bonmots stiess ich gestern auf eine Präsentation von Hans Rosling, der unter anderem Mitgründer von “?Ñrzte ohne Grenzen” war.

Eindrucksvoll zeigt er in seinem Vortrag (s. Video unten), wie man “pure” Statistik-Daten so aufbereiten kann, dass sie Menschen wirklich bewegen. Der Clou: Hans Rosling stellt die dazu von ihm entwickelte Präsentationssoftware namens “Gapminder” zusammen mit Google kostenlos für jedermann zur Verfügung.

Sollten Sie also hin und wieder einmal trockene Zahlen MERK-würdig aufbereiten müssen, dann schauen Sie sihc doch mal den “Gapminder” an.