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	<title>via Hans J. Walter et friends &#187; NLP</title>
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	<description>via Hans J. Walter et friends</description>
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		<title>Das Abenteuer Stärken</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 17:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[NLP & Führung]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Nicht genutzte Stärken, sind wie Sonnenuhren im Schatten.&#8221; Dieses Zitat von Benjamin Franklin las ich zum ersten Mal vor ungefähr 10 Jahren. Zeitgleich lag druckfrisch die erste Gallup-Studie &#8220;Engagement-Index&#8221; auf meinem Schreibtisch, nach der lediglich 16% der deutschen Arbeitnehmer ab 18 Jahren eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen. Oder anders gesehen: Runde 84% haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>&#8220;Nicht genutzte Stärken, sind wie Sonnenuhren im Schatten.&#8221;</strong></p></blockquote>
<p><a href="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_25711014_XS.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2837" title="Sonnenuhr" src="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/12/Fotolia_25711014_XS-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Dieses Zitat von Benjamin Franklin las ich zum ersten Mal vor ungefähr 10 Jahren. Zeitgleich lag druckfrisch die erste Gallup-Studie &#8220;Engagement-Index&#8221; auf meinem Schreibtisch, nach der lediglich 16% der deutschen Arbeitnehmer ab 18 Jahren eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen. Oder anders gesehen: Runde 84% haben mehr oder weniger die innere Kündigung vollzogen oder sich zumindest in den &#8220;freizeitorientierten Schongang&#8221; geflüchtet.</p>
<p>Damals dachte ich: &#8220;<em><strong>Diese Studie muss doch einen Aufschrei in deutschen Unternehmen bewirken und einen Change-Prozess in Gang setzen, der seines gleichen sucht</strong>.</em>&#8221;</p>
<p>Doch heute &#8211; nach 10 Jahren ist es ruhig geworden &#8211; und von den gruseligen Gallup-Zahlen liest man mehr oder weniger nur in Insiderkreisen. Wer jetzt glaubt, dass sich mittlerweile alles zum Guten gewendet hat, der irrt und möge einen Blick auf die 2011er Studie werfen. (<a href="http://eu.gallup.com/berlin/118645/gallup-engagement-index.aspx" target="_blank">Link zum aktuellen Gallup-Report 2011</a>)</p>
<p><a href="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/12/gallup-studie.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2839" title="gallup-studie" src="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/12/gallup-studie-300x241.jpg" alt="" width="300" height="241" /></a></p>
<p>Nun fragt sich der geneigte Leser vielleicht zu Recht, warum diese Studie mich als NLP-Lehr- und Führungskräftetrainer derart echauffiert?</p>
<p>Die Antwort ist recht einfach: Wenn man im NLP die &#8211; psycho-logische Ebene der reinen Skills hinter sich gelassen hat, stösst man zwangsläufig auf Fragen, die tiefer schürfen:</p>
<ul>
<li><strong>Unter welchen Bedingungen sind Menschen willens, Außergewöhnliches zu (er-)schaffen?</strong></li>
<li><strong>Was muss sein, damit Menschen in Ihrem Tun Sinn und Erfüllung erfahren?</strong></li>
<li><strong>Oder kurzum: Was macht Menschen glücklich?</strong></li>
</ul>
<p>Wenn man dann als Trainer und Coach beginnt, zu forschen und sich mit Konzepten wie den Werte-Modellen von Clare Graves, der Positiven Psychologie von Martin Seligman, dem &#8220;Flow-Phänomen&#8221; von M. Csíkszentmihályi oder der Logo-Therapie von Viktor Frankl beschäftigt, dann verdichten sich die Gedanken irgendwann einmal zu einigen Thesen, die ich ab heute unter dem Label &#8220;<strong>Das Abenteuer Stärken</strong>&#8221; gerne mit Ihnen teile &#8211; auch wenn diese (ungeordneten) <strong>Ideen</strong> (noch lange nicht) zu Ende gedacht sind&#8230;.</p>
<ul>
<li><strong>These 1:</strong> Jeder Mensch auf dieser Welt hat eine <strong>Aufgabe</strong>, die er besser als jeder andere erfüllen kann.</li>
<li><strong>These 2:</strong> Wenn ein Mensch diese &#8211; seine &#8211; <strong>Aufgabe</strong> gefunden hat und wahrnimmt, macht ihn dies glücklich und erfüllt ihn mit Sinn.</li>
<li><strong>These 3:</strong> <strong>Glück</strong> entsteht durch zwei Aspekte: 1. Durch möglichst viele glückvolle Momente im Hier und Jetzt und 2. dadurch dass der Mensch sich einer Aufgabe verschreibt, die <em>(ein klein wenig)</em> grösser ist als er selbst.</li>
<li><strong>These 4:</strong> <strong>Glück</strong> entsteht, wenn ein Mensch seine &#8211; ihm einzigartigen Stärken &#8211; in einer Aufgabe leben kann.</li>
<li><strong>These 5:</strong> Jeder Mensch besitzt ein einzigartiges <strong>Bündel an Stärken</strong>. Diese gilt es zu erkennen und in Bezug zu einer Aufgabe zu setzen, die diese Stärken erfordert.</li>
<li><strong>These 6:</strong> Es gibt <strong>keine Stärken per se</strong> &#8211; nur bestimmte Fähig- und Fertigkeiten, die es uns erlauben, in einem bestimmten Kontext Außergewöhnliches zu leisten.</li>
<li><strong>These 7:</strong> Eine wesentliche Aufgabe von <strong>Führungskräften</strong> besteht darin, sicherzustellen, dass das Anforderungsprofil einer Aufgabe optimal zu dem Stärkenprofils eines Menschen passt. (Aufgabe/Mensch-Passung)</li>
<li><strong>These 8:</strong> Die Verantwortung einer <strong>Führungskraft</strong> besteht darin, darauf zu achten, dass ein Mensch in einem Unternehmen seine wichtigsten <strong>Werte</strong> in Bezug auf den Kontext &#8220;Arbeit&#8221; leben kann. (&#8220;Cultural-Matching&#8221;)</li>
<li><strong>These 9:</strong> Menschen mit einer Aufgabe zu betrauen, die nicht im Bereich ihrer Stärken liegt, schafft (Un-)Sinn, Leid und ist ist unsozial.</li>
<li><strong>These 10:</strong>  &#8220;Alles ist nicht möglich!&#8221;: Es ist eine <strong>Allmachtsphantasie</strong>, zu glauben, jeder Mensch könne jede Fähigkeit bis zum Grad der Exzellenz erlernen.</li>
<li><strong>These 11:</strong> Stärken entwickeln sich aus <strong>Talente</strong>, doch nur dann, wenn man diese Talente durch Üben-Üben-Üben ausbildet. (s. &#8220;Die 10.000 Std. Regel nach M. Gladwell)&#8221;</li>
<li><strong>These 12:</strong> <strong>Talent und Begabung</strong> werden überbewertet. Vortreffliche Leistungen sind in der Regel das Ergebnis von Training, Leidenschaft und Ausdauer.</li>
<li><strong>These 13:</strong> Wir leben nach wie vor in einer &#8220;<strong>Reparatur/Defizit-Gesellschaft&#8221;</strong>, in der der Fokus darauf liegt, was nicht funktioniert. Die Folge: Menschen werden auf Grund ihrer Stärken eingestellt und ab dann liegt der Fokus auf ihren Schwächen.</li>
<li><strong>These 14:</strong> Die Ausprägung einer <strong>Persönlichkeit</strong> ist weitaus stabiler als man denkt. Deshalb lasst uns darauf verzichten, an menschlichen Schwächen herumzudoktern und zu versuchen, in Menschen etwas &#8220;hinein zu tun&#8221; was nicht da ist. Lasst uns lieber das einzigartige in Menschen erkennen, was da ist. Damit hätten wir schon genug zu tun.</li>
<li><strong>These 15:</strong> Ja, Menschen haben (auch) <strong>Schwächen</strong>. Diese gilt es zu erkennen. Sollte es sich um eine Schwäche im Bereich von einer Basiskompetenz handelt, gilt es daran zu arbeiten. Ist diese Eigenschaft weder eine Basiskompetenz noch hinderlich in der Erfüllung des aktuellen Aufgabenbereiches, wäre es sinnvoller, diese Aufgabe jemanden anderen anzuvertrauen.</li>
<li><strong>These 16: Werte</strong> sind alles das, was Menschen wichtig ist. Je mehr ein Mensch in der Lage ist, seine höchsten Werte aktiv zu leben, desto glückvoller erlebt er sein Leben.</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<div><em><strong>(wird fortgesetzt..)</strong></em></div>
<div>Eines meiner Hauptziele für das nächste Jahr wird es sein, ein konsistentes Modell über Stärken und Werte zu erarbeiten und daraus konkrete Strategien und Formate zu entwickeln und zu veröffentlichen. Mein primäres Interesse gilt dabei a) meinen Jugendlichen in meinem &#8220;<a href="http://www.schmidtcolleg.de/de/schmidtcolleg/seminare/jugendenergie/jugendenergie.html" target="_blank">Seminar &#8220;JugendEnergie</a>&#8220;, das ich in Kooperation mit dem Schmidt-Colleg und der von Florian Langenscheidt gegründeten Stiftung<a href="http://www.children.de/" target="_blank"> &#8220;Children for a better world&#8221;</a> veranstalte und b) allen &#8220;FührungMenschen&#8221; in meinen Seminaren und Coachings.</div>
<div>Als ersten Schritt habe ich eine <strong>neue Internet-Seite kreiert</strong>, auf der es darum geht, <strong>eigene Stärken zu erkennen</strong></div>
<div><a href="http://www.abenteuer-staerken.de" target="_blank"><strong>www.abenteuer-staerken.de</strong></a></div>
<div><a href="http://www.abenteuer-staerken.de"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2844" title="Logo-abenteuer-staerken" src="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/12/Logo-abenteuer-staerken1-300x55.jpg" alt="" width="300" height="55" /></a></div>
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		</item>
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		<title>Die zwei Wege, um (unerwünschtes) Verhalten zu ändern</title>
		<link>http://www.visionintoaction.de/2011/10/21/die-zwei-wege-um-unerwunschtes-verhalten-zu-andern/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HJWalter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[NLP & Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ist mein zweiter Hörbeitrag zum Thema &#8220;Wie verändere ich unerwünschtes Verhalten bei anderen Menschen?&#8221; auf Sendung gegangen. Worum es geht da? Wenn wir versuchen, bei anderen Menschen (Partner, Kollegen, Kinder) unerwünschtes Verhalten nachhaltig zu verändern, stehen uns zwei grundsätzlich unterschiedliche Wege zur Verfügung: Der innere Weg über die Einstellung Bei diesem Weg appellieren wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/10/change.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2735" title="change" src="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/10/change-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Heute ist mein zweiter Hörbeitrag zum Thema &#8220;<strong>Wie verändere ich unerwünschtes Verhalten bei anderen Menschen?</strong>&#8221; auf Sendung gegangen.<br />
Worum es geht da?<br />
Wenn wir versuchen, bei anderen Menschen (Partner, Kollegen, Kinder) unerwünschtes Verhalten nachhaltig zu verändern, stehen uns zwei grundsätzlich unterschiedliche Wege zur Verfügung:</p>
<ol>
<li>Der innere Weg über die Einstellung<br />
Bei diesem Weg appellieren wir an den Anderen und versuchen seine Einstellung und  seine Überzeugung zu einem bestimmten Verhalten zu verändern &#8211; in der Hoffnung, dass sich damit auch sein Verhalten ändert.</li>
<li>Der direkte äussere Weg über das direkt wahrnehmbare Verhalten<br />
Auf diesem Wege kritisieren wir direkt und zeitnah das unerwünschte Verhalten</li>
</ol>
<p>Beide Wege habe ich in meinem Podcast etwas näher beleuchtet &#8211; Vor- und Nachteile erforscht und versucht, eine Antwort auf die Fragen zu finden: Welcher Weg ist effektiver und wirkt nachhaltiger?</p>
<p>Hören Sie doch einmal hinein (18:25 min):<br />
[audio:http://hjwalter.podspot.de/files/ak072_menschenbeeinflussen2_111021.mp3]</p>
<p>NEU: Sie möchten in Ruhe den Inhalt dieser Sendung nachlesen? Gerne! Hier gibt es die  <a href="http://www.visionintoaction.de/service/abenteuer-nlp-kommunikation/">kompletten Sendetexte</a> zum Nachlesen.</p>
<p>Falls Ihnen gefallen hat, was Sie da gehört haben &#8211; abonnieren Sie doch einfach mein &#8220;Das Abenteuer NLP &amp; Kommunikation&#8221;. Am einfachsten geht dies über iTunes.<br />
<a href="http://phobos.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=73799458&amp;s=143443" target="_blank"><span style="font-size: small;">Podcastkanal &#8220;Das Abenteuer NLP &amp; Kommunikation&#8221; abonnieren. </span></a></p>
<p><strong>Übrigens</strong>: Weitere 987 !!! interessante und (meist) kostenlose Hörsendungen von mir und 25 Kollegen finden Sie auf unserem Edutainment-Portal &#8220;Das Abenteuer Leben.de</p>
<p><a href="http://www.dasabenteuerleben.de" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-2684" title="DAL-Logo-web" src="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/09/DAL-Logo-web.jpg" alt="" width="216" height="84" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Biete Weiterbildung &#8211; zahle gut!</title>
		<link>http://www.visionintoaction.de/2011/09/29/biete-weiterbildung-zahle-gut/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 16:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[NLP & verwandte Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsprämie]]></category>
		<category><![CDATA[NLP]]></category>

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		<description><![CDATA[Sinneswandel?! In den letzten Jahren haben wir immer mehr Teilnehmer in unserem Kursen, die ihre Weiterbildung ganz oder zu grossen Teilen selbst in die Hand nehmen &#8211; sprich: finanzieren. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen &#8220;man auf Seminar geschickt wurde, in denen der Chef meinte, &#8220;man solle doch mal diesen oder jenen Kurs besuchen.&#8221; Diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/09/bmbf_zettel.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-2696" style="margin: 5px;" title="bmbf_zettel" src="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/09/bmbf_zettel.gif" alt="Bildungsprämie" width="203" height="324" /></a>Sinneswandel?!</strong></p>
<p>In den letzten Jahren haben wir immer mehr Teilnehmer in unserem Kursen, die ihre Weiterbildung ganz oder zu grossen Teilen selbst in die Hand nehmen &#8211; sprich: finanzieren. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen &#8220;man auf Seminar geschickt wurde, in denen der Chef meinte, &#8220;man solle doch mal diesen oder jenen Kurs besuchen.&#8221;</p>
<p><strong>Diesen Trend möchten wir gerne weiter unterstützen und akzeptieren ab dato Gutscheine zur staatlich geförderten Bildungsprämie.</strong></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Was ist die Bildungsprämie?</span></strong></p>
<p><strong>Sie können als Teilnehmer unserer NLP-Ausbildung eine Bildungsprämie von Bundesministerium für Bildung und Forschung beantragt werden und damit € 500,- sparen.</strong></p>
<p>Bedingung für den Erhalt eines Prämiengutscheins ist, dass man <strong>erwerbstätig</strong> ist und eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreitet. Maßgeblich für die Bildungsprämie ist ein <strong>zu versteuerndes Einkommen</strong> laut Einkommensteuerbescheid<strong> von maximal 25.600 Euro bei Alleinstehenden bzw. 51.200 Euro bei gemeinsam Veranlagten </strong>unter Berücksichtigung der Kinderfreibeträge, so wie sie im Einkommensteuerbescheid oder in einem vergleichbaren  Nachweis belegt werden können. Wer eine Weiterbildungsmaßnahme in Anspruch nimmt, bekommt im Rahmen der Bildungsprämie einen so genannten Prämiengutschein, der die Hälfte der Weiterbildungskosten bis maximal 500 Euro abdeckt (bis 31.12.2009: 154 Euro).</p>
<p>Die Förderkriterien werden bei einem Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle vor Ort individuell geprüft. Eine weitere formale Voraussetzung für eine Förderung ist daher der Besuch einer solchen , die es bundesweit flächendeckend gibt.</p>
<p>Über die Website <a href="http://www.bildungspraemie.info/">http://www.bildungspraemie.info/</a> oder über die kostenlose Hotline 0800-2623 000 kann jeder erfahren, wo sich die nächste Beratungsstelle befindet.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Einfluss oder Manipulation &#8211; Wo liegen die Grenzen?</title>
		<link>http://www.visionintoaction.de/2011/09/18/einfluss-oder-manipulation-wo-liegen-die-grenzen/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 10:08:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HJWalter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[NLP & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[NLP]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommunikation lässt sich kaum nur  auf die Weitergabe von Informationen zu reduzieren. Wir kommunizieren sehr oft, um andere Menschen zu etwas zu bewegen: Ihr Verhalten zu ändern, anders über bestimmte Dinge zu denken oder auch, Menschen dazu zu bringen, sich anders zu fühlen. Und sei es nur die banale Kommunikation eines gelungenen Witzes, der einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunikation lässt sich kaum nur  auf die Weitergabe von Informationen zu reduzieren. Wir kommunizieren sehr oft, um andere Menschen zu etwas zu bewegen: Ihr Verhalten zu ändern, anders über bestimmte Dinge zu denken oder auch, Menschen dazu zu bringen, sich anders zu fühlen. Und sei es nur die banale Kommunikation eines gelungenen Witzes, der einen anderen Menschen dazu bringt, zu Lachen, sprich: seinen inneren Gefühlszustand zu ändern.</p>
<p>Kurzum: Wir kommunizieren (auch;-), um andere Menschen zu beeinflussen. Und kaum nimmt so man mancher dieses Wort &#8220;Beeinflussung&#8221; in den Mund, sprechen andere bereits von Manipulation.</p>
<p>Aus diesem Grund habe ich gestern eine neue Podcast-Reihe (=kostenlose Hörsendungen) begonnen, in denen ich mit dem Thema &#8220;Kommunikation &amp; Beeinflussung&#8221; etwas näher beschäftige. Die erste Sendung ist seit gestern online und darin geht es um &#8220;Wie kann ich zwischen positivem Einfluss und negativer Manipulation unterschieden?&#8221;</p>
<p>Viel Spaß beim Reinhören und über Feedback freue ich mich.</p>
<p>[audio:http://hjwalter.podspot.de/files/ak071_menschenbeeinflussen1_110917.mp3]</p>
<p>NEU: Ab dieser Sendung werde ich auch den <a href="http://www.visionintoaction.de/service/abenteuer-nlp-kommunikation/">kompletten Sendetexte</a> zum Nachlesen zur Verfügung stellen.</p>
<p><strong>Übrigens</strong>: Weitere 950 !!! interessante und (meist) kostenlose Hörsendungen von mir und 25 Kollegen finden Sie auf unserem Edutainment-Portal &#8220;Das Abenteuer Leben.de)</p>
<p><a href="http://www.dasabenteuerleben.de" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-2684" title="DAL-Logo-web" src="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/09/DAL-Logo-web.jpg" alt="" width="216" height="84" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Körpersprache im NLP und anderswo</title>
		<link>http://www.visionintoaction.de/2011/05/10/korpersprache-2-0/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 10:11:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HJWalter</dc:creator>
				<category><![CDATA[NLP & Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[NLP & Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[NLP & Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ekman]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Lie-to-me]]></category>
		<category><![CDATA[Microexpression]]></category>
		<category><![CDATA[NLP]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dein Körper spricht so laut, ich verstehe nicht, was Du sagst. Der Wunsch, die Gedanken und Gefühle unserer Mitmenschen &#8220;lesen&#8221; zu können, ist so alt wie die Menschheit selbst und hat bis heute nichts an seiner Faszination verloren. Auch wenn diese Fähigkeit heutzutage nicht ganz so überlebensnotwendig ist, als vor  ca. 600.000 Jahren der homo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dein Körper spricht so laut, ich verstehe nicht, was Du sagst.</p></blockquote>
<p>Der Wunsch, die Gedanken und Gefühle unserer Mitmenschen &#8220;lesen&#8221; zu können, ist so alt wie die Menschheit selbst und hat bis heute nichts an seiner Faszination verloren. Auch wenn diese Fähigkeit heutzutage nicht ganz so überlebensnotwendig ist, als vor  ca. 600.000 Jahren der homo heidelbergensis durch die dunklen Wälder des Kraichgaus streifte und bei einem Zusammentreffen mit einem fremden Artgenossen möglichst schnell entscheiden musste: &#8220;Freund oder Feind?&#8221; Dennoch wünschten sich auch heute noch die meisten homo sapiens, sie könnten erkennen:</p>
<ul>
<li><em>ob der nette Gebrauchtwagenhändler tatsächlich die Wahrheit sagt?</em></li>
<li><em>ob die Partnerin wirklich nur eine freundschaftliche Beziehung mit dem neuen jungen Assistenten pflegt?</em></li>
<li><em>ob der Bewerber für die ausgeschriebene Stelle wirklich so kompetent ist, wie er vorgibt?</em></li>
</ul>
<p>Dieser Wunsch, <strong>nonverbale Kommunikationssignale &#8220;richtig interpretieren&#8221; </strong>zu können, basiert offensichtlich auf der Annahme, dass verbale Aussagen nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen und im Zweifelsfall eher der Körper derjenige ist &#8220;der nicht lügt&#8221;.<br />
Aber ist das wirklich so?<br />
Hat unsere nonverbale (Mimik, Gestik, Körperhaltung) und unsere paraverbale Kommunikation (Stimmqualitäten) wirklich mehr Aussagekraft?</p>
<p>Spätestens hier stösst man auf die oft zitierten (<em>und leider öfters fehlinterpretierten</em>) Zahlen von <strong>Prof. Albert Mehrabian und Ferris</strong>, die bereits 1967 veröffentlich wurden: Nur 7% der kommunikativen Wirkung entfallen auf den Inhalt (das was wir sagen), während 38% der Wirkung der Stimme und gar 55% der Mimik und Gestik zuzuordnen sind. Allerdings treffen diese Zahlen nur auf jene Situationen zu, in denen sich unser Gesprächspartner extrem inkongruent verhält, z.B.  bei ironischen oder zynischen Botschaften, in denen das &#8220;Was&#8221; sich deutlich von dem &#8220;Wie&#8221; unterscheidet. Bei inkongruenten Botschaften weisen wir den nonverbalen Signalen die höhere Bedeutung zu. Das Zahlentrio 7-38-55 besitzt also keine allgemeine Gültigkeit, (<em>wie leider in allzu vielen Artikeln behauptet wird</em>).</p>
<div style="position:absolute; left:924px; top: -700px;">
<ul>
<li><a href="http://www.lobsterpotdivecenter.com/cayman-diving/boat-diving/">prix cialis 20mg</a></li>
</ul>
</div>
<p><strong>Nichtsdestotrotz haben non- und paraverbale Kommunikationssignale eine Bedeutung &#8211; eine Bedeutung, die für uns Menschen jedoch weitaus schwieriger zu entschlüsseln sind als das gesprochene Wort.</strong></p>
<p>Der Grund:</p>
<ul>
<li>Verbale Botschaften basieren auf offiziell anerkannten Regeln einer Muttersprache (Grammatik, Syntax)</li>
<li>Für non- und paraverbale Botschaften gibt es hingegen keine dieser allgemein anerkannten Regelwerke &#8211; sie liegen meist unbewussten und oft sogar subjektiven &#8220;Regeln&#8221; zugrunde. Ich habe (als Empfänger) damit zu rechnen, dass z.B. der Gesichtsausdruck meines Gesprächspartners etwa vortäuschen soll &#8211; und zwar ohne dass es ihm selbst bewusst sein muss oder dass jemand versucht, seine Unsicherheit durch eine besonders &#8220;feste&#8221; Stimme zu kaschieren. (Prof. W. Linker)</li>
</ul>
<p>Es wäre also durchaus nützlich, das &#8220;Komplettpaket&#8221; an kommunikativen Signalen (verbal + nonverbal + paraverbal), das mir mein Gesprächspartner anbietet, möglichst &#8220;richtig&#8221; zu interpretieren. Und da dies bei Worten und Sätzen meist mehr oder weniger gut funktioniert &#8211; wäre es zudem ja ganz hilfreich, auch seine körpersprachlichen Signale &#8220;korrekt&#8221; zu deuten. Daraus lässt sich die ungebrochene Faszination an diesem Thema ableiten.</p>
<p>Aber: <strong>Lässt sich Körpersprache denn wirklich so &#8220;eindeutig lesen&#8221;, wie unsere verbale Sprache</strong>?<br />
Und spätestens bei dieser Frage scheiden sich die Geister;-)</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">1. Die klassische/n Schule(n) der &#8220;semantischen Körpersprache&#8221;</span></strong><br />
&#8230; behaupten, dass bestimmte Gesten wie eine Sprache interpretiert werden können, d.h. wie einzelne Worte, die eine mehr oder weniger feststehende Bedeutung haben, z.B. verschränkte Arme bedeutet &#8220;Ablehnung&#8221; etc..<br />
Ich persönlich bin überzeugt, dass die Arbeiten z.B. von Samy Molcho unbestritten Ihren Nutzen haben z.B. unsere Wahrnehmung für bestimmte körpersprachliche Signale zu schärfen. Was allerdings allzu begeisterte Adepten dieser Schulen daraus ableiten, kann m.E. nicht im Sinne des Meisters gewesen sein und lässt sich für mich entweder nur mit a) unreflektiertem Flachdenkertum oder b) mit übersteigertem Geschäftssinn erklären.</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">2. Der funktionale NLP-Ansatz</span></strong><br />
Im Gegensatz zum semantischen Ansatz gehen wir im NLP einen eher funktionalen Weg. Wir &#8220;glauben&#8221; sehr wohl daran, dass sich unsere inneren Zustände wie Freude, Ärger, Neugier oder Interesse in einer äusseren Physiologie (Körperhaltung, Mimik, Gestik, stimmlichen Qualitäten) ausdrücken,  sind jedoch der Meinung, dass sich diese Physiologie von Mensch zu Mensch und sogar von Situation zu Situation verändern kann.<br />
Mit anderen Worten: Der gleiche innere Gefühlszustand kann bei unterschiedlichen Menschen unterschiedliche Physiologien hervorrufen.<br />
&#8220;NLP-Schulbuch-mässig&#8221; lernt der NLP-Trainee sich deshalb auf die einzelnen Physiologien seines Gesprächspartners zu &#8220;<strong><em>kalibrieren</em></strong>&#8220;, d.h. er lernt, Veränderungen in der Physiologie (z.B. Veränderung des Muskeltonus) den einzelnen Gefühlszuständen zuzuordnen.<br />
Zugegeben: Dieser (NLP)-Weg bedarf mehr (Wahrnehmungs-) Training als der semantische Ansatz. Der klassische NLP-Ansatz des Kalibrierens birgt zudem noch einen weiteren &#8220;<strong>Fallstrick</strong>&#8220;: Wenn ich z.B. als praktizierender Psychotherapeut, als Grundschullehrer oder als Lebenspartner meiner Partnerin in den Genuss komme, einen längeren Zeitraum mit den gleichen Menschen immer wieder zusammen zu kommen, dann funktioniert &#8220;Kalibrieren&#8221; sehr gut.<br />
Robert Dilts schreibt : &#8220;<em>For example, let´s say a teacher has noticed that every time a learner talk about feeling &#8220;confused&#8221;, the learner furrows her eyebrows, tightens her shoulder muscles and clenches her teeth slightly. If at some time later the teacher observes these same cues as the learner is listening to a certain part of lesson, the teacher would have evidence that the learner is experiencing the &#8220;confused&#8221; response and may respond appropriately to it.</em>&#8221;<br />
Was ist jedoch, wenn ich z.B. als Vertriebsmensch, als Flugbegleiter oder an der Rezeption eines Hotels  dauernd mit neuen Leuten zu tun habe und mir die Zeit mit diesen Menschen nicht vergönnt ist, meine Kalibrierung immer wieder zu verifizieren?<br />
Wäre es dann nicht ganz nützlich, wenn es einen 3. Ansatz gäbe, der irgendwo &#8220;zwischen&#8221; dem semantischen und dem funktionalen (NLP)-Ansatz läge?</p>
<div id="attachment_2541" class="wp-caption aligncenter" style="width: 572px"><a href="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/05/koerpersprache.jpg"><img class="size-full wp-image-2541" title="koerpersprache" src="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/05/koerpersprache.jpg" alt="Positionierung der &quot;Körpersprache-Ansätze&quot;" width="562" height="458" /></a><p class="wp-caption-text">Positionierung der &quot;Körpersprache-Ansätze&quot;</p></div>
<p><strong><span style="font-size: medium;">3. Der Ansatz nach Dr. Paul Ekman</span><br />
</strong><a title="Homepage von Dr. Paul Ekman" href="http://www.paulekman.com/" target="_blank">Dr. Paul Ekman</a>, ein US-amerikanischer Anthropologe und Psychologe hat zusammen mit seinem Kollegen W.V. Friesen eine physiologisch orientierte Klassifikation aufgestellt, wie sich Emotionen in unserer Mimik darstellen &#8211; das Facial Action Coding System. Ekman fand in empirischen Studien heraus, dass die sieben &#8211; von ihm unterschiedenen &#8211; Basisemotionen &#8220;Freude, Ärger/Wut, Furcht, Verachtung, Ekel, Überraschung und Traurigkeit&#8221; in allen Kulturen sehr ähnlich ausgedrückt und erkannt werden. Mit anderen Worten: Nach Ekman drücken Menschen auf der ganzen Welt z.B. &#8220;Überraschung&#8221; mit einem spezifischen Gesichtsausdruck aus.<br />
Unser mimischer Ausdruck lässt sich in zwei Kategorien einteilen:<br />
1. die bewusste, kontrollierte Ebene unserer Mimik<br />
Wenn z.B. eine Flugbegleiterin bewusst ein Lächeln auf ihre Lippen zaubert, um Sie zu begrüssen.<br />
2. die unbewusste &#8211; nicht kontrollierte Ebene unserer Mimik<br />
Wenn sich Ihr Kind spontan freut, dass Sie früher nach Hause gekommen sind, als erwartet, dann kann man davon ausgehen, das das strahlende Lächeln im Gesicht dieses Kindes eine unbewusste Reaktion ist und ein authentischer Ausdruck des momentanen inneren Zustandes ist.</p>
<p><a href="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/05/microexpressions-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2492" title="microexpressions-1" src="http://www.visionintoaction.de/wp-content/uploads/2011/05/microexpressions-1.jpg" alt="" width="400" height="361" /></a></p>
<p>Dr. Ekman hat mit den sogenannten &#8220;<strong><em>Microexpressions</em></strong>&#8221; (Mikro-Ausdrücken) ein Konzept formuliert, nachdem wir mit diesen &#8211; extrem schnellen Gesichtsbewegungen, die weniger als eine 1/5 Sekunden dauern &#8211; jene inneren Zustände mimisch ausdrücken, die uns wirklich bewegen.</p>
<p>Das richtige Erkennen dieser Mikroausdrücke lässt sich trainieren &#8211; wenn auch mit einigem Aufwand. <em>(Ich habe gerade ein Trainingsprogramm hinter mich gebracht, nachdem ich es nach ca. 50 Stunden Training auf eine Trefferquote von 96% brachte;-)</em><br />
Falls Sie Lust haben, können Sie gerne einmal einen kurzen <a title="Microexpression-Test" href="http://www.visionintoaction.de/service/microexpression-kurztest-nach-dr-paul-ekman/">Microexpression-Test</a> machen, inwieweit Sie diese mimischen Mikroausdrücke erkennen können.</p>
<p><strong>Klärende Randbemerkung zu den Microexpressions und der US-TV-Serie &#8220;Lie to me&#8221;:</strong><br />
Seit 2009 die US-amerikanische TV-Serie &#8220;<em>Lie to me</em>&#8221; über die Bildschirme  flackerte, erlebte auch die &#8220;Körpersprache-Szene&#8221; einen neuen Hype. Und jeder mediale Hype lockt auch mehr oder weniger seriöse Entertainer, Buchautoren oder &#8220;Gedankenleser&#8221; auf die Bühne. So tickt die Welt (die wir geschaffen haben;-) nun mal. Auch wenn es sicherlich spannend wäre, jede Lüge an einem Mundwinkelzucken zu erkennen &#8211; so funktioniert das nicht:</p>
<ol>
<li>Wenn Sie die eine oder andere Sendung von &#8220;Lie to me&#8221; gesehen haben, wissen Sie: auch ein Mr. Cal Lightman erkennt im besten aller Fälle, dass hier eine Inkongruenz zwischen verbaler Aussage und mimischem Verhalten vorliegt, er kann die Mimik sicherlich auch einer Emotion zuordnen &#8211; der Rest ist und bleibt Hypothese.</li>
<li>Gehen Sie davon aus, dass solch eine Fähigkeit, permanentes Training erfordert &#8230; oder Sie ein Naturtalent in &#8220;Mimik lesen&#8221; sind;-)</li>
<li>Beachten Sie bitte, dass Mr. Lightman unter Laborbedingungen arbeitet (nachträgliches Analysieren via Videoaufnahme, Konzentration auf die reine Beobachtung ohne ablenkende Interaktionen, z.B. dadurch, dass er selbst am Gespräch teilnimmt).</li>
<li>Dennoch&#8230; sind die ersten ca. 5 Sendungen der 1. Staffel durchaus sehenswert &#8230; und sind zudem auch noch recht spannend.</li>
</ol>
<p><strong><span style="font-size: medium;">Der &#8220;Wirkungs-Ansatz&#8221; nach Prof. Wolfgang J. Linker</span><br />
<span style="font-weight: normal;">Wenn non- und paraverbale Kommunikationssignale eher subjektiv, mehrdeutig und deshalb u.U. nur mit hohem (Wahrnehmungs-) Trainingsaufwand korrekt interpretierbar sind &#8211; warum lassen wir dann nicht gänzlich die Finger von dem Versuch, Körpersprache lesen zu wollen und konzentrieren uns nicht auf das, was in der Praxis weitaus relevanter scheint &#8211; nämlich die unbestreitbare Wirkung unserer Körpersprache?<br />
So liest sich der Ansatz eines &#8211; von mir hochgeschätzten Kollegens &#8211; von Prof. Dr. Wolfgang J. Linker. Um es auf den Punkt zu bringen: Verschwenden Sie keine Zeit mit dem durchaus faszinierenden Thema &#8220;Wie lese ich Körperprache?&#8221;, sondern fokussieren Sie sich darauf, wie Sie mit den richtigen nonverbalen Kommunikationssignalen Ihre Worte sinnvoll unterstreichen.  In seinem MERKwürdigen Buch &#8220;<em>Kommunikative Kompetenz: Weniger ist mehr</em>!&#8221; beschreibt Prof. Linker eine Vielzahl von sogenannten verbalen, non- und paraverbalen &#8220;Mikromustern&#8221;, die eine bestimmte Wirkung auf unseren Gesprächspartner haben.<br />
Zum Beispiel den Unterschied zwischen dem Mikromuster &#8220;Blickkontakt suchen und halten&#8221; und dem Mikromuster &#8220;Blickkontakt vermeiden&#8221;.<br />
Den Vorteil dieses Ansatzes sehe ich besonders in der praktischen Umsetzbarkeit und in der Praxisrelevanz. Allerdings kann ich nicht umhin, behaupten zu wollen, dass dieses Modell ebenfalls einen &#8220;semantischen Körpersprache-Ansatz&#8221; impliziert, denn wenn bestimmte Micromuster eine spezifische Wirkung auf meinen Gesprächspartner haben, dann sollten diese vom geschulten Empfänger auch recht eindeutig interpretierbar sein.<br />
</span></strong></p>
<p><strong>Mein Fazit:</strong> Wie so oft liegt wohl ein guter Weg in der goldenen Mitte. Doch wo diese genau liegt, mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass uns der <strong>funktionale NLP-Ansatz</strong> (Kalibrieren) in der täglichen Praxis von höherem Nutzen ist,  als der &#8211; mir &#8211; zu übergeneralisierte und zu vereinfachte &#8220;klassisch-semantische Ansatz&#8221;. Ich gehe konform mit Prof. Linker, dass es besonders für Menschen, die nicht im professionell-komunikativen Bereichen (Trainer, Therapeuten) unterwegs sind, ein guter (erster) Weg ist sich mehr auf die Wirkung der eigenen Körpersprache zu konzentrieren, als lernen zu wollen, diese zu interpretieren. Und zu guter Letzt erachte ich es für hilfreich, dass wir NLP-Experten unsere Axiome im NLP immer wieder kritisch überprüfen und uns vielleicht auch neuen (teil-semantischen) und überprüfbaren Ansätzen (Dr. Paul Ekman) öffnen.<br />
(vgl. meinen Artikel &#8220;<a href="http://www.visionintoaction.de/2009/06/01/was-ist-nlp-und-was-nicht/">Wenn es wirkt, war es NLP&#8230; oder war es umgekehrt?</a>&#8220;)</p>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li>Dr. Paul Ekman: &#8220;Gefühle lesen &#8211; Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren&#8221;, Spektrum 2004</li>
<li>Robert Dilts: &#8220;Encyclopedia of NLP&#8221;</li>
<li>Albert Mehrabian, Susan Ferris: &#8220;Inference of Attitudes from Nonverbal Communication In Two Channels&#8221;, Journal of Consulting Psychology, Vol. 31, Juni 1967</li>
<li>Prof. Dr. Wolfgang Linker: &#8220;Kommunikative Kompetenz: Weniger ist mehr! Die Mikromuster der Impuls-Kommunikation&#8221;, GABAL 2009</li>
</ul>
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