Nov 23

Dilts-EbenenViele Menschen, die sich zu Beginn mit NLP beschäftigen, haben den Eindruck, dass sich NLP in erster Linie auf kommunikative Techniken und Formate reduziert. Erst später wird dann klar, dass NLP darüberhinaus eine ganze Reihe recht MERKwürdiger und differenzierter Denkansätze beinhaltet, wie z.B. die Arbeit an und mit Meta-Programmen, Glaubenssätzen (beliefs) und … auch Werten.

Nicht von ungefähr investieren wir gerade auf die letzten beiden Themen (Beliefs und Werte)  – insbesondere in der  NLP-Master-Ausbildung – mehr als ein Drittel der ganzen Ausbildung und beschäftigen uns mit fragen wie…

  • Was sind (meine) Werte?
  • Welche Typen von Werten gibt es (Kernwerte, Aversionswerte, Erfüllungswerte etc.)?
  • Was sind meine höchsten Werte und wie finde ich diese?
  • Wie kann ich Wertekonflikte lösen?
  • Wie kann ich meine Werte an mein Leben anpassen .. oder doch besser umgekehrt?
  • Woher weiss ich, was mir wirklich wichtig ist?

Das – für mich – Besondere an der NLP-Werte-Arbeit ist, dass NLP per se zunächst einmal “wert-los”, oder vielleicht besser “werte-frei” ist.
D.h. NLP vertritt – im Gegensatz zu vielen aktuellen sog. “Werte-Diskussionen”- kein spezifisches und wünschenswertes “Werte-Set” á la “Eine Führungskraft muss/sollte den Wert X haben.” (… was nicht heisst, das z.B. ich, Hans-Jürgen Walter als NLP-Trainer sehr wohl ein bestimmtes Werteset vertrete).
Vielmehr stellt uns NLP Modelle und Methoden zur Verfügung, um Werte zu analyieren, zu hinterfragen und gegebenenfalls zu verändern. Auch beim Thema “Werte” bleibt NLP seinem Grundsatz also treu: “Wir arbeiten an der Struktur und am Prozess – nicht am Inhalt!

Ein kleines Beispiel:

In der Arbeit mit einem Coachee stellt sich heraus, dass sich bei ihm zwei Werte nämlich a) persönliche Freiheit und b) Sicherheit auf der gleichen “Wichtigkeits-Stufe” befinden. Auch nach längerem Hinterfragen der Erfüllungskriterien kommen wir immer wieder zu dem Ergebnis: Beide Werte sind in einem bestimmten Lebenskontext absolut gleich wichtig. Nun braucht es nicht viel Fantasie, um sich die innere Zerrissenheit meines Coachees vorzustellen:
Wenn ich A tue, habe ich das Gefühl, meinem Wert “Freiheit” näher zu kommen, spüre jedoch gleichzeitig, dass ich meinem – mir ebenso wichtigen – Wert “Sicherheit” gefährde.
Um eine längere Geschichte kurz zu machen… das Problem (.. und damit auch die Lösung) bestand darin, dass sich mein Coachee zu beiden Werten ein Set von Erfüllungskriterien konstruiert hat, die sich schlichtweg gegenseitig ausschliessen. Als ihm bewusst wurde, dass diese Erfüllungskriterien keine Wahrheit, sondern eine Konstruktion waren, konnte wir neue – für ihn lebenswertere Kriterien finden und nun … kann er beide Werte leben.

Jeder Mensch, jede Organisation hat “innere Landkarten” darüber, wie die Welt ist. Menschen und Organisationen agieren nicht immer konform zu der Wirklichkeit z.B. den Fakten die vorliegen, jedoch immer kompatibel zu dem eigenen Landkarten. NLP ist die Kunst und die Wissenschaft von der Veränderung innerer Landkarten.

Meine Empfehlung: Machen Sie mindestens 1x im Jahr eine Werte-Inventur (”Was ist mir wirklich wichtig im Kontext Beruf, Familie etc.?”), versuchen Sie die gefundenen Werte in eine Hierarchie zu bringen (” Was ist mir im Zweifelsfall wichtiger – Wert A oder B?”), hinterfragen Sie die Erfüllungskriterien Ihrer 10 höchsten Werte (”Woran mache ich konkret fest, dass dieser Wert erfüllt bzw. nicht erfüllt ist?”)… und – falls Sie mögen- besprechen Sie Ihre Werte mit Menschen, die Sie mögen.
Und falls Sie dies lieber mit einem neutralen und professionellen Coach tun möchten – ich stehe Ihnen gerne für ein Werte-Coaching zur Verfügung.

Ihr Hans-Jürgen Walter

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Nov 22

Nachdem ich in den letzten Wochen das Vergnügen hatte, bei unzähligen Meetings, Treffen und Besprechungen in grossen und kleinen Unternehmen dabei sein zu dürfen, kristallisierte sich langsam ein interessantes Muster heraus – ein Muster, warum diese Zusammenkünfte weitaus …

  • länger dauern, als sie dauern müssten.
  • weniger Ergebnisse zu Tage bringen, als man sich wünschte.
  • mehr frustrierte Mitarbeiter und Chefs hinterlassen, als diese (bis auf Ausnahmen) zuzugeben wagten.

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Nov 18

Chart1Puhhh, manchmal beneide ich jene Kollegen, die “nur” firmeninterne Seminare geben: Akquise – Konzeption – Abschluss – Vorbereitung und Durchführung des Seminars… fertig!
Im Gegensatz dazu meine ich ja seit fast 20 Jahren, nicht nur Firmen-Workshops , sondern auch eine ganze Reihe von offenen Seminaren und Ausbildungen anbieten zu “müssen”, auch wenn dies für uns eine ganze Menge mehr Detailplanung (Termine festlegen, Hotels buchen etc.) erfordert.
Aber was heisst denn da “müssen“? Ich will das ja so ;-)
Denn diese beiden ganz unterschiedlichen Trainings-Typen befruchten sich derart gegenseitig und bieten mir so unterschiedliche Lernerfahrungen, dass ich auch in Zukunft keinesfalls darauf verzichten möchte.

In diesem Sinne freue ich mich, Ihnen heute unsere offenen Termine für das nächste Jahr präsentieren zu können.
(… und noch vielmehr, all diese Workshops und Ausbildungen leiten zu dürfen ;-)

Hier die Termine unserer offenen Workshops und Ausbildungen 2010:
(alle Termine finden Sie auch chronologisch in unserem Seminarkalender oder hier als ics-Datei.)

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Nov 18

Eines der spannendsten Konzepte im NLP sind beliefs – zu deutsch “Glaubenssätze”.
Beliefs sind subjektive Überzeugungen, persönliche Wahrheiten, die sich jedoch einer objektiven Überprüfung entziehen – was sie allerdings für den “belief-Inhaber” nicht unwahrer macht.

Glaubenssätze sind Lebensregeln, die Menschen für wahr halten. Sie sind Interpretationen und Verallgemeinerungen aus früheren Erfahrungen sowie individuellen Theorien, warum etwas so und nicht anders ist. … Glaubenssätze beeinflussen, was wir denken und wahrnehmen, bzw. was wir uns erlauben zu denken und wahrzunehmen und was wir für möglich halten. Von R.A. Wilson stammt das Konzept der zwei Instanzen im menschlichen Bewusstsein, dem Denker und dem Beweiser: “Was der Denker denkt, beweist der Beweisführer.”
Quelle: NLPedia

Im Rahmen der letzten NLP-Ausbildung haben wir ein Projekt gestartet, das eine Menge Früchte getragen hat, u.a. folgende Sammlung an Glaubenssätzen:
(Sollten Sie aus irgendeinem Grund folgende Darstellung (Flash-Animation) nicht einsehen können, gibt es hier noch eine alternative Darstellungsform.)

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Jun 21

PenCast Nr. 2: NLP - der menschliche Modellierungsprozess

Zunächst einmal vielen Dank für das nette Feedback auf meinen ersten PenCast. Das hat mich doch sofort motiviert – trotz Erkältung ;-) – heute einen zweiten PenCast zu produzieren.

Heute geht es um eine Zeichnung, die meine NLP-Ausbildungsteilnehmer immer wieder zu Gesicht bekommen. Schon im allerersten NLP-Practitioner-Block erläutere ich sie, denn sie legt für mich die Grundlage für viele Techniken und Modelle im NLP – der menschliche Modellierungsprozess oder “Wie kreieren Menschen ihre subjektive Wirklichkeit?

Mit diesem Modell lässt relativ einfach erklären…

  • auf welcher Grundlage NLP beruht (…wie ich es verstehe)
  • warum NLP sich als Kunst von der Veränderung innerer Landkarten versteht
  • warum es nicht darum gehen kann, Recht zu haben, sondern darum “mentale Landkarten” abzugleichen
  • was man im NLP unter “Kalibrieren” versteht.
  • welche Zusammenhänge zwischen unserem Denken, unserem Fühlen, unseren Verhalten, unserer Physiologie und der “Realität”

(Ein PenCast ist eine Art “VideoPräsentation”, bei der Sie mir über die Schulter schauen können, während ich Ihnen das Modell auf einem einzigen Blatt Papier erläutere. Sollten Sie mehr über Pencasts wissen wollen – rufen Sie mich an (+49-170-2009759) oder schreiben Sie mir eine Mail.
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