“Wenn es uns gelänge, für jede Aufgabe den bestgeeigneten Mann zu finden, wären wir der mächtigste Staat Europas.”
So brachte Friedrich der Große einmal ein Problem auf den Punkt, das sich heute in vielen Unternehmen stellt. – die richtige Mitarbeiterauswahl.
Gerade hier werden immer noch massive Fehler gemacht, an denen Unternehmen noch Monate zu leiden haben. Haben Sie sich schon einmal ausgerechnet, was ein neu eingestellter Mitarbeiter kostet, wenn dieser kurz nach der Einlernphase das Unternehmen wieder verläßt?
Hier einige Kardinalfehler, die ich immer wieder in Unternehmen beobachte:
Vielleicht liegt es ja daran, dass momentan attraktive Zukunftsperspektiven eher Mangelware sind… dass mir die Werbekampagne der überaus erfolgreichen Hornbach-Gruppe so gut gefällt?
Sie wirbt derzeit nicht nur miz witzigen TV-Spots, sondern auch mit einer ganzen Reihe grossformatigen Plakaten, die eine wunderbare Zäsur zu der üblichen “Only Bad news are good News” Einstellung darstellt.
[youtube fQw6lh-X1us]
Na – vielleicht hinterlässt diese Kampagne ja mehr, als nur Lust auf einen neuen Umbau?
“Wenn du es dir vorstellen kannst – dann kannst du es auch machen!”
Übrigens: Otmar Hornbach, der Urenkel des Firmengründers, kam 1968 auf die ver-rückte Idee eine Gärtnerei mit einem Baustoffhandel zu kombinieren – klar hätte man auch darauf kommen können, oder?
¬†Welche ver-rückten positiven Zukunftsperspektiven können Sie sich vorstellen?
Schreiben Sie mir doch mal… oder “posten Sie Ihre Ideen hier als “Kommentar”.
Viel schneller geht es nicht mehr – in 3:37 min zählt Prof. Kruse die acht wichtigsten Regeln auf, mit denen man effektiv für den totalen Stillstand im Unternehmen sorgt.:
Sorgen Sie dafür, dass Ihre FK alles im Griff haben und sich völlig aus allem heraushalten!
Sorgen Sie für ausreichend Gerüchte!
Sorgen Sie permanent für Überforderung!
Machen Sie “Krabbenkörbe“!
Finden Sie heraus, wer wirklich schuld ist!
Lassen Sie einmal aufgestellte Regeln in Ruhe!
Sorgen Sie für schnelles Abnicken alles Beschlüsse!
Sorgen Sie für maximale Beschlußdynamik bei minimaler Umsetzungsdynamik!
Nun ist es fast 4 Jahre her, seitdem ich das Podcast-Edutainment-Portal “www.dasabenteuerleben.de” aus der Taufe gehoben habe… und immer wieder einmal überkommt mich die Lust, mich auch mal mit einem Videocast zu versuchen.
Bisher konnte ich diesen “Euphorie-Anflügen” ganz gut widerstehen, einerseits aus Zeitgründen (… puhhh, Video ist doch weitaus mehr als nur eine Dimension mehr) andererseits aber auch aus ganz rationalen Gründen: “Ist es denn wirklich ein Benefit, wenn man sieht, was man hört?”
Nach all denn “wenn- und-abers” habe ich mich jetzt doch mal vor die Kamera gesetzt und losgeplaudert – in erster Linie um hinterher selbst einmal kritisch zu bewerten, ob solch ein “Talking Head” wirklich Sinn ergibt und ob ich nun auch noch all die vielen mehr oder weniger sinnigen “You-Tube”-Produktionen durch mein Erscheinen beglücken soll.
Hier mein erster Pilotvideo, zum Thema “Das Werte-Quadrat”:
Ich bin gespannt auf Ihr Feedback.
Um ehrlich zu sein… ich bin nach wie vor recht ambivalent:
Einerseits könnte ich mir schon das eine oder andere Thema vorstellen, dass in einem Video besser aufgehoben wäre, als in einer puren Audio-Sendung, gerade wenn es Aspekte enthält, die man intuitiv schnell mal auf einem Bierdeckel visualisieren würde … auch stellt das neue Medium natütlich eine tolle neue Herausforderung dar (… die Stunden, die ich für en Video unten vor der Kamera verbracht habe, erinnerten mich lebhaft an meine ersten Gehversuche vor dem “offenen Mikrophon vor 4 Jahren)
Andererseits: Das Internet ist voll von mehr oder weniger sinnhaften Versuchen geneigter Trainerkollegen, die entweder mal schnell (und meist recht unstrukturiert) vor der eingebauten Laptopkamera losplaudern oder einfach einige Seminar-Life-Mitschnitte ins Netz geladen habe.
Wie sehen Sie das?
Was halten Sie von solchen “Trainings-Videos”?
Welche (Seminar)-Themen würden sich Ihrer Ansicht nach anbieten als Video¬† aufzubereiten – welche nicht?
Welche Aspekte müsste solch ein “Lern, Trainings-etc.-Video-Kanal” erfüllen, dass Sie bereit wären, ihn regelmässig anzuschauen?
Dass es psychohygienisch nicht ratsam ist, allen ?Ñrger in sich hineinzufressen, weiss jedes Kind, doch nun haben Wissenschaftler von der University of Anglia in Norwich nachgewiesen: Fluchen und Schimpfen – sofern dies nicht verletztend gebraucht wird – fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mannschaft. Prof. Yehuda Baruch erklärt: ” … denn dann könne der entsprechende Kollege eher er selbst sein, was zu einem offeneren und ehrlicheren Miteinander beitragen kann. Ganz abgesehen davon, dass Fluchen und Schimpfen dabei helfen, aufgestauten Stress abzubauen.
Prof. Baruch und seine Kollegen empfehlen deshalb eine eher tolerantere Führungskultur, die auch Raum lässt für die derbere Seite im Wesen vieler Mitarbeiter. Dies bedeute aber nicht, dass Schimpfwörter nun hemmungslos gebraucht werden sollten. Absolutes “No-Go” sei nach wie vor: Persönliche Beleidigungen oder Kraftausdrücke in Anwesenheit von Kunden und Führungskräften.