Das sollten Sie NICHT mit Powerpoint tun

Der amerikanische Comedian Don McMillan zeigt hier auf geniale Weise, was man mit einer Powerpoint-Präsentation NICHT machen sollte;-):

  1. Bringe Dein komplettes Redemanuskript auf Folie und lies es möglichst wortwörtlich ab!
  2. Ergötze Dich in Aufzählungen – dafür hat Microsoft ja schließlich die “Bullet-Points” geschaffen!
  3. Nutze all die herrlichen Hintergrund- und Schriftfarben – möglichst so, dass Sie keiner lesen kann.
  4. Versuche möglichst all deine Fakten auf eine Folie zu bekommen – das spart Platz und schont den Daumen (auf der Fernbedienung)!
  5. Spiele kreativ mit den Schriften, Menschen wollen Abwechslung.

Viel Spaß dabei .. und vielleicht die eine oder andere Erkenntnis?!;-)

Apropos: Im Juni gibt es den nächsten Workshop “PräsentationsKompetenz” – 100% Powerpoint-frei! (1)
und zum Jubiläums-Preis von nur ‚Ǩ 490.- ;-))

(1) Nein, ich habe überhaupt nichts gegen Powerpoint-Präsentationen, wenn sie “gehirn-freundlich” gemacht sind.

KNOWtorials – Schau dich schlau! – Vol. 2 Die Lernleiter

Hier nun mein zweiter Video aus der Reihe “KNOWtorials – Schau Dich schlau!”.

Heute geht es um ein recht grundsätzliches Lernmodell “Die Lernleiter”, mit der man – so man will – eine Menge Dinge erklären kann:

  • Warum habe ich in meinem Leben sovieles begonnen und so wenig zu Ende gebracht?
  • Wann ist das Lernen eines Themas eigentlich zu Ende?
  • Warum stecke ich momentan in meinem Lernprozess fest und komme nicht so recht weiter?
  • u.v.m.

Auch dieses Mal freue ich mich wieder über ein reiches Feedback.

Ach und was ich gelernt habe ist: “Versuche nicht, Videos über 10 min bei Youtube hochzuladen!”;-)

Positive Zukunftsperspektiven oder "Du kannst es dir vorstellen? … dann kannst du es auch machen!"

Vielleicht liegt es ja daran, dass momentan attraktive Zukunftsperspektiven eher Mangelware sind… dass mir die Werbekampagne der überaus erfolgreichen Hornbach-Gruppe so gut gefällt?

Sie wirbt derzeit nicht nur miz witzigen TV-Spots, sondern auch mit einer ganzen Reihe grossformatigen Plakaten, die eine wunderbare Zäsur zu der üblichen “Only Bad news are good News” Einstellung darstellt.

Na – vielleicht hinterlässt diese Kampagne ja mehr, als nur Lust auf einen neuen Umbau? 😉

“Wenn du es dir vorstellen kannst – dann kannst du es auch machen!”

Übrigens: Otmar Hornbach, der Urenkel des Firmengründers, kam 1968 auf die ver-rückte Idee eine Gärtnerei mit einem Baustoffhandel zu kombinieren – klar hätte man auch darauf kommen können, oder?

¬†Welche ver-rückten positiven Zukunftsperspektiven können Sie sich vorstellen?

Schreiben Sie mir doch mal… oder “posten Sie Ihre Ideen hier als “Kommentar”.

Prof. Kruse: 8 Regeln für den totalen Stillstand im Unternehmen

Viel schneller geht es nicht mehr – in 3:37 min zählt Prof. Kruse die acht wichtigsten Regeln auf, mit denen man effektiv für den totalen Stillstand im Unternehmen sorgt.:

  1. Sorgen Sie dafür, dass Ihre FK alles im Griff haben und sich völlig aus allem heraushalten!
  2. Sorgen Sie für ausreichend Gerüchte!
  3. Sorgen Sie permanent für Überforderung!
  4. Machen Sie “Krabbenkörbe“!
  5. Finden Sie heraus, wer wirklich schuld ist!
  6. Lassen Sie einmal aufgestellte Regeln in Ruhe!
  7. Sorgen Sie für schnelles Abnicken alles Beschlüsse!
  8. Sorgen Sie für maximale Beschlußdynamik bei minimaler Umsetzungsdynamik!

Noch Fragen ? 😉

KNOWtorials – Schau dich schlau! – Ein Pilotvideo

Nun ist es fast 4 Jahre her, seitdem ich das Podcast-Edutainment-Portal “www.dasabenteuerleben.de” aus der Taufe gehoben habe… und immer wieder einmal überkommt mich die Lust, mich auch mal mit einem Videocast zu versuchen.

Bisher konnte ich diesen “Euphorie-Anflügen” ganz gut widerstehen, einerseits aus Zeitgründen (… puhhh, Video ist doch weitaus mehr als nur eine Dimension mehr) andererseits aber auch aus ganz rationalen Gründen: “Ist es denn wirklich ein Benefit, wenn man sieht, was man hört?”

Nach all denn “wenn- und-abers” habe ich mich jetzt doch mal vor die Kamera gesetzt und losgeplaudert – in erster Linie um hinterher selbst einmal kritisch zu bewerten, ob solch ein “Talking Head” wirklich Sinn ergibt und ob ich nun auch noch all die vielen mehr oder weniger sinnigen “You-Tube”-Produktionen durch mein Erscheinen beglücken soll.

Hier mein erster Pilotvideo, zum Thema “Das Werte-Quadrat”:

Ich bin gespannt auf Ihr Feedback.

Um ehrlich zu sein… ich bin nach wie vor recht ambivalent:

Einerseits könnte ich mir schon das eine oder andere Thema vorstellen, dass in einem Video besser aufgehoben wäre, als in einer puren Audio-Sendung, gerade wenn es Aspekte enthält, die man intuitiv schnell mal auf einem Bierdeckel visualisieren würde … auch stellt das neue Medium natütlich eine tolle neue Herausforderung dar (… die Stunden, die ich für en Video unten vor der Kamera verbracht habe, erinnerten mich lebhaft an meine ersten Gehversuche vor dem “offenen Mikrophon vor 4 Jahren)

Andererseits: Das Internet ist voll von mehr oder weniger sinnhaften Versuchen geneigter Trainerkollegen, die entweder mal schnell (und meist recht unstrukturiert) vor der eingebauten Laptopkamera losplaudern oder einfach einige Seminar-Life-Mitschnitte ins Netz geladen habe.

Wie sehen Sie das?

  • Was halten Sie von solchen “Trainings-Videos”?
  • Welche (Seminar)-Themen würden sich Ihrer Ansicht nach anbieten als Video¬† aufzubereiten – welche nicht?
  • Welche Aspekte müsste solch ein “Lern, Trainings-etc.-Video-Kanal” erfüllen, dass Sie bereit wären, ihn regelmässig anzuschauen?

Persönliches Wissensmanagement Teil 2

In den letzten Tagen habe ich mich durch einige Bücher und unzählige WebSeiten zu diesem Thema “gequält” und bin momentan in dem Stadium zu denken: “Ich weiß, dass ich nichts weiß – und das weiß ich auch nicht sicher!

Na aber mal der Reihe nach:

Eigentlich hoffte ich, irgendwo ein mehr oder weniger schlüssiges System zu finden, wie ich als “WissensArbeiter” all die wunderbaren”Knowledge-Nuggets” noch besser als bisher in den Griff bekomme. Ich dachte: “Na ja, “WissensManagement” als Disziplin ist ja so neu nicht mehr und da muss es wohl doch mittlerweile auch etwas eher für den individiuellen Gebrauch geben. … dachte ich.;-)

Hier mal mein Status Quo:

  1. “Wissensmanagement” ist zu 98% im organisatorischen Kontext zu Hause, wenn es darum geht, wie Unternehmen das implizite Wissen ihrer Mitarbeiter a) explizit machen können und b) es – auch nach Ausscheiden eines Mitarbeiters – im Unternehmen halten können.
    Leider sind diese Ansätze schwer oder gar nicht auf die persönliche Wissensarbeit von “Solo-Playern” wie mir zu übertragen.
  2. Bereits bei den Definitionen z.B. “Der Unterschied zwischen Daten, Informationen und Wissen” sind sich auch die Koryphäen dieses Fachgebietes alles andere als einig – was die Sache nicht einfacher macht.
  3. Das was ich bisher über “Wissensmanagement” in Erfahrung gebracht habe ist extrem Theorie-lastig und¬† beschäftigt sich mit so netten Dingen wie “Strukturgenese“. Nicht dass ich keine interessanten Theorien mögen würde – dennoch steht mir momentan eher der Sinn nach pragmatischen Modellen und Ansätzen, wie ich Informationen schnell finde, aufnehmen kann, sauber strukturiere, um sie dann als Artikel, Workshop oder ähnliches weiter zu bearbeiten.
  4. Mir scheint momentan, dass es auf diesem Gebiet zweierlei Ansätze gibt, die sich gegenseitig auch nicht ganz “grün” sind.
    a) eher die technisch angehauchten Tool- und Methoden-orientieren Ansätze, die eine Vielzahl von eher prozeduralen Techniken und Methoden gesammelt haben – nach dem Motto: “Bei Problem X ziehen Sie bitte Tool 23 aus der Schublade.”
    Hier findet man z.B. alle möglichen Mapping-Stile (Mind-Mapping, Concept-Mapping, Information-Mapping etc.) oder Diagramm-orientierte Techniken wie z.B. das “Story Template”
    b) die eher “soften” (= nicht despektierlich gemeint) und informell-sozial-orientieren Ansätze, die mehr in die Richtung von “Dialog-Runden, World- oder Knowledge-Caf?©s” gehen.

Was persönliches Wissensmanagement ist und wie man es praktikabel umsetzt?
… diese Frage gehört wohl eher in die Kategorie der “untentscheidbaren Fragen” (nach Heinz von Foerster) .. und kann demnach nicht “draußen in der Welt” gefunden , sondern kann und darf von jedem selbst entschieden werden.

So werde ich mich wohl “auf die Socken machen” und mir selbst ein Modell über “Persönliches Wissensmanagement” basteln…

… aber vielleicht zählen SIE sich ja auch zu der Kategorie “Wissensarbeiter” und haben Lust daran, sich mit mir auszutauschen?

… denn allein mit dem Zettelkasten von Niklas Luhmann werde ich das Problem nicht ganz lösen können:

“Wir ersaufen in Informationen und hungern nach Wissen.”

Wie präsentiere ich "langweilige" Daten?

Hans RoslingEs gibt keine trockenen Themen – nur trockene Redner!” – ganz im Sinne dieses Bonmots stiess ich gestern auf eine Präsentation von Hans Rosling, der unter anderem Mitgründer von “?Ñrzte ohne Grenzen” war.

Eindrucksvoll zeigt er in seinem Vortrag (s. Video unten), wie man “pure” Statistik-Daten so aufbereiten kann, dass sie Menschen wirklich bewegen. Der Clou: Hans Rosling stellt die dazu von ihm entwickelte Präsentationssoftware namens “Gapminder” zusammen mit Google kostenlos für jedermann zur Verfügung.

Sollten Sie also hin und wieder einmal trockene Zahlen MERK-würdig aufbereiten müssen, dann schauen Sie sihc doch mal den “Gapminder” an.

Schon gewusst?

Gestern habe ich ein paar Zeilen über mein “Persönliches Wissensmanagement” geschrieben und dabei bin ich bei Youtube auf die Reihe “Did you know?” gestossen – und dazu gibt es auch eine deutsche Synchronisation.

Was mich interessieren würde, welchen Eindruck diese Fakten (von lat. “facere = “machen”) auf uns machen?

Mein erste Assoziation dazu war die Abwandlung  eines alten chinesischen Fluches:

“Mögest du in spannenden Zeiten leben!”

Und wie geht es Ihnen, wenn Sie so etwas sehen?

Echochrome – Vorsicht Suchtpotenzial!

M.C. Escher WasserfallObwohl auch der homo ludens ins mir eine gewisse Technik-Affinität gewiss nicht abstreiten kann – Computer-Spiele ware eigentlich noch nie meine Leidenschaft.
O.K. damals vor 30 Jahren hatte mich das erste Spiel am Bildschirm, bei dem man mittels zwei kleiner Balken und einen Leuchtpunkt eine Art Mix zwischen Tennis und Billard spielen konnte schon für ein paar Stunden fasziniert – aber dann war lange Zeit Pause – weder konnte ich mich für PacMan noch SuperMario, noch irgendwelche Rollenspiele erwärmen.

Bis – ja bis am letzten Wochenende einer meiner Teilnehmer am NLP-Practitioner von einem Spiel auf der Sony PSP (Playstation Portable) erzählte, bei dem die wundersamen Grafiken und optischen Täuschungen von M.C. Escher nun plötzlich “Wirklichkeit” geworden sind – ein Spiel namens “Echochrome” – Wir googelten noch in der Kaffeepause und fanden tatsächlich einen Youtube-Video zu “Echochrome”. Und was ich da sah – war der Hit: In “Echochrome” konnte man nicht nur in den MERKwürdigen Treppen von Herrn Escher herumspazieren, sondern man konnte das was eigentlich nicht sein kann – Realität werden lassen.

Während uns im “normalen Leben” unser Gehirn Wahrheiten vorspiegelt, die gar nicht da sind (Wirklichkeit 2. Ordnung), kann mit mit “Echochrome” nun Dinge, die es nicht gibt, Wirklichkeit werden lassen. Klingt abgefahren – ist es auch.
Mein Tipp: Wenn man das konstruktivistische Spiel mit ambivalenten Realitäten mag, sollte man bei Gelegenheit mal im nächsten SpielShop vorbeigehen und sich “Echochrome” zeigen lassen, bzw. selbst Hand anlegen, um…

Die 5 Gesetze der Perspektive zu entdecken:

  1. Das Gesetz der Perspektivenreise – Wenn sich zwei getrennte Wege berühren, täuscht dich dein Auge nicht.
  2. Das Gesetz der Perspektivenlandung -¬† Verläuft ein Weg scheinbar über einem anderen, dann ist das so.
  3. Das Gesetz der Perspektivenexistenz – Es ist kein Platz zwischen zwei Wegen zu sehen und sie scheinen miteinander verbunden zu sei. Dann ist das auch so.
  4. Das Gesetz der Perspektivenabsenz – Wenn ein Lochnicht zu sehen is, dann existiert es auch nicht.
  5. Das Gesetz des Perspektivensprungs – wenn der Spieler springt, wird er auf dem landen, was unter ihm zu sein scheint.

Hier ein kurzer Video zu “Echochrome”:

Wohlfühlen beginnt im Kopf (Video)

Stadtapotheke BuchenDeutschland eine Dienstleistungswüste? Vielleicht?! Jedoch mittlerweile mit vielen wunderbaren Oasen, in denen es nicht nur Spaß macht einzukaufen, sondern wo man sich mehr als Freund denn als Kunde fühlt. Beispiel gefällig? Die Stadtapotheke in Buchen, in der Anette Balkenhol das Einkaufen wirklich zum Erlebnis macht. Und nicht nur das – alljährlich lädt Frau Balkenhol alle Freunde und Kunden zu einem Abendveranstaltung ein, bei der ich dieses Jahr die Freude hatte, der Referent sein zu dürfen. Vor knapp 300 TeilnehmerInnen sprach ich über eine Stunde lang über das Thema “Wohlfühlen begint im Kopf”.

Hier ein kleiner Videoausschnitt daraus:

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